6 zum Start von Vanity Fair

Ich, ich, ich – so ist die neue „Vanity Fair“
(welt.de, Ulrike Simon)
Das Titelbild überladen, das Heft billig, die Anmutung einer Frauenzeitschrift und ein Chefredakteur, der sich „Posh“ nennt. Alles geschenkt, denn das Hauptproblem von „Vanity Fair“ ist, dass die Macher einem Klischee aufgesessen sind. Willkommen beim Magazin mit der größten Ich-Bezogenheit.

Vanity Fair ist da
(blog.zeit.de/clara)
Blättert man das Magazin durch fällt es durch lockeres, buntes und angenehmes Layout auf, dass weniger an ein kaltes Lifestyle-Magazin als an ein Frauenmagazin erinnert.

Wochenmarkt der Biederkeiten
(spiegel.de, Reinhard Mohr)
Allzu flüchtig, ja fadenscheinig ist die Eleganz, sehr vergänglich und ohne jede Aura des Ewigen. Stets hat man das Gefühl, diesen Text und jenes Foto schon woanders gesehen zu haben, nur besser und präziser eingefasst im Hier und Jetzt.

Einmal nur Cowboy sein
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
„Ich bin gern Trophäe“, verkündet der Schauspieler und Single Schweiger auf dem Cover, das wahlweise einem agrarwissenschaftlichen Fachmagazin, einem Krankenkassen-Mitgliederblatt oder vielelicht einer Publikation der Gay-Szene ähnelt.

Vanity Fair ist da: Til Schweiger erlöst Deutschland
(netzeitung.de)
Leitet das neue Wochenmagazin eine Zeitenwende ein? Zora del Buono (stellvertretende Chefredakteurin «Mare»), Oliver Gehrs (Herausgeber «Dummy»), Gerd Brendel (Podcaster-Ikone Cindy, Küchenradio.org) und Sophie Albers (NZ-Entertainment-Redakteurin) sondierten im Gespräch mit der NZ-Chefredaktion die veränderte Lage.

vanity fair – magazin der konservativkultur
(kulturminister.com, Philip Buerkler)
auf seite 183 von insgesamt 320 seiten (100 davon grossformatwerbung) wird festgestellt, dass barack obama durchaus chancen habe, der erste schwarze präsident der usa zu werden. ja, das ist jetzt also nicht wirklich etwas neues. dann gibts auch noch etwas web 2.0.

Déjà vu

Und wer hätt’s gedacht: Es handelt sich bei beiden „Bild“-Geschichten sogar um dieselbe „Heroin-Beichte“ — vor einem Jahr erzählt von Lauterbach in einem Buch und nun eben auch von Schweiger in einem Magazin.

Und weil’s so schön ist, zitieren wir hier noch mal die Lauterbach-Passage, die damals das große Wort „Heroin“ in der „Bild“-Überschrift rechtfertigte:

„Was immer in diesen vermaledeiten Kapseln auch gewesen sein mochte, in jedem Fall war reichlich Heroin dabei. Von glücklichen Kotzern hatte ich bisher nur in Zusammenhang mit Heroin gehört.“

Mit Dank an Andreas G. für sein gutes Gedächtnis.

Geniestreich der Meinungsmacher

Frage: Wann ist eigentlich ein Computerspiel ein „Geniestreich der Game-Macher“, der „reichlich Spaß und Spannung auf den Bildschirm“ bringt, wie beispielsweise der „Zukunfts-Shooter“ Crysis oder der „Knaller“ Unreal Tournament?

Und wann ist „Baller-Schund“ wie Unreal — bei dem „das Blut spritzt“ — „die dunkle Seite des Internet“ und ein „virtueller Krieg in deutschen Kinderzimmern“, der verboten gehört?

Antwort: Wir haben keine Ahnung.

Anmerkung: Der „Zukunfts-Shooter“ Crysis, der laut Bild.de ein „action-geladenes Feuerwerk“ verspricht, ist noch nicht auf dem Markt. Doch hat er nach dem, was bisher von ihm zu sehen war, gute Chancen, von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) keine Jugendfreigabe zu bekommen. Zumindest sagt das der Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungsindustrie, Olaf Wolters. Dagegen ist Unreal geradezu harmlos, erhielt das Spiel doch von der USK die Einstufung „Freigegeben ab 16 Jahren“.

Mit Dank an Turrican.

6 vor 9

Fernsehen übers Internet: Glotze aus – Computer an
(sf.tv, Video, 6:24 Minuten)
Internet-Unternehmen bieten Fernsehen übers Internet an. Das verführt das Publikum, TV nicht mehr in der guten Stube und vom Sofa aus zu konsumieren, sondern überall dort, wo ein Computer steht.

Hey, ihr da unten!
(taz.de, Robert Misik)
Heute erscheint sie also: die deutsche „Vanity Fair“. Hat sich Chefredakteur Ulf Poschardt endlich ein Zentralorgan seines neokonservativen Bobospießertums gebastelt?

Don Alphonso: Bloggen für Anfänger (+ Blogblick)
(netzeitung.de, Maik Söhler)
Don Alphonso mag Krawall, aber noch lieber sind ihm mäandernde Geschichten von Frauen. Netzeitung.de sprach mit Deutschlands berüchtigstem Blogger.

„Die größte Tageszeitung – mit den meisten Fehlern“
(politik-digital.de)
BILDblogger Christoph Schultheis war am 6. Ferbruar der erste Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten. Im Chat ging es um Blogs als Wachhunde der Demokratie und BILDblog-Ausdrucke in der BILD-Redaktionskonferenz.

Datenjagd
(telepolis.de, Anika Kehrer)
Im sozialen Web 2.0-Theater sind persönliche Daten vogelfrei.

mediengetöse
(aeschbacher.blog.sf.tv, Kurt Aeschbacher)
musicstars bewegt die gemüter. offenbar. und ist hauptsächlich der willkommene schlagzeilen-lieferant der boulevard medien (was dem tv zweifellos auch recht ist).

6 vor 9

Das Flaggschiff wird zum Speedboat
(sueddeutsche.de, Lisa Sonnabend)
So wüst sind die Sachlichsten: Die Chefredakteure der ARD-Tagesschau geben Einblick hinter die Kulissen der Nachrichtensendung – und zeigen, wie die Mainstream-Medien ihr Angebot mit Weblogs attraktiver machen können.

„Die soziale Barriere ist gefallen“
(taz.de, Nina Apin)
Internetcommunitys zur Selbstdarstellung bieten eine soziale Entlastung, sagt der Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Denn viele Nutzer seien mit direkter Kommunikation überfordert. Virtuelle Beziehungen seien mehr als bloßer Ersatz für reale Kontakte.

Das Ende der Pixelbleiwüsten
(spiegel.de, Holger Dambeck)
Nachrichtenseiten im Netz zeigen Mut zur Lücke und zu großen Fotos. Auch die britische „Times“ hat nun einen Relaunch vollzogen. Dabei geht es nicht allein um Designfragen und Web-2.0-Spielereien. Die „Times“ schielt auf lukrative Leserschaft in den USA.

Der Worm, der bleibt
(diepresse.at, Christian Rainer)
Alfred Worm ist tot. Er steht nicht bloß für Rücktritte und Verurteilungen, sondern für ein neues Bild vom Journalismus.

Journalistenwettbewerb: Die Preisfrage 2007
(akademie-fuer-publizistik.de)
Wie viel Macht haben Journalistinnen und Journalisten?

Adieu, Dr. Hugo Bütler
(stoehlker.ch, Klaus J. Stöhlker)
Noch nie wurde ein Chefredaktor der ?Neue Zürcher Zeitung? so glanzlos verabschiedet wie Dr. Hugo Bütler. Der Vorsitzende der Gruppenleitung und Leiter Publizistik musste nach nur einem Jahr überstürzt zurücktreten. Kaum jemand in den Schweizer Medien weinte ihm eine Träne nach; die Nachrufe (es gab kaum welche) waren dünn. Bütler tut mir leid, denn diesen schmachvollen Abschied hat er nicht verdient.

„Bild“ verhöhnt Pendler (2)

„Bild“ hat es wieder getan.

Schon im November hatte sich der ehemalige Umweltminister Jürgen Trittin darüber gewundert gefreut, dass beim Thema Klimaschutz „nun auch die größten Ignoranten“ umdächten. Anlass war damals ein „Bild“-Bericht vom Paul C. Martin, in dem es u.a. hieß, man solle, um die Erde zu retten, „weniger Auto fahren“. Und das war insofern verwunderlich, als die „Bild“-Zeitung rund ein Jahr zuvor noch ganz anderer Ansicht gewesen zu sein schien, als sie nämlich ähnliche Aussagen Trittins dahingehend verkürzte, „ab und zu das Auto stehen zu lassen“, was „Bild“ als „blanken Hohn“ für Pendler ansah.

Und nicht nur das: Als die unzulässige Verkürzung der Trittinschen Aussagen (sparsamere Autos fahren, mit Erdgasautos fahren, spritsparender fahren sowie „ab und zu das Auto stehen lassen“) ein gerichtliches Nachspiel hatte, argumentierte „Bild“, mit der Verkürzung habe man Trittin „vor noch heftigerer Kritik bewahrt, weil durch die hohen Benzinpreise in finanzielle Bedrängnis geratene Autofahrer es als Hohn empfinden müssten, dass sie sich ein neues Biodiesel-Auto kaufen sollten“. Nun ja…

Heute jedenfalls hat sich ein anderer „Bild“-Autor (Attila Albert) abermals
aufgemacht, den Lesern mitzuteilen, wie sie „unsere Erde retten“ können.

Und abermals lauten die Tipps:

  • „Arbeitsweg ohne Autos organisieren (Bus oder Bahn, Fahrrad oder Fahrgemeinschaften).“
  • „Überlegen, das Auto ganz abzuschaffen. Alternative: Nahverkehr und nur bei Bedarf über ‚Car-Sharing‘ mieten (…).“
  • „Bei einem Autoneukauf ein benzinsparendes Modell (oder besser Hybridmotor) nehmen.“

 
PS: Sonderlich viel Arbeit hat sich Attila Albert heute ohnehin nicht gemacht. Denn was er nicht von Trittin abgeschrieben hat, hatte zum Großteil ja schon Alberts „Bild“-Kollege Paul C. Martin im vergangenen November recherchiert und aufgeschrieben.

Nachtrag, 23.2.2007: Sonderlich viel Arbeit hat sich nun selbst Paul C. Martin nicht mehr gemacht, als er für die heutige Titelgeschichte („Wir haben nur noch 13 Jahre… um die Erde zu retten!“) behauptet: „Wenn wir diese 10 Dinge tun, können wir die Erde noch retten!“ Insbesondere aber Ding Nr. 8 wird in seiner Formulierung immer trittiniger:

"Das Auto wann immer möglich stehen lassen!"

6 vor 9

Dann bloggen wir eben aus Tobago
(faz.net, Imke Donner und Harald Staun)
Ein kremlnaher Oligarch hat ?Livejournal?, das beliebteste Weblog-Portal in Russland, gekauft. Das Geschäft könnte die Pressefreiheit in Russland bedrohen. Die Nutzer befürchten Zensur und diskutieren den virtuellen Exodus.

Zum sogenannten neuen Übersetzerstreit
(perlentaucher.de, Burkhart Kroeber)
Thomas Steinfeld, Feuilletonchef der Süddeutschen Zeitung, kritisierte die Übersetzer des „Verbandes deutschsprachiger Übersetzer“, die im sogenannten „Übersetzerstreit“ die Kompromissvorschläge der Verlage ablehnten und überhaupt nur an den finanziellen, statt an den so wichtigen kulturellen Wert ihrer Arbeit dächten. Der Umberto-Eco-Übersetzer Burkhart Kroeber wendet ein: Auch Übersetzer würden gern mehr als 1.000 Euro im Monat verdienen.

Vanity Fair: ?Für alle, die die Welt verändern?
(welt.de, Ulrike Simon)
Bald startet die deutsche Ausgabe der ?Vanity Fair?, ein amerikanischer Magazinmythos. Ob Bunte, Stern oder Park Avenue: Alle lauern, ob Vanity Fair in Deutschland Erfolg haben wird. Es ist das riskanteste Zeitschriftenprojekt seit Jahren. Chefredakteur Ulf Poschardt verrät, warum er fest an den Erfolg glaubt.

Das Ende der Bohème
(nzz.ch, Christian Saehrendt)
Modernes Künstlerproletariat in Berlin.

Zuletzt geküsst im Kindergarten
(faz.net, Florentine Fritzen)
Die Wissenschaft spricht von einem ?seltenen, aber interessanten Phänomen?: Erwachsene, die noch nie eine Beziehung hatten. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

„Wollen Sie noch das Ohr sehen?“
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Der australische Medienkünstler Stelarc lässt sich ein aus Biomaterial gefertigtes drittes Ohr am Unterarm anbringen.

Ohne Kleine Anfrage kein Preis

Gestern wollte „Bild“ ihren Lesern in Hessen mal auf einer ganzen Zeitungsseite erklären, welche Parlamentsabgeordneten faul und welche fleißig sind:

"Wie fleißig sind Hessens Politiker?"

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie es zu dieser Schlagzeile gekommen ist: Entweder hat man bei „Bild“ nicht sehr lange über den „BILD-Test“ nachgedacht, und sich für ein einziges untaugliches Kriterium entschieden — oder man hat sehr lange nachgedacht, festgestellt, dass Politikerfleiß irgendwie nicht so richtig messbar ist, und sich dann für ein einziges untaugliches Kriterium entschieden.

„Bild“ behauptet nämlich, die Zahl der Kleinen Anfragen, die Politiker an die Landesregierung stellen, belege ihren Fleiß. (Kleine Anfragen sind übrigens eher ein Instrument der Opposition, die Regierung zu kontrollieren, weshalb Regierungspolitiker naturgemäß eher weniger Kleine Anfragen stellen, wie „Bild“ immerhin auch selbst andeutet.)

Die „Frankfurter Rundschau“ schreibt heute zum „Bild“-Artikel:

Im hessischen Landtag tippen sich Politiker aller Couleur am Donnerstag an die Stirn. „So ein Schwachsinn“, entfährt es einem. „Irrsinnig“, sagt eine. Sie haben Recht. (…) Auch sonst missrät der Bild alles Denkbare. Die Zahlen, die sie benutzt, sind falsch. Den Namen des Spitzenreiters, den sie ausgemacht hat, schreibt sie verkehrt. Auf Rang zwei lässt sie eine Abgeordnete folgen, die dort selbst nach Bild-eigener Zählung nicht stehen dürfte. Und dann findet sich das Foto eines älteren Herrn auf der Seite, dem vorgeworfen wird, nie Fragen zu stellen. Kein Wunder. Der frühere Landtagspräsident Klaus-Peter Möller schied schon 2003 aus. Heute sitzt dort nur noch sein junger Namensvetter Klaus Peter Möller.

Und wir wollen dem allenfalls noch hinzufügen, dass man die Hessische Landesregierung, anders als „Bild“ meint, natürlich auch nicht „Senat“ nennt.

Mit Dank an die Hinweisgeber.

Nachtrag, 20.04 Uhr (mit Dank an Denis S.): Jetzt ahnen wir, wie es passieren konnte, dass „Bild“ die Hessische Regierung als „Senat“ bezeichnet: Der gleiche „BILD-Test“ erschien nämlich vor vier Wochen in der Hamburger „Bild“ — von einem anderen Autor, aber mit zum Teil quasi identischen Formulierungen:

Der Kerl nervt, stöhnen Senatoren. Der Mann ist fleißig, sagen Abgeordnete anerkennend. (…) Dressel ist der absolute Fragekönig der Hamburger Bürgerschaft (…).
(„Bild“-Hamburg vom 30.12.2006)

Der Kerl nervt, stöhnt die Landesregierung wohl ab und an. Der Mann ist fleißig, sagen Abgeordneten-Kollegen, meist aus dem eigenen Lager. (…) Thorsten Schäfer-Gümpel war (…) der „König der Kleinen Anfragen“ (…).
(„Bild“-Frankfurt vom 1.2.2007)

Immerhin: Der Hamburger „Test“ erschien nicht unter der Überschrift „Wie fleißig sind Hessens Politiker?“, sondern unter der Überschrift „Wie fleißig sind Hamburger Politiker?“. Und die getesteten Abgeordneten waren natürlich auch andere.

Kurze Frage

Mal ehrlich: Was sind das für Menschen bei „Bild“, die jemanden, weil er einen Weinkrampf bekommen hat, zum „Verlierer“ des Tages* machen?

*) Den Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich hat das als stellvertretenden Vorsitzenden des Verkehrsauschusses veranlasst, in einen Brief an „Bild“-Chef Kai Diekmann (liegt uns vor) „gegen die diffamierende Art und Weise der Darstellung“ zu protestieren, hinter der Hettlich „eine gezielte Indiskretion seitens der DB AG“ vermutet.

Nachtrag, 16.40 Uhr (mit Dank an einen treuen Leser): Wenn man z.B. der „Welt“ glaubt oder gmp-architekten.de, stimmen nicht mal Name („Meinhardt“?) und Alter („71“?) des Mannes, dessen Weinkrampf ihn für „Bild“ zum „Verlierer“ macht.

Nachtrag, 5.2.2007: Die „diffamierende Art und Weise der Darstellung“ fasst „Bild“ selbst heute übrigens in der Formulierung „(BILD berichtete)“ zusammen.

„Bild“ und der Phantom-Stein

"Nach 58 Jahren Ehe: Opa Horst (83) erschlägt Oma Erna (83) mit Stein"

Wir haben uns ehrlich bemüht. Wir haben den Text, der unter der obigen „Bild“-Schlagzeile steht, mehrfach aufs Genaueste studiert. Wort für Wort haben wir ihn überprüft. Wir haben gelesen, dass „Opa Horst“ seiner Frau mit einem „Zweikilo-Gewicht von der Waage“ auf den Kopf und „mit der Faust ins Gesicht“ geschlagen habe. Dass er ihr „den Hals durchgeschnitten“ habe, kommt sogar zwei Mal im Text vor. Aber den „Stein“ aus der großen Überschrift (und dem Teaser bei Bild.de) konnten wir beim besten Willen nicht wiederfinden.

Mit Dank an Michael L. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag, 13.38 Uhr: Dank eines Lesers haben wir den Stein jetzt gefunden. Allerdings nicht bei „Bild“, sondern in einer Pressemitteilung des Landgerichts Verden. Und erschlagen wurde „Oma Erna“ damit nicht.

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