Dr. rer. pol. Gabriele Pauli, Dipl. Kauffrau

Gabriele Pauli, 1957 in Schweich an der Mosel geboren und seit 1977 CSU-Mitglied, ist seit 1990 Landrätin des Landkreises Fürth in Bayern. Man könnte sie „beliebt“, „erfolgreich“ oder „populär“ nennen. Die „Bild am Sonntag“ nannte sie gestern „redegewandt und siegesgewohnt“. Aber das sind offenbar nicht die entscheidenden Attribute für „Bild“ und „BamS“. Wir zitieren.

„Bild“ vom 22.12.2006:

Die attraktive CSU-Landrätin Gabriele Pauli (49) erhebt schwere Vorwürfe gegen Stoibers Staatskanzlei.“

„Bild“ vom 23.12.2006:

„Sex-Spitzel-Affäre um diese schöne CSU-Frau

„In der Sex-Spitzel-Affäre um die schöne Landrätin Gabriele Pauli gab es den 1. Rücktritt.“

„Gestern Paukenschlag in der Sex-Spitzel-Affäre um die schöne CSU-Landrätin Gabriele Pauli!“

„Angeblich hatte der enge Stoiber-Vertraute (…) sich nach möglichen ‚Männerbekanntschaften‘ und Alkoholproblemen der attraktiven Politikerin erkundigt.“

„Doch damit ist die ’schöne Landrätin‘ nicht zufrieden:“

„CSU-Generalsekretär Markus Söder griff die schöne Landrätin gestern massiv an:“

„Wer ist die attraktive CSU-Frau, die an Stoibers Denkmal rüttelt?“

„BamS“ vom 24.12.2006:

Die schöne CSU-Landrätin Gabriele Pauli gibt im Spitzel-Streit nicht nach.“

Die schöne Fürther Landrätin und Stoiber-Rivalin Gabriele Pauli (49)“

„Bild“ vom 29.12.2006:

„Kommt es jetzt zum offenen Duell zwischen der schönen Landrätin und Stoiber in den Tegernseer Bergen?“

„Will Mitglieder über Stoiber entscheiden lassen: die schöne CSU-Rebellin Gabriele Pauli (49)“

„BamS“ vom 30.12.2006:

SCHÖNE REBELLIN – Die Fürther CSU-Landrätin Gabriele Pauli (49) will Stoiber in seiner Heimat besuchen“

„Bild“ vom 6.1.2007:

Die schöne Stoiber-Rebellin: Hat sie das Zeug zur Minister-Präsidentin?“

„Gabriele Pauli (49) – vor dem 18. Dezember kannten außerhalb Frankens nur CSU-Insider die flotte Landrätin (…).“

„Will die attraktive Christsoziale am Ende selbst Edmund Stoiber in der Münchner Staatskanzlei beerben?“

Die attraktive Landrätin aus Fürth wurde 2002 mit 65,42 % wiedergewählt.“

„BamS“ vom 7.1.2007:

Schöne Landrätin soll konstruktiv in der CSU mitarbeiten“

„Bild“ vom 8.1.2007:

„In der BamS hatte Stoiber seiner Partei-internen Gegenspielerin, der schönen Fürther Landrätin Gabriele Pauli, eine Aussprache angeboten.“

Und dann ist da heute natürlich noch dies:

Weitere Pauli-Attribute in „Bild“ und „BamS“: „aufsässig“, „aufmüpfig“.

Die Welt ist eine Killerkeksdose

„Bild“ hat in den vergangenen Tagen in Keksdosen, an Christbäumen und auf Filmplakaten potentielle geheime Botschaften der Terroristen entdeckt, die den Anschlag auf das World Trade Center verübt haben. Wir können mit freundlicher Unterstützung unserer Leser eine kleine Auswahl dessen zeigen, was „Bild“ sonst noch fälschlicherweise für solche geheimen Botschaften halten müsste.

Wir haben (genau wie „Bild“) die Echtheit der Objekte nicht überprüft.

6 vor 9

Schweizervolk, hilf!
(beobachter.ch, Dominique Strebel und Christoph Schilling)
Die Geschichte des Beobachters ist eine Geschichte des Kampfes. Die Schweizer Verleger wollten das neue Blatt zum Verschwinden bringen. Doch Gründer Max Ras brachte das Volk auf seine Seite.

„Unser Kampf ist heute intensiver, als er je war“
(persoenlich.com, David Vonplon)
80 Jahre nach seiner Gründung gehört der Beobachter zu den erfolgreichsten Zeitschriften der Schweiz. Sein Modell, das engagierten Journalismus für Benachteiligte mit professioneller Leserberatung verbindet, hat sich bewährt. Doch kämpft der Traditionstitel heute auch gegen die Überalterung seiner Leserschaft, die Reichweite des Blatts stagniert.

Wie wichtig ist der „Spiegel“ noch?
(welt.de, Ulrike Simon)
Der Spiegel feiert seinen 60. Geburtstag. In Hamburg wird deshalb ein große Party ausgerichtet. Aber der Glanz der einstigen Institution in der deutschen Presselandschaft ist zunehmend verblasst. Nicht mehr Enthüllungs – Storys bestimmen das Blatt, sondern die bunte Reportage.

Berufsziel Freiheit
(jetzt.sueddeutsche.de, Dirk Schoenlebe)
Junge Journalisten im Irak kämpfen mit Worten für die Zukunft ihres Landes. Susanne Fischer bildet sie aus.

Geldsegen auf Umwegen
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Schön: Bei der VG Wort können Autoren und Blogger jetzt auch Online-Texte melden und Tantiemen kassieren. Unschön: Die Art, wie das zu geschehen hat.

Spam der alten Schule
(taz.de, R. Wolff)
Dänemark ist genervt von seinen Gratiszeitungen: Nun will sogar die Regierung gegen die Papierberge vorgehen.

Post vom Presserat (2)

In der „Bild“-Zeitung vom 7. August 2006 hieß es in der redaktionellen Rubrik „Blieswoods Lebensregeln“ zum Thema „Sagen Sie ja!“:

Ja zum Gefühl Fußball! Ist Ihr Herz noch rund von der WM? Zeit, dass sich die Bundesliga dreht (nur noch 4-mal aufwachen!). Schenken Sie sich ein TV-Abo von „Arena“! Noch nie war Fußball so billig (14,90 Euro/Monat). Schwarz-Rot-Geil: Wir machen weiter! Olé, Olé, Olé!

Wir hielten das schon damals für Schleichwerbung — einen Verstoß gegen Ziffer 7 des Pressekodexes also, wonach Verleger und Redakteure „auf eine klare Trennung zwischen redaktionellem Text und Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken achten“ — und beschwerten uns deshalb beim Presserat (Originaldokument rechts).

Heute nun teilte uns der Presserat mit, dass er unsere Ansicht teilt:

Der Beschwerdeausschuss hält den Verstoß gegen Ziffer 7 des Pressekodexes für so schwerwiegend, dass er (…) die Maßnahme der Missbilligung wählt.

Soweit das. (Eine „Missbilligung“ ist für die Zeitung leider folgenlos).

Interessanter an der „Entscheidung des Beschwerdeausschusses 1 in der Beschwerdesache BK1-217/06“ (Originaldokument rechts) ist, wie „Bild“ beim Presserat auf unsere Beschwerde reagierte. Statt sich inhaltlich mit dem Schleichwerbevorwurf auseinanderzusetzten, beantragte die Rechtsabteilung der Axel Springer AG unsere Beschwerde „wegen offensichtlichen Missbrauchs nicht zu behandeln und zurückzuweisen“, weil BILDblog damit „journalistische Berichterstattung manipuliere“:

Man inszeniere die Wirklichkeit, die man zum Gegenstand der journalistischen Berichterstattung mache, und verstoße damit gegen journalistische Grundsätze wie Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit. (…) Eine ernsthafte Absicht, mit den Beschwerden Antworten auf offene Fragen der Berufsethik zu erhalten, die der Klärung bedürften, liege nicht vor.

Dergleichen ist für uns nichts Neues — zumal sich der Presserat auch dieses Mal wieder nicht der Springer-Auffassung anschließen wollte. Nur der Springer-Vorwurf, dass wir „den Presserat mit einer Flut von kommerziell, also sachfremd, motivierten Beschwerden anriefen“, irritiert uns nachhaltig: In den zweieinhalb Jahren BILDblog waren es ungefähr acht.

Themawechsel: Wir suchen übrigens noch Leute, die sich bei Bedarf beim Presserat über „Bild“ beschweren.

Killerkeksdosen gesucht!

Zum dritten Mal präsentiert „Bild“ heute ein Ding, das Flugzeuge über dem World Trade Center zeigt, und in dem die Zeitung deshalb eine mögliche „versteckte frühe Botschaft“ der Attentäter des 11. September 2001 vermutet. Diesmal ist es ein Filmplakat (Ausriss rechts), das für einen 1995 entstandenen Film wirbt.

Wir wissen nicht, ob „Bild“ es ernst damit ist, hinter all diesen Aufnahmen Terroristen zu vermuten. Oder ob „Bild“ die Anschläge, bei denen fast 3000 Menschen ums Leben gekommen sind, einfach für eine lustige Witze-Serie nutzt.

In jedem Fall finden wir, dass die Aufnahmen bei uns besser aufgehoben wären. Weil wir aus ihnen keine Verschwörungstheorien ableiten und uns mit ihnen nicht über den 11. September, sondern über „Bild“ lustig machen würden.

Deshalb fragen wir: Wer hat Aufnahmen von Keksdosen, Christbaumschmuck, Filmplakaten oder sonstigen Gegenständen, auf denen Flugzeuge in der Nähe des World Trade Centers zu sehen sind, die ebenfalls nichts mit den Attentaten zu tun haben? Schickt sie uns an killerkeksdose@bildblog.de, damit wir sie zeigen können und sie so hoffentlich davor bewahren, von „Bild“ „unheimlich“ gefunden und mit terroristischen Anschlägen in Verbindung gebracht zu werden. 500 Euro zahlen wir dafür natürlich nicht.

Zur Inspiration zeigen wir die Entdeckung von BILDblog-Leser Werner V. Im „Spiegel“ vom 11.05.1981 fand er eine ganzseitige Anzeige, die mit der Ansicht des World Trade Center für einen Flug „mit einem schönen, großen Jetliner von Boeing“ wirbt. Der letzte Satz der Anzeige lautet:

Bevor sich Ihre Träume eines Tages in Nichts auflösen.

Post vom Presserat (1)

Wenn Sie in der Zeitung lesen, dass die Polizei „ohne Vorwarnung ein Tempo-80-Schild“ aufgestellt und dann mit einer Radarfalle „ohne jede Schonfrist“ Autofahrer „abkassiert“ hat — was glauben Sie, ist passiert?

(a) Die Polizei hat eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung erlassen, sofort eine Radarfalle aufgestellt und alle Autofahrer zur Kasse gebeten, die schneller waren als das neue Tempolimit.

(b) Die Polizei hat eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung erlassen, nach einer Schonfrist von vier Wochen eine Radarfalle aufgestellt und nur die Autofahrer zur Kasse gebeten, die schneller waren als das vorher schon herrschende Tempolimit.

Nach Ansicht des Deutschen Presserates sind beide Interpretationen möglich. Er wies eine Beschwerde von uns gegen einen „Bild“-Artikel zurück, der den Sachverhalt (b) (Schonfrist, Vorwarnung) mit den eingangs geschilderten Worten („ohne Schonfrist“, „ohne jede Vorwarnung“) kommentierte. Die Rechtsabteilung von Axel Springer hatte dem Presserat mitgeteilt,

dass man für den Kommentar Meinungsäußerungsfreiheit in Anspruch nehme, vor allem das Recht, ein Thema zu überspitzen und plakativ zu überzeichnen.

Mit sieben Ja-Stimmen bei einer Enthaltung gab der Beschwerdeausschuss „Bild“ Recht (Originaldokument rechts):

[Die Aussagen des Kommentars] behaupten keine falschen Tatsachen im Sinne der Ziffer 2 des Pressekodex.

6 vor 9

Lawrence Lessig über die Medienwelt als Buchgeschäft
(elektrischer-reporter.de, Video)
Im zweiten Teil unseres Gesprächs wirft Lawrence Lessig einen Blick auf die Zukunft der Medien am Beispiel der guten(?) alten(!) Flimmerkiste: ?Der Charakter des Fernsehens wird sich radikal ändern.? Eine Entwicklung, die nicht alle Zeitgenossen begrüßen: ?Viele machen sich Sorgen, dass gemeinsame Bezugspunkte unserer Kultur verschwinden werden.?

?Die haben uns vom Stuhl gehauen?
(onlinejournalismus.de, Fiete Stegers)
Einschätzungen für 2007 – diesmal von Mathias Müller von Blumencron, seit sechs Jahren und ein paar Tagen Chef von Spiegel Online. Das Interview wurde im Rahmen einer Recherche für einen Artikel im Medienmagazin Insight geführt.

Der Spiegel feiert seinen 60. Geburtstag
(drs.ch, Dossier)
Am 4. Januar 1947 erschien die erste Ausgabe des Nachrichten-Magazins «Der Spiegel». Gründer und Herausgeber des Magazins war der damals 23-jährige Rudolf Augstein (1923-2002). Seine Devise lautete: «Ohne Rücksicht auf Verluste aufklären.»

„Der Spiegel“ wird 60 Jahre alt
(sf.tv, Video, 2:15 Minuten)
Vor 60 Jahren ist die erste Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ erschienen.

Von Pilgern und Pionieren
(merkur.de, Ralf Siepmann)
Zusatzgeschäfte zum redaktionellen Inhalt werden in einer digitalisierten Welt immer wichtiger. Ob Telefon, Briefversand oder Konzertkarten: Mit günstigen Angeboten werben lokale Blätter um die Leser.

Altes „heute journal“
(yigg.de, Video)
Der legendäre BTX Hack.

Saddam-Video, Director’s Cut

„Spiegel Online“ hat gestern in einem Artikel versucht, die letzten Minuten im Leben von Saddam Hussein zu dokumentieren. Als Grundlage dient das inzwischen berüchtigte Video von seiner Hinrichtung, das offenbar mit einem Mobiltelefon aufgenommen wurde und nach übereinstimmenden Berichten gut zweieinhalb Minuten lang ist. Allerdings fügt der Autor hinzu:

Die „Bild“-Zeitung berichtete, es gebe auch ein zehn Minuten langes Video.

Liegen der „Bild“-Zeitung also weitgehend unbekannte, viel längere Aufnahmen von der Hinrichtung Saddam Husseins vor? Immerhin hatte sie ihren Aufmacher über das „neue Schock-Video“ am Dienstag auf Seite 1 mit folgenden Worten begonnen:

ES IST BARBARISCH! Saddams (+ 69) Tod am Galgen — einer der Henker hat ihn heimlich mit dem Handy gefilmt! Grauenvolle 10 Minuten! Das Video zeigt, wie ihn seine Henker beschimpfen, wie Saddam zurückpöbelt und am Strick stirbt.

Der Inhalt des Zehn-Minuten-Videos, wie ihn die „Bild“-Zeitung wiedergibt, scheint jedoch nicht wesentlich über das hinauszugehen, was auch auf dem Zweieinhalb-Minuten-Video zu sehen ist. Vielleicht gibt es also gar keine längere Version. Vielleicht hat „Spiegel Online“ den Fehler gemacht, „Bild“ beim Wort zu nehmen. Vielleicht hat sich „Bild“ einfach vertan.

Das ließe sich natürlich leicht aufklären. Und deshalb haben wir bei „Bild“ nachgefragt, ob der Zeitung „exklusiv eine andere Fassung des Videos vorliegt“, es also „weitere, bisher nicht bekannte Szenen von der Hinrichtung Saddam Husseins“ gibt.

Ein „Bild“-Sprecher teilte uns daraufhin mit, dass „das Handyvideo, auf dem die Hinrichtung vollständig zu sehen ist, auf Bild.-T.Online definitiv weder gezeigt noch verlinkt“ werden wird — eine Information, nach der wir gar nicht gefragt hatten. Er fügte hinzu:

„Darüber hinaus gibt es von unserer Seite aus dazu nichts Weiteres zu sagen.“

Schade.

Die Rückkehr der Killerkeksdose

Ist diesen Terroristen denn gar nichts heilig?

Erst vergangene Woche deckte „Bild“ den Fall einer „unheimlichen Keksdose“ aus dem Jahr 1999 auf, die neben dem World Trade Center (WTC) ein Flugzeug zeigt — was „Bild“ vermuten ließ, dass sich die Terroristen des 11. September 2001 auf diesem Weg „geheime Botschaften“ mitteilten (wir berichteten).

Nun ist „schon wieder so ein unheimlicher Fund“ aufgetaucht — und diesmal ist es keine Keksdose, sondern ein Anhänger für den Christbaum! Eine „Bild“-Leser-Reporterin hat ihn 2000 „ausgerechnet auf der Aussichtsplattform des WTC“ gekauft! Und er zeigt: „Ein Flugzeug, das über den Türmen des World Trade Centers kreist“! Angeboten als Weihnachtsbaum-Schmuck! „Bild“ zahlt ihr dankbar 500 Euro und fragt:

Terror-Botschaft im Christbaum-Schmuck

Dann wäre das Ding allerdings eine Sensation. Wir lesen aus der Darstellung (Ausriss links) nämlich die versteckte Terroristen-Botschaft: Vergesst den Keksdosen-Plan, wir greifen die Freiheitsstatue an!

Vielen Dank an Frank B.!

6 vor 9

Saddam und die alten Medien
(blog.handelsblatt.de, Thomas Knüwer)
Vielleicht sollte ich die „Tagesthemen“ nicht mehr schauen. Wäre besser für meinen Blutdruck. Denn egal ob Anne Will, Tom Buhrow oder gestern WDR-Kommentarsprecher Birand Bingül – sie alle demonstrieren ihre Überforderung mit der medialen Welt.

Dürfen Medien Saddams Todesvideo zeigen?
(fudder.de)
Ein Handy-Video schockiert die Welt. Es zeigt in voller Länge, wie Saddam Hussein hingerichtet worden ist. Das Video ist inzwischen auf vielen Seiten im Netz zu finden. Wie sollen Journalisten mit solchen Inhalten umgehen? fudder hat sieben deutsche Medienmacher gefragt: Dürfen Online-Medien das vollständige Exekutionsvideo zeigen und verlinken?

Web-2.0-Bubble jetzt auch in Deutsch: Holtzbrinck kauft StudiVZ
(konvergenz.kaywa.com, Andreas Göldi)
Das war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit: Die umstrittene deutschsprachige Facebook-Kopie StudiVZ ging heute über den Ladentisch. Der glückliche (?) Käufer ist die Verlagsgruppe Holtzbrinck, die für die Website mit einer Million registrierten Usern 85 Millionen Euro hinblättert (davon 50 Mio. gleich bar auf die Hand).

Aufbruchstimmung
(azrael74.de)
Mit aller Macht ins Internet drängt die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.

Rückkehr der rasenden Reporter
(spiegel.de, Frank Patalong)
Die Zukunft der Zeitung liegt im Netz – das ist inzwischen allen großen Verlagen klar. Die „Washington Post“ wagt jetzt zaghafte Schritte, Print und Online näher zueinander zu bringen. Andere Medienhäuser sind ihr da Längen voraus.

Montags wird nicht mehr gebibbert
(fr-aktuell.de, Roderich Reifenrath)
Eine in die Jahre gekommene Institution des deutschen Journalismus feiert Geburtstag: Der „Spiegel“ wird 60.

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