Allgemein  

Betr.: „Thai-Hure boxt deutschen Sex-Tourist k.o.“

„Die Zeit“ berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Zum Abschuss freigegeben“ über Menschen, die zu „Medienopfern“ werden. Es geht — natürlich — auch um „Bild“, unter anderem um Friedrich F.:

Friedrich F., 53 Jahre alt. Der gebürtige Bayer lebt seit geraumer Zeit in Thailand, in einem kleinen Bungalow im Urlauberparadies Pattaya. (…)

Vergangenen Sommer ist der Deutsche in seinem Bungalow von zwei Unbekannten überfallen und ausgeraubt worden. Das Opfer wurde dabei verprügelt, das Gesicht war voller Blutergüsse und Schwellungen. Als Friedrich F. zur Polizeistation kam, sei da „ein Haufen Reporter“ gewesen. Keiner habe mit ihm gesprochen, sagt er, aber es seien Fotos von seinem zerschundenen Gesicht gemacht worden. Eines davon fand den Weg zur Bild-Zeitung. Und die kolportierte eine passende Geschichte dazu, Überschrift: Thai-Hure boxt deutschen Sex-Tourist k. o. Im Text heißt es, „Geschäftsmann Friedrich F.“ habe „ein Thai-Mädchen“ engagiert und ihr „viel Geld für ein privates Pornovideo“ versprochen. Nach dem Sex habe F. nicht zahlen wollen. Wie von Sinnen habe dann „die Hure“ auf ihn eingeschlagen. „Vergeblich versuchten andere Prostituierte und die Bordellchefin dazwischenzugehen.“ In das Foto mit F.s malträtiertem Gesicht hat Bild noch vier spärlich bekleidete thailändische Prostituierte im Hintergrund montiert.

Die Mutter von Friedrich F. in Bayern hatte den Bericht als Erste entdeckt. Ihr fiel niemand anderes ein als Günter Wallraff, an den sie sich wenden konnte. Der vermittelte den Hamburger Anwalt Helmuth Jipp. Eine Unterlassungserklärung habe Bild schon abgegeben, sagt er, nun wolle er noch auf Widerruf klagen und ein Schmerzensgeld von 30.000 Euro für seinen Mandanten erstreiten. Das Landgericht Hamburg hat Friedrich F. dafür Prozesskostenhilfe bewilligt — was das Gericht nicht getan hätte, hielte es die Klage für aussichtslos. (…) Zur Stützung [der eigenen] Version hat Bild inzwischen einen Journalisten für eine „Nachrecherche“ nach Thailand geschickt; er soll belegen, dass sich alles so, wie beschrieben, oder zumindest so ähnlich zugetragen habe. Dabei behält Bild sich vor, die Kosten der Recherche bei F. mittels einer „Widerklage“ einzutreiben. Opferanwalt Jipp weist darauf hin, dass die umstrittenen Filme von der örtlichen Polizei bislang nicht gefunden wurden, auch sei das gegen F. eingeleitete Verfahren mittlerweile eingestellt worden. „Die Filme gibt es nicht.“

Chefredakteur der „Zeit“ ist übrigens Giovanni di Lorenzo, über dessen Privatleben „Bild“ gestern rein zufällig groß und faktenarm auf Seite 1 berichtete.

Nachtrag, 10. Juni: Giovanni di Lorenzo hat nach Informationen von fairpress.biz vor Gericht durchgesetzt, dass „Bild“ nicht über seine angebliche Beziehung berichten darf.

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We are the champions XLI – XLVI

Es ist Zeit, unsere Chronik über die beliebte Eigen-PR-Rubrik „Gewinner des Tages“ der „Bild“-Zeitung fortzuschreiben.

30.4.2005
Corinna Harfouch
Gewinnerin des „Pulsus“-Preises, den die Techniker-Krankenkasse mit „Bild am Sonntag“ verleiht.

14.5.2005
„Johannes Paul II – ein Leben in Bildern“
„Bild“-Buch.

21.5.2005
Peter Scholl-Latour
„Bild“-Autor.

26.5.2005
Jörg Pilawa
Frischgebackener „Bild“-Werbepartner.

4.6.2005
„Der deutsche Papst – von Joseph Ratzinger zu Benedikt XVI.“
„Bild“-Buch.

6.6.2005
Peter Boenisch
„Bild“-Autor.

„Bild“ bastelt sich einen Christen-Test

Schwer zu sagen, ob es positiv oder negativ gemeint ist, wenn ein papsttreues Blatt wie „Bild“ über jemanden schreibt, der „Heilige Geist“ sei in ihn gefahren. Getroffen hat es jedenfalls Außenminister Joschka Fischer:

Um Himmels willen! Ist etwa der Heilige Geist in Außenminister Joschka Fischer (Grüne) gefahren?

Erst prüften seine Diplomaten an der Botschaft Tirana (Albanien) die Visa zu lasch, jetzt wird’s hammerstreng!

So stand es gestern im Text zu dieser Geschichte in „Bild“:

Und was Joschka Fischer angeblich wissen will, stand da auch. Insgesamt 14 Fragen hatte „Bild“ abgedruckt, in Form eines Fragebogens. Recht offiziell wirkt das Ganze, schließlich steht sogar ein Briefkopf der Deutschen Botschaft in Tirana drüber. Und im „Bild“-Text dazu heißt es:

Nur wer den Christen-Test besteht, soll zum Weltjugendtag nach Köln einreisen dürfen.

Fragt man allerdings beim Auswärtigen Amt nach, erfährt man, dass der Fragebogen nicht existiere. Er sei nicht geplant, geschweige denn jemals ausgegeben worden. Nicht vom Auswärtigen Amt, nicht von der Deutschen Botschaft in Tirana, noch von irgendeiner anderen Botschaft. Außerdem werde es auch in Zukunft keinen derartigen Fragebogen geben, und auch keine ähnlichen Fragebögen. Die Fragen, die „Bild“ in ihrem „Christen-Test“ stellt, stammten aus Papieren des Auswärtigen Amtes, die lediglich „interne Überlegungen“ darstellten, wie man überprüfen könne, ob Visumsbewerber auch tatsächlich nach Deutschland einreisen wollen, um am Weltjugendtag teilzunehmen.

Und zumindest die Tatsache, dass es den Bogen, den „Bild“ abdruckt gar nicht gibt, die ist „Bild“ sogar bekannt. Man findet dort nämlich folgende Bemerkung:

(*) zusammengestellt aus vier unterschiedlichen Fragebögen des Auswärtigen Amtes

Wobei „finden“, was die „Bild“-Druckausgabe betrifft, etwas zu einfach klingt, man muss schon ernsthaft danach suchen. Das Sternchen, das auf die Bemerkung hinweisen soll, steht zwar, wie auch online, am Titel der Lösung, allerdings steht die Lösung im Blatt auf dem Kopf. Und die eigentliche Aufklärung darüber, wo „Bild“ die „Christen-Test“-Fragen her hat, die steht dann eben am Ende der Auflösung — also auch auf dem Kopf.

Fassen wir das Ganze noch mal zusammen und folgen dabei der Darstellung des Auswärtigen Amtes (AA): „Bild“ verfügt über Informationen aus verschiedenen Papieren des AA, die „interne Überlegungen“ wiedergeben. Diese stellt „Bild“ dann so zusammen, dass sie den Anschein erwecken, sie stammten aus einem einzigen existierenden Fragebogen. Außerdem montiert „Bild“ einen Titelkopf der Deutschen Botschaft in Tirana über den (nicht existenten) Fragebogen (und außerdem offenbar noch das Wort „Antragsteller“ dort hinein) und gibt dem „Christen-Test“ so einen offiziellen Charakter und den Anschein, als werde er tatsächlich eingesetzt. Weiterhin verschleiert „Bild“ die wahre Herkunft der Fragen und schreibt einen Text dazu, in dem auch nochmal der Eindruck erweckt wird, dieser „Christen-Test“ existiere tatsächlich.

„Bild“ weiß: Wer wirklich brisante Dokumente veröffentlichen will, muss sie sich schon selber zusammenbasteln. Aber das ist ja bekannt.

Mit Dank an Ron und andere für die sachdienlichen Hinweise.

Volksentscheid II

An diesem Ergebnis kommt kein Politiker vorbei!

schrieb die „Bild“-Zeitung am Samstag über das Ergebnis ihres „Volksentscheids“, bei dem fast 97 Prozent der „Bild“-Leser und RTL-Zuschauer, die an einer Telefonaktion teilnahmen, gegen die EU-Verfassung stimmten.

Das ist natürlich quatsch. Man kommt ganz leicht an diesem „Ergebnis“ vorbei: Man ignoriert einfach die originelle „Bild“-Aktion und beschäftigt sich stattdessen mit repräsentativen Umfragen zum Thema. Laut Infratest dimap waren Anfang Mai 59 Prozent der Deutschen für die Verfassung; das Institut polis ermittelte für „Focus“ vergangene Woche immerhin noch 44 Prozent Zustimmung.

Danke für die vielen Hinweise!

BILDblog wird 1

Heute vor einem Jahr erschien der erste BILDblog-Eintrag. Wir haben Geburtstag!

Das wollen wir feiern. Freundliche Menschen bei CityCard wollen uns die Möglichkeit geben, Gratispostkarten drucken und verteilen zu lassen. Zum Geburtstag wünschen wir uns von Ihnen und Euch das passende Motiv dafür: ausgefeilte oder hingekrakelte, ernsthafte oder alberne, hitzige oder coole, Gelbe oder Rote Karten, die für uns werben (und eigentlich gar nichts mit unserem Geburtstag zu tun haben sollen, sondern mit BILDblog an sich).

Macht Reklame für BILDblog! Die besten Entwürfe zeigen wir hier. Und unser Lieblingsmotiv wird dann eine CityCard im Format 105 x 148 mm. Einsendungen bitte bis 19. Juni an geschenke@bildblog.de. Wir freuen uns drauf!

Mit großem Dank an Malcolm für die Briefmarke.

Wir haben Post!
Wir haben schon wieder Post!
Wir haben noch mehr Post!

Volksentscheid

Jetzt sind die Wahllokale geschlossen. Mist. Ja, wir haben’s auch verpasst. Aber heute hat Deutschland anscheinend über die neue Verfassung der EU abgestimmt. Sogar über „Europa“ insgesamt. Stand in der „Bild“-Zeitung. Auf Seite 1. Und zwar so:

JETZT HAT ENDLICH DAS VOLK DAS WORT!

Nach dem „Non“ der Franzosen und dem „Nee“ der Holländer dürfen jetzt die Deutschen über Europa abstimmen.

Bild.de nennt das Ganze in seiner Adresszeile sogar einen „Volksentscheid“. Und wenn Sie jetzt ganz traurig sind, dass Sie das verpasst und Ihre Stimme nicht abgegeben haben, versuchen wir Sie ein bisschen aufzumuntern.

1. „Deutschland“ hat längst abgestimmt. Am 12. Mai 2005 hat der Bundestag mit überwältigender Mehrheit dem Verfassungsentwurf zugestimmt, am 27. Mai 2005 der Bundesrat.

2. „Das Volk“ hat immer das Wort. Jeden Tag. Wenn Sie etwas sagen wollen, „dürfen“ Sie es einfach tun. Sie müssen nicht darauf warten, dass „Bild“ es Ihnen „endlich“ erlaubt und dafür zwei kostenpflichtige Hotlines schaltet. Sagen Sie einfach, was Sie wollen. Und wenn Ihnen das zu formlos erscheint, notieren Sie es sich doch auf einen Zettel. Den können Sie sich selber machen. Oder Sie nehmen unseren kleinen Vordruck hier links. Den können Sie ausdrucken, ausschneiden und dann damit machen, was Sie wollen. Das Tolle ist: Die Wirkung ist exakt die Gleiche, als wenn Sie bei „Bild“ angerufen hätten. Nur bei Wahlen und richtigen Volksentscheiden müssen Sie aufpassen, da dürfen Sie nicht einfach Ihre Zettel selbst malen oder an selbstgemalten ausgerufenen „Bild“-Abstimmungen teilnehmen. Aber keine Sorge: Da kriegen Sie vorher Post.

3. Und wenn morgen riesengroß in der „Bild“-Zeitung stehen sollte, dass „Deutschland“ nahezu einstimmig gegen die EU-Verfassung oder gar „gegen Europa“ gestimmt habe, dann denken Sie einfach daran: Da haben Leute angerufen, die glauben, dass in Deutschland „Volksabstimmungen“ in der „Bild“-Zeitung stattfinden.

Blöde Frage

Fragen wird man ja wohl noch dürfen, sagt man bei „Bild“. Stimmt. Und eine gute Zeitung erkennt man auch daran, dass sie die richtigen Fragen stellt.

Als immer deutlicher wurde, dass die Sat.1-Telenovela „Verliebt in Berlin“ mit Alexandra Neldel ein Riesenerfolg ist, hätte eine gute Frage gelautet: „Verlängert Alexandra Neldel bei ‘Verliebt in Berlin’?“

Weil „Bild“ aber gerade damit beschäftigt war, einen Kleinkrieg mit Frau Neldel zu führen, stellte sie vor drei Wochen stattdessen diese Frage:

Schmeißt Alexandra Neldel bei Verliebt in Berlin hin?

Seit heute lautet die Antwort darauf nicht mehr nur: Was für eine blöde Frage?, sondern auch: Nein, im Gegenteil.

Allgemein  

Irgendwie anders

Genau: So sehen die bislang erschienenen, deutschsprachigen „Harry Potter“-Bände aus. Oder auch so:

Am 1. Oktober 2005 erscheint Band 6, und wie immer gibt es auch diesmal vor dem Erscheinen wilde Spekulationen über den Inhalt, worüber am 25. Mai auch „Bild“ berichtete.

Abgebildet hatte „Bild“ dabei auch ein Buchcover mit der Aufschrift „Harry Potter 6″, das irgendwie anders aussah als die der vorangegangenen fünf Bände (siehe Ausriss), und dazugeschrieben:

„So soll der Buchtitel von Harry Potter 6 aussehen“

Natürlich stimmt das nicht, weshalb der Carlsen-Verlag anschließend unter dem Titel „Falsche Coverabbildung von Harry Potter VI in der Bildzeitung“ auch eine Presseerklärung herausgab, in der es heißt:

Es gibt noch kein Cover für die deutschsprachige Harry Potter-Ausgabe. Dieses wird wieder von Sabine Wilharm gestaltet, die auch diesmal zwei Entwürfe anfertigen wird. Im Rahmen einer Coverabstimmung im Internet werden die Harry Potter-Leser dann wieder entscheiden können, wie der Umschlag des Buches aussehen soll. Diese Entscheidung trifft keinesfalls die „Bild“-Zeitung!

Dem ist in seiner Deutlichkeit nichts hinzuzufügen – außer vielleicht, dass das angebliche Cover von der Elbenwald GmbH gestaltet und am 24. Mai auf deren Website veröffentlicht wurde. Direkt darüber steht dort der Zusatz:

Alternativcover. Original lag bei Artikel-V.Ö. noch nicht vor.

Um Erlaubnis für den sinnentstellenden Abdruck des „Alternativcovers“ gefragt hat „Bild“ bei der Elbenwald GmbH übrigens nicht.

Mit Dank an Sebastian W. und Reinhard J.

Nachtrag, 10.6.2005 (mit Dank an Dirk):
Heute nun musste „Bild“ deshalb eine entsprechende Gegendarstellung des Carlsen-Verlags abdrucken.

Exklusiv: Mit „Bild“ auf Recherche-Tour

(Mai 2005, Infodesk im Hessischen Hauptstaatsarchiv, Mosbacher Str. 55, 65187 Wiesbaden)*

Auskunftspersonal: Guten Tag, kann ich Ihnen helfen?

BILD-Reporter: Ja, wir hätten da mal ‘ne Frage. Und zwar haben wir da mal vor fünf Jahren, am 25.5.2000 oder so, in der ARD diese Dokumentation über Rosemarie Nitribitt gesehen gehabt. Die lief damals in der Reihe „Die Großen Kriminalfälle“. Ham Sie vielleicht auch gesehen. Hatte über dreieinhalb Millionen Zuschauer, wurde seitdem auch schon öfter wiederholt…

Auskunftspersonal: Ich erinnere mich. Der Film war doch von der Helga Dierichs vom Hessischen Rundfunk. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie damals sogar eine Schutzzeitverkürzung für die Einsichtnahme in unsere Akten hier bekommen – und außerdem im Keller eines Kripobeamten überraschenderweise Briefe, Postkarten und ein Tonband voll sehnsüchtiger Liebesbekenntnisse von Harald von Bohlen und Halbach gefunden. Hatte der Mann die Nitribitt nicht „Mein Fohlen“ genannt? (Kichert leise.) Tolle Recherche damals…

BILD-Reporter: Ach? Na, jedenfalls wir wollten mal fragen, ob…

Auskunftspersonal: Bohlen mit „H“, Halbach mit einem „L“ war das, richtig?

BILD-Reporter: Äh, ja. Die Unterlagen müssten hier bei Ihnen…

Auskunftspersonal: Ja, ja. Frau Dierichs hat sie damals an uns weitergeleitet. Da wollen seitdem immer mal wieder Journalisten Einsicht nehmen. Und weil die Schutzfrist inzwischen abgelaufen ist, dürfte das auch für Sie jetzt kein Problem sein. Warten Sie, ich schau mal… (Schaut ins Dokumentationssystems Ledoc.) Ah, ja… Wollen Sie’s hier im Lesesaal durchschau’n? In den Lesesaal bestellte Archivalien werden nach Möglichkeit innerhalb einer Stunde ausgehoben und vorgelegt…
*) sinngemäße Rekonstruktion (leicht fiktionalisiert)
 
Und so kam es, dass der Anfang einer großen „Bild“-Story über „Deutschlands bekannteste Hure“ gestern so lautete:

Jetzt aufgetauchte Liebesbriefe enthüllen die pikante Beziehung zwischen Rosemarie Nitribitt und dem Millionär Harald von Bohlen und Halbach. 48 Jahre war es nur ein Gerücht, jetzt haben BILD-Reporter die eindeutigen Dokumente gefunden
(Hervorhebungen von uns.)

Mit Dank an das Hessische Hauptstaatsarchiv für die freundliche und sachdienliche Unterstützung – sowie Thomas H. und Ron für den Link.

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