Auch die Letzten werden wieder die Ersten sein

1. Supermarkt für Rentner

(…) In Leipzig hat der erste Supermarkt für Senioren aufgemacht.

So stand es am Freitag bundesweit in „Bild“.

Und das ist doch merkwürdig, denn bereits im März 2005 berichtete der Bayerische Rundfunk über einen Senioren-Supermarkt in Bad Füssing. Und schon Ende 2004 wurde ein Senioren-Supermarkt in Chemnitz eröffnet.

Und wer berichtete damals, genau gesagt: am 12. Dezember 2004, auch darüber? „Bild am Sonntag“.

Unter der Überschrift:

„Deutschlands erster SENIOREN-SUPERMARKT“.

Danke an Daniel F. für den Hinweis!

6 vor 9

Interview mit Hella von Sinnen (bild.t-online.de)
Meine Wampe kommt von 35 Jahren Bier trinken.

Shoppen und killen (dasmagazin.ch)
Auf der „Eurosatory“ in Paris präsentiert die Rüstungsindustrie ihre neusten Produkte: Raketensysteme, Kampfpanzer, Handgranaten mit neuartigen Splittermänteln. Auch die Schweiz ist mit dabei.

Unter Kontrolle (berlinonline.de)
Die bequemen Zeiten sind vorbei – im Internet überwachen Watchblogs etablierte Medien.

Evolutionstheorie unter Druck (qantara.de)
In wissenschaftlichen und universitären Kreisen der Türkei werden zunehmend Befürchtungen über einen Schulterschluss der islamistischen Regierung mit der starken Lobby der so genannten Kreationisten laut.

Die Wahrheit der digitalen Bilder (telepolis.de)
Ein Reuters-Fotograf hat ein Bild von einem Bombardement der israelischen Luftwaffe manipuliert.

Erst kam seine Fresse, dann die Moral (faz.net)
Was bleibt von Brecht, wenn man das Weltverbesserungspathos aus seinem Werk herausläßt?

Kurz korrigiert (249 – 250 251 252)

„Big Big World“ sang nicht „Amelia“, sondern Emilia. Und der „Nacktsängerin Jazmin Jennewein“ hatte sogar der Ziehungsbeamte von „Bild“ vor drei Wochen schon mal das (anscheinend zutreffende) Alter 27 zugelost.

Vielleicht sollte „Bild“ doch Hilfe von außen annehmen?

Nachtrag, 6. August, 1.40 Uhr. Unser Leser Johannes M. hat sich den kleinen Ausriss oben angesehen und mit der Hilfeseite für „Bild“ verglichen und so einen weiteren Fehler gefunden: Auch Dieter Bohlens Alter kennt „Bild“ nicht. Er ist längst 52.

Nachtrag, 10.55 Uhr. Bild.de hat die drei Fehler korrigiert. Aber auch das Alter von Heinz Henn hat „Bild“ falsch angegeben. Er ist 51 Jahre alt. — Das wird eine eindrucksvolle Korrekturspalte morgen in der Zeitung.

Nachtrag, 14.35 Uhr. Hoppla: Aus „Amelia“ hat Bild.de „Emelia“ gemacht. Richtig wäre: Emilia.

Nachtrag, 16.40 Uhr. So, nun stimmt die Emilia, aber das Alter von Heinz Henn noch nicht.

Danke an Eva K., Sabine B., MrB., Micka und die vielen anderen!

Nachtrag, 7. August:

Propaganda mit toten Kindern

„Bild“ steht im gegenwärtigen Nahost-Krieg uneingeschränkt hinter der israelischen Armee. Ob das eine gute Voraussetzung für eine Zeitung ist, um ihre Leser unvoreingenommen und umfassend über die Vorgänge im Krieg zu informieren, darüber kann man streiten. Die „Bild“-Zeitung aber geht in ihrer Parteinahme soweit, dass sie Tatsachen verdreht, übertreibt und verfälscht. Und darüber kann man eigentlich nicht streiten.

„Bild“ berichtet heute über die vor allem in vielen Blogs aufgeworfenen Zweifel daran, was während und nach dem Angriff der israelischen Armee auf die libanesische Stadt Kana wirklich geschah. „Bild“ schreibt:

Hat die Terror-Organisation Hisbollah diese Bilder etwa perfide inszeniert — um mit toten Kindern Propaganda gegen Israel zu machen?

Renommierte Blätter wie „Süddeutsche“ und FAZ sprechen von „Propaganda“ und „Zweifeln“ an den genauen Umständen des Angriffs. Die „Neue Zürcher Zeitung“ nennt das Chaos aus Schutt und Leichen vor dem zerstörten Haus „eine bloße Darbietung für angereiste Journalisten!“

Alle drei Zitate aus „renommierten Blättern“ sind falsch. SZ und FAZ berichten zwar beide über „Verschwörungstheorien“ (SZ) und „Spekulationen“ (FAZ) über die Umstände des Angriffs auf Kana. Weder in der SZ, noch in der FAZ tauchen in diesem Zusammenhang jedoch die Wörter „Propaganda“ oder „Zweifel“ auf.

Und die NZZ spricht zwar von „Propaganda“ und „Zweifeln“, nennt das Chaos aber keineswegs selbst, wie „Bild“ behauptet, „eine bloße Darbietung für angereiste Journalisten“, sondern zitiert diese Meinung nur — als „Vermutung“ von „Beobachtern“.

Den gleichen Trick wendet „Bild“ noch einmal an und schreibt:

Die FAZ berichtet über einen noch abscheulicheren Verdacht:

Unter Berufung auf die libanesische Internetseite „Libanoscopie“ heißt es, dass die Hisbollah einen Raketenwerfer auf das Dach des Hauses gestellt und behinderte Kinder in das Gebäude gebracht habe.

„Bild“ tut so, als habe die FAZ den Vorwurf übernommen, dabei referiert die FAZ ihn nur in indirekter Rede. Warum zitiert „Bild“ nicht einfach die Originalquelle? Warum versucht sie, diese Originalquelle über den Umweg der FAZ aufzuwerten, wenn die FAZ keine Aussagen darüber trifft, ob sie dieser Quelle glaubt oder nicht?

Die „Bild“-Redakteure Julian Reichelt und Sebastian von Bassewitz fragen heute: „Wurde die ganze Welt durch die Hisbollah-Terroristen getäuscht?“ Ganz anders als die von ihnen zitierten „renommierten Blätter“ beantworten sie die Frage aber auch sogleich: „Wie die Terroristen der Hisbollah mit toten Kindern Propaganda machen“, „Auch den Ort ihrer schauderhaften Inszenierung wählte die Hisbollah geschickt“, „Das Kalkül der Hisbollah ging auf“.

Die „Bild“-Zeitung setzt der „Propaganda“ der Hisbollah etwas entgegen, das sie „Fakten“ nennt, und schreibt:

Fakt ist aber: Ausgerechnet aus Kana feuerte die Hisbollah unmittelbar vor dem jüngsten Angriff 150 Raketen auf Nordisrael — dadurch lenkten die Terroristen den Luftschlag der Israelis bewusst und gezielt auf den symbolträchtigen Ort.

Der zweite Teil dieses „Fakts“ ist eine Vermutung. Und der erste Teil ist falsch. Laut Untersuchungsbericht der israelischen Armee wurden aus Kana und der Umgebung „seit 12. Juli“ über 150 Raketen abgefeuert, also nicht „unmittelbar vor dem jüngsten Angriff“, sondern seit Beginn des Krieges. Dass die israelische Armee in dieser Hinsicht untertreibt, darf man ausschließen.

„Bild“ schreibt weiter:

Fakt ist auch: Obwohl libanesische Behörden anfangs 56 Tote meldeten, fand das Rote Kreuz „nur“ 28 Leichen.

Ähnlich hatte die Zeitung bereits gestern formuliert:

Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ korrigierte die Zahl der Opfer, die am Wochenende im Dorf Kana bei einem israelischen Luftangriff getötet wurden, auf 28 Tote. Arabische Quellen hatten von 56 Toten gesprochen.

„Bild“ verschweigt nicht nur die massive Kritik, die „Human Rights Watch“ bei der gleichen Gelegenheit an dem israelischen Vorgehen geübt hat, sondern vor allem auch, dass laut „Human Rights Watch“ die Zahl von 28 Todesopfern eine „vorläufige“ Zahl ist. 13 Menschen würden noch vermisst und liegen womöglich unter den Trümmern, die Bergungsarbeiten könnten aber nicht fortgesetzt werden. Der Unterschied zu den ursprünglichen Schätzungen rühre daher, dass mehr Menschen, die sich im Keller des bombadierten Hauses aufgehalten hatten, lebend entkommen seien als angenommen.

„Bild“ suggeriert (möglicherweise zurecht), dass ursprünglich bewusst eine zu hohe Opferzahl genannt wurde. Und nennt stattdessen eine Zahl, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu niedrig ist, weil sie die Vermissten komplett verschweigt.

Keine Frage: Es ist fast unmöglich für die Medien, in einem Krieg wie diesem die Wahrheit von den Propagandalügen zu unterscheiden. Aber man kann versuchen, seine Leser so gut wie möglich zu informieren: Man kann Quellen angeben und korrekt zitieren. Man kann es vermeiden, sich Behauptungen einer der Parteien zu eigen zu machen. Man kann Spekulationen und Gerüchte als solche kennzeichnen. Und man kann darauf verzichten, den Verdrehungen der Beteiligten noch eigene hinzufügen.

Aber das müsste man erst einmal wollen.

Danke vor allem an Erich B.!

Sie können noch jemanden anrufen!

Das Verhältnis zwischen der „Bild“-Zeitung und Günther Jauch ist eingermaßen zerrüttet. Mit Dieter Bohlen ist „Bild“ dagegen bestens befreundet. Insofern kommt die heutige Bild.de-Schlagzeile vielleicht nicht ganz überraschend:

Pop-Titan Dieter Bohlen verdrängt
Quiz-König Günther Jauch

Und es stimmt ja: In der kommenden Fernsehsaison soll die Samstagsausgabe von „Wer wird Millionär“ häufiger ausfallen — sowohl für Eventshows, als auch während der vier Monate, in denen „Deutschland sucht den Superstar“ läuft. So ähnlich steht das auch bei Bild.de, nur steht dahinter die Frage:

4 Monate Zwangspause für Jauch?

— was doch eine erstaunliche Formulierung ist, wenn man bedenkt, dass Jauch während dieser Zeit montags und freitags „Wer wird Millionär“ und mittwochs „Stern-TV“ moderiert.

Weiter schreibt Bild.de:

Ein anderer Grund [für die Verschiebung] könnte die Einschaltquote der Quizshow sein: Mit rund sieben Millionen Zuschauern am Samstagabend ist die Quote zwar immer noch gut, dennoch hat sich die einstige Zuschauerzahl der Sendung fast halbiert.

Rechnen wir das einmal nach: Wenn die Show jetzt samstags rund sieben Millionen Zuschauer hat und das fast einer Halbierung gegenüber früher entspricht, müsste sie früher samstags im Schnitt etwa 13 Millionen Zuschauer gehabt haben.

Keine einzige Samstags-Sendung von „Wer wird Millionär“ erreichte je 13 Millionen Zuschauer. Von den 169 Samstags-Sendungen in der „Wer wird Millionär“-Geschichte erreichten nur sechs 11 Millionen Zuschauer. Die meisten Zuschauer hatte „Wer wird Millionär“ in der Saison 2000/2001: damals sahen samstags im Schnitt 9,09 Millionen Menschen die Show. In der aktuellen Saison waren es bisher 6,65 Millionen. Das entspricht einem Rückgang von gut einem Viertel.

Die mit Abstand meistgesehene Samstags-Sendung von „Wer wird Millionär“ hatte 12,3 Millionen Zuschauer. Sie lief am 2. Dezember 2000 und war keine ganz typische Sendung. Am Morgen dieses Tages hatte „Bild“ mit einer Schlagzeile aufgemacht, die vorab verriet, was am Abend zu sehen sein würde:

Jauchs erster Millionär

Vielen Dank an den Popkulturjunkie für die Zahlen!

„Bild“ entdeckt Honis Jesus-Latschen wieder

Honis Jesus-Latschen wiederentdeckt

Das, was „Bild“ lustig „Jesus-Latschen“ nennt, sind riesige Schuhe, mit denen man übers Wasser laufen kann. 1985 entwickelte sie der DDR-Betrieb „Wiking“ für das Ausland. Für den Verkauf im eigenen Land erschien den DDR-Oberen die Möglichkeit, damit flugs Elbe oder Ostsee überqueren zu können, ein bisschen riskant. Nicht verkaufte Exemplare mussten vernichtet werden. Oder, wie „Bild“ heute schreibt:

Sie blieben verboten und verschollen -- bis einige Exemplare jetzt in einer Scheune in Mecklenburg-Vorpommern gefunden wurden!

„Jetzt“? Aber nein! Der Bootsbauer Frank-Uwe Groth, der basierend auf der alten Idee ein neues Patent entwickelt hat, datiert den Fund in der Scheune auf das Jahr 2003.

Die Nachrichtenagentur dpa schrieb schon am 26. Juli 2005 ausführlich über Groth. Anlässlich der „Human-Powered-Boats-Weltmeisterschaft 2005“ widmete die Financial Times Deutschland der Erfindung am 19. August 2005 einen längeren Text. Und am 29. August 2005 berichtete bereits der MDR über das, was angeblich „jetzt“ erst geschah.

„Bild“ ist also nur ein bisschen spät dran und versucht dies (wie so oft) durch leichtes Drehen am Raum-Zeit-Kontinuum zu verschleiern. Und macht bei der Gelegenheit fälschlicherweise aus dem Mann, der die Schwimmschuhe tatsächlich jetzt in Dresden verleiht, gleich den Produzenten der Dinger.

Vielen Dank an Sascha E. für den sachdienlichen Hinweis!

Der heißeste Spaziergang der Welt

Ground control to major tom
Take your protein pills and put your helmet on

— „Space Oddity“, David Bowie, 1969

"Der coolste Spaziergang der Welt"

Die „Bild“-Zeitung schreibt heute über den deutschen Astronauten Thomas Reiter und dessen Einsatz außerhalb der ISS. Sie findet, das sei „der coolste Spaziergang der Welt“ (siehe Ausriss). Und wir fragen uns, wie „Bild“ darauf kommt, dass Reiter ausgerechnet bei „-250 Grad im All“ rumschwebt. Wusste etwa jemand, dass die Temperatur im Weltraum minus 270 Grad Celsius beträgt und hat sich dann gedacht, „na, ganz so kalt kann’s ja gerade nicht sein, weil der Mars so weit weg ist“? Oder hat eine Umfrage in der Redaktion einen Durchschnittswert von minus 250 Grad ergeben?

Auf der Internetseite des Fernsehsenders Phoenix jedenfalls wird die Temperatur auf der Schattenseite der ISS mit minus 70 Grad angegeben, während auf der Sonnenseite „eine Temperatur von mehr als 150 Grad“ herrsche. Und die NASA, die es ja eigentlich wissen müsste, spricht in etwas allgemeinerem Zusammenhang von Temperaturen zwischen minus 148 und plus 248 Grad Fahrenheit. Das entspricht minus 100 bis plus 120 Grad Celsius.

Aber vielleicht meint „Bild“ die „gefühlte Temperatur“. Schließlich schreibt sie ja auch:

Eisige minus 250 Grad umwehen die Männer im All.

Hervorhebung und Link von uns.

Major Tom denkt sich
„Wenn die wüssten,
mich führt hier ein Licht
durch das All.
Das kennt ihr noch nicht.
Ich komme bald;
Mir wird kalt …“

— „Major Tom (Völlig losgelöst)“, Peter Schilling, 1982

Mit Dank an Stephan M., Christoph O., Malte K., Michael K., Max K. und Hubert E. für die sachdienlichen Hinweise.

Nachtrag, 23.15 Uhr. „Bild“ hat den eigenen Fehler korrigiert: „Auf der Schattenseite der ISS herrschen ’nur‘ etwa minus 70 Grad Celsius.“ Und auch bei Bild.de stieg die Temperatur inzwischen unauffällig um 180 Grad.

Das geht noch better!

Bestimmt arbeiten auch bei „Bild“ Leute, die des Englischen mächtig sind. In der Buchhaltung zum Beispiel. Oder im Layout. Vielleicht sogar in der Anzeigenabteilung. Aber es scheint ein ungeschriebenes (und sehr streng befolgtes) Gesetz zu geben, diese Menschen von allen Artikeln fernzuhalten, in denen „Bild“ Englischkenntnisse gebrauchen könnte. Artikeln, zum Beispiel, in denen die Zeitung anderen die englische Sprache erklären will.

Okay, diese Sätze haben wir schon mal aufgeschrieben, aber erstens ist gerade Sommer und zweitens hat sich ja nichts geändert.

Bis auf ein Detail: Diesmal hat „Bild“ immerhin nicht selbst versucht, Michael Ballack Englisch-Nachhilfe zu geben, sondern einen Experten gefragt, den Anglisten Dr. Sascha Feuchert.

Und so heißt es heute in „Bild“:

So gut spricht Ballack Englisch ... Ballack über einen gemeinsamen Abend mit den Spielern: "I drunk one beer – that is enough." Feuchert: "Er meint wohl: Ich habe ein Bier getrunken -- das war genug. Er hat es zeitlich falsch formuliert. Richtig müsste es heißen: I drunk one beer -- that was enough."

Und das ist natürlich Unsinn, denn richtig müsste es vor allem heißen: „I drank one beer“. So habe er es „Bild“ gegenüber auch gesagt, erklärt uns Feuchert auf Nachfrage, aber durchs Telefon hätten die das wohl falsch verstanden.

Und in der Redaktion (die am Ende über Ballacks Englisch urteilte: „Das geht noch better, Ballack! Schul-Note: 3“) hat es niemand, niemand gemerkt. I drunk one beer.

Und wenn „Bild“ vielleicht einfach ganz aufhören würde, anderen Leuten Englisch-Nachhilfe geben zu wollen? Please*?

*) engl. für „bitte“

Danke an Fabian B. und Simon K.!

6 vor 9

Im Quotenparadies (onlinejournalismus.de)
Es soll ja Print-Journalisten geben, die fürchten sich davor zu wissen, was ihre Leser eigentlich lesen und was nicht. Und während der klassische Branchenpart noch zaghaft über Sinn und Zweck des „Reader Scan“ diskutiert, hat sich in den Online-Redaktionsstuben längst der ständige Blick auf PageImpressions, Click-Through-Rates und HeatMap etabliert.

Kontrolleure gesucht (merkur.de)
Online-Tagebücher machen Journalisten Konkurrenz. Etablierte Medien wie die BBC und Reuters wehren sich.

Vom Internet ins Regal (nzz.ch)
Blogger erobern den amerikanischen Buchmarkt.

Lauthals und hemmungslos (freitag.de)
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Ab 1.500 Höhenmeter wird geduzt (taz.de)
Gut, es gibt wichtigere Fragen. Aber keine beschäftigt so viele deutschsprachige Menschen wie die nach dem „du“.

Die Lust am Ekel (zeit.de)
Biologie ist für viele Schüler ein fürchterlich langweiliges Fach. Die amerikanische Lehrerin Sylvia Branzei hat das geändert. Sie schreibt Bücher übers Furzen, Pinkeln, über Schleim und Kacke – und feiert mit ihrer Ekelkunde große Erfolge im prüden Amerika.

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