Ein Geschenk für „Bild“

Es ist guter Brauch, in der Weihnachtszeit auch die Bedürftigen nicht zu vergessen. Menschen zu unterstützen, denen oft das Nötigste fehlt. Deshalb wollen wir „Bild“ heute etwas schenken.

Es gibt dafür auch einen aktuellen Anlass: Am vergangenen Samstag berichtete „Bild“ zum wiederholten Mal über einen Mann, dem die Staatsanwaltschaft offenbar „einen besonders schweren Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz“ vorwirft, durch den möglicherweise sechs Menschen zu Tode kamen.

„Bild“ illustrierte den Bericht mit zwei Fotos des Angeklagten:

  • Eines zeigt ihn im Gerichtssaal — und „Bild“ hat sein Gesicht durch Verpixelung anonymisiert.
  • Ein zweites, direkt daneben, zeigt ihn mit zwei „schönen Frauen“, deren Gesichter „Bild“ verpixelt hat. Das Gesicht des Beschuldigten hingegen ist auf diesem Foto von „Bild“ in keiner Weise anonymisiert worden.

Schlimm.

Eigentlich kann es dafür nur eine Erklärung geben: Trotz einer ohnehin strengen Spar- und Rationierungspolitik

…gehen „Bild“ zum Jahresende die Verpixelungen aus!!

Und weil wir beim Aufräumen des BILDblog-Büros entdeckten, dass wir noch ein paar Unkenntlichmachungen übrig haben, woll’n wir mal nicht so sein — und verschenken sie an „Bild“!

Einfach ausschneiden und aufkleben!
(Passend für jede Gelegenheit.)

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