Guter Hund, böser Hund

Ist das nicht ein süßes kleines Hündchen? Und so mitleiderregend schaut das Tierchen drein. Es handelt sich dabei um einen Cairn Terrier. Der Cairn Terrier erreicht für gewöhnlich eine Schulterhöhe von 25-30 Zentimetern und wird nur etwa 6-7 Kilo schwer. Dieser nun schaut deswegen so herzerweichend, weil er von einer Deutschen Dogge ganz übel zugerichtet wurde. Oder, um es mit Bild.de zu sagen:

Von der Deutschen Dogge, die den Terrier „halbtot“ gebissen hat, gibt es offenbar kein Foto. Jedenfalls zeigt Bild.de uns keins, sondern ein Symbolfoto und schreibt drunter:

So eine Dogge zerbiß den Hals des kleinen Terriers

Ach wirklich? So eine Dogge soll das gewesen sein?

Wohl kaum, liebe Hundeexperten bei Bild.de. So eine „Dogge“ ist nämlich gar keine Dogge, sondern ein Dobermann, wie sich unschwer an der Schnauze erkennen lässt, die beim Dobermann sehr viel schmaler ist, als bei der Deutschen Dogge. Und wir wissen natürlich nicht, wie es zu dieser Irreführung diesem Missgeschick kam. Aber vielleicht hat man bei Bild.de ja kein Foto einer Deutschen Dogge gefunden, auf dem sie nicht treu-doof und tollpatschig aussah. Also entschied man sich für einen Dobermann. Der sieht nämlich so richtig schön gefährlich aus — Zumindest, wenn man ein entsprechendes Foto wählt.

Mit Dank für den Hinweis an Thorsten M. und Daniel M.

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Die große Verwandtschaft von „Bild“

Der Präsident des Bundeskartellamtes Ulf Böge sieht Gefahren in dem Plan von Axel Springer, ProSiebenSat.1 vollständig zu schlucken. In der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er:

Böge: Mit der Möglichkeit für Springer, nun weit stärker als bisher ins TV-Geschäft einzusteigen, könnte sich die Stellung von Bild durch eine gegenseitige Unterstützung dieser Medien noch verstärken. (…)

SZ: Bild hat schon früher für Sat1 geworben, als der ehemalige Springer-Großaktionär Leo Kirch die Bundesliga zu dem von ihm und Springer dominierten Privatsendern holte. Spielen solche Erfahrungen eine Rolle?

Böge: Dass solche Erfahrungswerte einbezogen werden, liegt auf der Hand.

SZ: Bild und die Pro-Sieben-Gruppe könnten gemeinsame Werbeangebote mit schönen Rabatten machen, um so mehr Anzeigenkunden anzulocken. Spielt das auch eine Rolle?

Böge: Bei Bild kann das natürlich dazu führen, dass die marktbeherrschende Stellung bei Kaufzeitungen weiter verstärkt wird. Diese Gefahr wird jedenfalls von Medienexperten gesehen. Mehr Anzeigen könnten dazu führen, dass Bild mehr in das Blatt investieren und so mehr Leser anziehen kann. Solche eine Spirale zwischen Lesern und Anzeigen ist durchaus vorstellbar.

Nach den Plänen von Springer wäre eine Hälfte des deutschen Privatfernsehens mit „Bild“ verschwistert. Mehr als zwei Dutzend private Hörfunksender und viele Zeitschriften und Zeitungen gehören ohnehin schon zum Imperium von Axel Springer.

Ein Überblick über die große Verwandtschaft von „Bild“.

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Vom Umgang mit Quellen

„Bild“ zitiert heute ausführlich aus einem Brief, den die Mutter, die ihre neun Kinder getötet haben soll, aus der Haft an ihren Freund geschrieben hat. Wobei zitieren es nicht wirklich trifft. „Bild“ setzt zwar Anführungszeichen vor und hinter die Sätze. Vergleicht man sie jedoch mit der ersten Seite des Originalbriefs, den „Bild“ stolz zeigt, erkennt man, dass „Bild“ den Text keineswegs wörtlich zitiert, sondern nur ungefähr wiedergibt:

Original „Bild“-“Zitat“
Ich weiß nicht, ob Du überhaupt noch Wert auf einen Brief von „Deiner Frau“ legst!? [...] Ich liebe werde Dich immer lieben! Ich weiß nicht, ob Du überhaupt noch Wert auf einen Brief von Deiner lieben Frau legst. Ich liebe Dich, werde Dich immer lieben.
Heute habe ich alles in die Wege geleitet, daß wir (Du) ein gemeinsames Sorge- und Erziehungsrecht bekommen. Das ist doch immer noch in Deinem Sinne? Dann steht auch nichts mehr im Wege, daß Du, der beste und liebste Papi, unsere [Name unkenntlich gemacht] so schnell wie möglich nach Hause bekommst. Ich habe heute alles in die Wege geleitet für ein gemeinsames Sorgerecht. Dann steht auch nichts mehr im Wege, daß Du, der beste und liebste Papi, unsere [Name nicht unkenntlich gemacht] so schnell wie möglich nach Hause bekommst.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß ich in einiger Zeit wieder bei Euch bin – wenn Ihr mich noch wollt! Es vergeht nicht 1 Minute, in der ich nicht an Euch beide denke und Eure beiden lieben Gesichter vor mir sehe. Denk auch an das Kindergeld, welches du noch abholen mußt [von anderer Stelle eingefügt]. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß ich bald wieder bei Euch bin. Es vergeht nicht eine Minute, in der ich nicht an Euch denke und Eure beiden lieben Gesichter vor mir sehe.
Ich vermisse Euch so doll. Die Nächte sind sooo lang und kalt ohne Dich. Ich vermisse Euch doll. Die Nächte sind so lang und so kalt ohne Dich.
Heute habe ich ahnungslos einen Schwangerschaftstest… Heute habe ich Ahnungslose einen Schwangerschaftstest…

 
In den „journalistischen Leitlinien“ von Axel Springer, die theoretisch auch für „Bild“ gelten, steht der Satz:

Die Sorgfaltspflicht des Journalisten im Umgang mit Quellen ist für die journalistische Arbeit und das Ansehen der Presse in der Öffentlichkeit von höchster Bedeutung.

Danke an Torsten W. für den Hinweis!

Allgemein  

Stupid PICTURE

Der Schwierigkeitsgrad dieser journalistischen Aufgabe war eigentlich nicht so hoch: Bild.de wollte testen, wie gut verschiedene automatische Übersetzer im Internet funktionieren. Man sucht sich einige deutsche Sätze aus, gibt sie ein, lässt sich das Ergebnis zurückübersetzen. Eine, sagen wir, machbare Aufgabe.

Nicht für Bild.de.

Erster Test: Babelfish.

Unser Testsatz: „Es war so schön mit dir. Wann werden wir uns wiedersehen?“

Die Übersetzung: „It was with you when we will so beautifully see itself again?“

Moment, das ist gar nicht die Übersetzung von Babelfish! Das ist nur dann die Übersetzung, wenn man zu blöd ist vergisst, zwischen den beiden Testsätzen den Punkt mit einzugeben. Gibt man tatsächlich die Sätze von Bild.de ein, bekommt man die deutlich sinnvollere Übersetzung: „It was so beautiful with you. When will we see ourselves again?“

Später versucht es die Autorin beim Übersetzungsmodul von Google.

Testsatz: „Es war so schön mit dir. Wann werden wir uns wiedersehen?“

Die Übersetzung: „It was with you when we will so beautifully see itself again?“

Die Gegenprobe: „Es war mit Ihnen, wenn wir so schön uns wieder sehen?“

Bewertung: Die zwei Sätze scheinen es in sich zu haben. Google liefert dieselbe Wirrwarr-Übersetzung wie Babelfish.

Tja, und wie kommt das? Weil die Autorin schon wieder zu doof war vergessen hat, den Testsatz korrekt mit dem entscheidenden Satzzeichen zu übertragen. Trotzdem: Gibt Punktabzug für Google.

Und wir halten als tatsächliches Testergebnis fest: Wenn man es nicht schafft, in Übersetzungsprogramme das einzugeben, was man übersetzen lassen will, schaffen es die Übersetzungsprogramme nicht, das zu übersetzen, was man übersetzen wollte, aber nicht eingegeben hat.

Korrektur und Nachtrag, 17.13 Uhr: Die Autorin hat etwas anderes falsch gemacht, als wir dachten. Sie hat nicht den Punkt weggelassen, sondern aus „dir“ im Testsatz „Dir“ gemacht. Das hat Babelfish und Google verwirrt. Und uns auch.

Und noch einen Testsatz hat Bild.de nicht so eingegeben wie behauptet. Mit dem Wort „schau“ in „Ich schau dir in die Augen, Kleines“ haben Google und Babelfish nämlich Probleme: Sie übersetzen es gar nicht. Die Autorin muss es in „schaue“ geändert haben, um zu den angegebenen Ergebnissen gekommen zu sein.

Und überhaupt, die Bewertung: Babelfish und Google liefern exakt die gleichen Übersetzungen. Aber Babelfish bekommt dafür von Bild.de ein „befriedigend“ und Google ein „gut“.

Und den von Lycos produzierten Satz „Do we go to you or to me?“, der jeden Engländer grausen lässt, hält Bild.de für eine „tadellose“ Übersetzung der Frage „Gehen wir zu dir oder zu mir?“

P.S.: Verblüfft stellt Bild.de auch fest, dass in dem Testsatz „Gehen wir zu dir oder zu mir?“ nach Hin- und Rückübersetzung bei allen Angeboten aus dem „Du“ ein „Sie“ geworden ist.

Auch Google kennt keinen Unterschied zwischen einem höflichen „Ihnen“ und einem vertrauten „dir“. Davon abgesehen ist das Ergebnis aber sehr gut.

Menschmenschmensch, dass Google da aber auch keinen Unterschied kennt… Ob es daran liegen könnte, dass die englische Sprache da keinen Unterschied kennt? (Ja, könnte es, und im Lycos-Test räumt Bild.de das sogar ein.)

Nachtrag, 18.00 Uhr: Dass Bild.de zum Testergebnis von Online-Translator den Screenshot von Babelfish zeigt, ist dann auch schon egal.

Danke an Gulli für den Hinweis und Mayweather für die Inspiration und viele andere für Aufklärung bei der Sache mit dem Punkt.

Irgendso’ne Operation

Das Legen eines Bypasses hat mit dem Einsetzen eines Herzschrittmachers ungefähr soviel zu tun wie, sagen wir, die Vogelgrippe mit SARS.

Der Schrittmacher ist ein kleines Kästchen, das in einer vergleichsweise harmlosen Operation unter die Haut des Patienten eingesetzt wird. Eine Bypass-Operation ist dagegen eine schwere Operation am offenen Herzen, zu der der Brustkorb geöffnet, das Herz stillgelegt und der Kreislauf an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden muss.

Georg Ratzinger, der Bruder des Papstes, wurde in dieser Woche mit Schmerzen in der Brust in ein Krankenhaus gebracht. Am Donnerstag setzten ihm die Ärzte einen Herzschrittmacher ein. Im Gegensatz zu den Nachrichtenagenturen dpa, AP und KNA sowie Radio Vatikan spricht AFP von einer Bypass-Operation. Ausgerechnet diese vermutlich falsche Meldung benutzte Bild.de am Donnerstag als Grundlage für seinen Artikel, was schon ein bisschen unglücklich war. Für die gedruckte Ausgabe der „Bild“-Zeitung am Freitag übernahm dann Vatikan-Korrespondent und Papstfreund Andreas Englisch die Berichterstattung und schaffte es, die Verwirrung komplett zu machen.

Unter der Überschrift „Bypass rettet Papst-Bruder“ schreibt er: „Georg Ratzinger und das Herz. Mit einer Bypass-Operation retteten ihn Ärzte.“ Und zwei Absätze weiter: „Nach Untersuchungen entschlossen sich die Ärzte dort noch in der Nacht zur Implantation eines Herzschrittmachers.“

Ein Bypass und ein Herzschrittmacher? Das hat nicht einmal AFP behauptet.

Danke an Dr. med. Max Z. für den Hinweis.

Dichtung und Wahrheit

„Bild“-Autor Claus Jacobi schreibt heute in seiner „Mein Tagebuch“-Kolumne, Gerhard Delling habe „vergangene Woche als Ersatz für Ulrich Wickert die ‘Tagesthemen’ moderiert“, obwohl Delling doch eigentlich vor-vergangenen Woche als Ersatz für Anne Will die „Tagesthemen“ moderierte. Clevererweise hat Jacobi an den Schluss seiner Kolumne aber noch schnell ein Goethe-Zitat gehängt, in dem es heißt:

„Wer nicht mehr irrt und nicht mehr liebt, der lasse sich begraben.“

Wir wollen deshalb mal nicht so sein – zumal Jacobis Chef Kai Diekmann ja sinngemäß mal was ganz ähnliches behauptet hat wie Goethe, als er schrieb:

„Wo gearbeitet wird, da werden Fehler gemacht.“

Und jetzt mal ehrlich: Kann’s nicht sogar Gerhard Delling als Betroffenem piepegal sein, was Claus Jacobi da für Fehler gemacht hat?

Wenn allerdings „Bild“ den Fehler macht, auf ihrer Titelseite zu behaupten, Gregor Gysi zeige „als erster deutscher Politiker den Wählern sein Gehirn“, dann sieht die Sache im Nachhinein vielleicht doch ein ganz klein wenig anders aus. Nämlich so:

Der Foto-Beweis: „Bild“-Chef verantwortungslos!

Immerhin: Besorgniserregende Nachrichten wie die, dass die Axel Springer AG bald ProSiebenSat.1 übernimmt, haben auch ihr Gutes. Schließlich stößt man so auch auf alte Texte zum Thema — und damit auch auf einen Satz von „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann aus dem Jahr 2001, den wir (aus gegebenem Anlass) nochmal hervorgekramt haben. Er lautet:

„Solange ich bei ‘Bild’ verantwortlich bin, wird es am Samstag keine nackten Mädels auf der Titelseite geben.“

Und tatsächlich: So richtig „nackt“ waren die Mädels auf den Titelseiten am Samstag in letzter Zeit wohl nicht, weshalb wir annehmen müssen, dass „Bild“-Chef Kai Diekmann seit heute bei „Bild“ nicht mehr verantwortlich ist…

Journalistische Grundregeln

Es gibt eine einfache journalistische Regel, um die Leser zu warnen, wenn ein Artikel nicht so unabhängig sein kann, wie man sich das als Leser wünschen würde. Man schreibt einfach dazu, wenn eigene Interessen berührt sind. Deshalb steht zum Beispiel in Artikeln der „Financial Times“ über Gruner+Jahr (G+J) immer der Satz: „G+J hält auch 50 Prozent der Anteile an der Financial Times Deutschland.“ Da weiß man, woran man ist, und kann sich überlegen, ob man sich über G+J nicht vielleicht lieber aus anderen Zeitungen informiert, die nicht G+J gehören.

Solche einfachen journalistischen Regeln sind besonders wichtig bei Großverlagen, denen bald voraussichtlich eine Hälfte des Privatfernsehens in Deutschland gehört.

Und so wäre es, angesichts der Sorge um die Meinungsvielfalt, eine kleine vertrauensbildende Maßnahme gewesen, wenn Bild.de in seinem Artikel über die geplante Verschmelzung von Axel Springer und ProSiebenSat.1 irgendwo in einem Nebensatz den Hinweis untergebracht hätte, dass Bild.de und „Bild“ selbst Objekte von Axel Springer und somit direkt betroffen sind.

Kein Wort.

Nachtrag, 6.8.2005:
Im Text der gedruckten „Bild“ immerhin heißt es heute: „Die Axel Springer AG (BILD, ‘Welt’) will die ProSiebenSat.1 Media AG übernehmen!“

Symbolfotos XII – XIV

So richtig nachvollziehbar ist es nicht, warum „Bild“ am 3. August einen Bericht über Zerkarien im Kellersee bei Eutin (Kreis Ostholstein) mit einem Foto vom Großen Plöner See in Plön (Kreis Plön) bebilderte.

Dass die „Bild“-Zeitung darüber hinaus am 7. Februar einen Artikel über „Terror-Schüler“ an einer Berufsbildenden Schule in Hannover mit einer Fotomontage bebilderte, die gar nicht die Berufsbildende Schule, sondern stattdessen das unbescholtene Bismarck Gymnasium zeigte, wurde jedenfalls jüngst vom Deutschen Presserat missbilligt, weil sowas nämlich gegen Ziffer 2 und Richtlinie 2.2 des Pressekodex verstößt.

Aber das ist noch nichts gegen das, was „Bild“ da am 22. Juli in ihrer Stuttgart-Ausgabe angestellt hatte: Unter der Überschrift „Masken-Mann jagt kleine Mädchen“ hatte „Bild“ nämlich über einen „unheimlichen Masken-Mann“ bzw. „Masken-Gangster“ berichtet, der in Ditzingen (Kreis Ludwigsburg) sein Unwesen getrieben habe. Illustriert war die Meldung mit folgendem „Foto“*:

Was „Bild“ nicht wissen konnte, aber die „Stuttgarter Zeitung“ inzwischen zu berichten weiß: Die Geschichte vom „Masken-Mann“ war offenbar „frei erfunden“, weshalb es um so merkwürdiger ist, dass „Bild“ dennoch ein „Foto“ von ihm drucken konnte…

Mit Dank an Philipp G, Sascha V. und Heiner S. sowie die „Stuttgarter Zeitung“ (und bildblock.de) für die Mithilfe.


*) Wir bitten die schlechte Qualität des „Fotos“ zu entschuldigen. Falls jemand den „Masken-Mann“ in besserer Qualität griffbereit haben sollte, würden wir uns freuen.

Springer übernimmt ProSiebenSat.1

Axel Springer („Bild“, „Die Welt“, „Hörzu“ …) übernimmt ProSiebenSat.1 (Pro Sieben, Sat.1, Kabel 1, N24, Neun Live …). Bis zum Herbst will Springer 100 Prozent der Fernsehfamilie besitzen und mittelfristig beide Unternehmen miteinander verschmelzen. Was das für die „Bild“-Zeitung und ihre „unabhängige“ Berichterstattung bedeutet, kann man erahnen. Und natürlich demnächst hier nachlesen.

Mehr in der „Financial Times“ und bei „Spiegel Online“, erste Reaktionen bei tagesschau.de.

Nachtrag, 12.47 Uhr: Auf einer Pressekonferenz sagte ProSiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch zu Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner, er werde in Zukunft nicht nur „Bild“ und „Welt“ lesen, sondern auch die Fernsehprogramme sehen müssen. Und wörtlich: „Ich kann dir versichern, die Frauen sehen auf unseren Sendern genau so gut aus wie in der ‘Bild’-Zeitung.“

Nachtrag, 18.45 Uhr: Die „Süddeutsche Zeitung“ kommentiert die Fusion so:

Harmlos, unpolitisch ist [Springer] freilich nicht — und will es auch nicht sein. Man hat gern Einfluss, man hat auch gern Medienmacht, um Dinge zu bewegen. (…) Hier wächst zusammen, was nicht zusammengehört, wenn die Meinungsvielfalt erhalten bleiben soll.

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