Allgemein  

Rufmord an einem schwulen Politiker

Die „Bild“-Zeitung ist empört:

Kevin aus dem Kühlschrank. Skandal-Politiker soll Untersuchungsausschuss leiten

„Vorsitzender [des Untersuchungsausschusses] soll Helmut Pflugradt werden. Ist der Skandal-Politiker der Richtige für diese sensible Aufgabe?“

So fragt „Bild“ Bremen am gestrigen Donnerstag. Und man ahnt die Antwort schon, aber für alle Fälle wird „Bild“-Autor Holger Bloethe im nächsten Satz ein bisschen konkreter:

„Der Vize-Fraktionschef der CDU verfügt auch über einschlägige Erfahrung mit Polizei und Staatsanwaltschaft.“

Das Wort „einschlägig“ bedeutet eigentlich, dass Pflugradt schon einmal die gleiche Straftat vorgeworfen worden sein müsste, um die es bei Kevin geht. Der Junge ist vor vier Wochen nach schweren Misshandlungen tot in einem Kühlschrank aufgefunden worden.

Mit nichts dergleichen hat Pflugradt selbst „Erfahrung“. Aber vielleicht benutzt die „Bild“-Zeitung das Wort „einschlägig“ ja großzügig, so allgemein im Sinne von „negativ“. Sie schreibt:

„Vor zwölf Jahren wurde gegen den bekennenden Homosexuellen wegen angeblicher Vergewaltigung des belgischen Friseurs André W. (damals 21) ermittelt.

Pflugradt gestand Liebesspiele im Swimmingpool seines Hauses in Bremen Nord. Der Politiker damals: „André hat freiwillig mitgemacht. Dass ich dabei seine Hände festhielt und auf ihm lag, gehörte dazu.“ Er kam damit durch. Das Verfahren gegen den Christdemokraten wurde eingestellt.“

„Er kam damit durch“? Im Sinne von: Das war natürlich gelogen, half aber?

Als die Staatsanwaltschaft im Februar 1996 das Verfahren gegen Pflugradt nach mehreren Monaten einstellte, teilte sie mit, an der Glaubwürdigkeit des vermeintlichen Opfers hätten sich erhebliche Zweifel ergeben. Doch anders als die Justiz zweifelt „Bild“ an der Glaubwürdigkeit Pflugradts, auch noch nach zehn Jahren. Kein Wunder: Der Mann ist schwul.

„… sein Ruf war hin.

Wohl zu Recht. Ein Insider (35) aus der Bremer Homosexuellen-Szene: ‚Ich kenne Pflugradt seit 20 Jahren. Er ist dafür bekannt, dass er auf ganz junge Männer steht. Als ich 17 Jahre alt war, baggerte der Politiker mich hemmungslos an. Er tauchte ständig in dem Geschäft auf, in dem ich arbeitete, quatschte mich an und wollte mich zum Essen einladen. Erst als ich meine Kollegen einschaltete, ließ er mich in Ruhe.'“

Noch einmal zum Mitdenken: „Bild“ glaubt also, dass der Ruf von Helmut Pflugradt, nachdem er offenbar Opfer einer Verleumdung wurde, „wohl zu Recht“ ruiniert war, weil der Politiker im Jahr 1988 (!) einen jungen Mann „hemmungslos angebaggert“ haben soll.

Vielen Dank an die „taz Nord“, die über den Fall heute berichtet, und Sandra M. für den Hinweis.

Nachtrag, 6. November. Am Samstag — zwei Tage nach dem „Bild“-Skandal-Bericht, einen Tag nach dem „taz“-Artikel — veröffentlichte „Bild“ Bremen wie zur Wiedergutmachung ein langes, freundliches Interview mit Pflugradt. Es beginnt so:

BILD: Herr Pflugradt. Wir haben Ihnen mit unserer Berichterstattung vom 2. November Unrecht getan. Wir entschuldigen uns dafür in aller Form. Pflugradt: "Ich nehme die Entschuldigung an."

6 vor 9

»Das sind Rock ?n? Roller«
(zeit.de, Thomas Fischermann und Götz Hamann)
Warum entstehen revolutionäre Internet-Firmen wie Google und YouTube nur in den USA? Ein Gespräch mit Verleger Hubert Burda über Kreativität und die latente Computerfeindlichkeit der Deutschen.

Angst vor dem «Weltbild irrer Blogger»
(netzeitung.de, Laszlo Trankovits)
Amerikanische Zeitungsverlage suchen vehement nach neuen Konzepten. Denn wer den Anschluss zum Internet verpasst hat, kämpft jetzt ums Überleben.

Unterwegs mit Stift, Kamera und Mikrofon
(ftd.de, Lena Brochhagen)
„Newsplex“ wird die klassischen Printmedien nach und nach ablösen – sagen Medienexperten. Schon heute arbeiten einzelne Redaktionen mit Tagebüchern und Hördateien im Internet. Journalisten fürchten die Mehrbelastung.

Mediennutzung unter Migranten
(freitag.de, Martin Böttger)
Eine Parallel-Gesellschaft existiert, aber nicht dort, wo alle sie zunächst vermuten.

Willfährige Gesellen
(medienspiegel.ch, Edgar Schuler)
Die Medienfreiheit ist wieder einmal in Gefahr. Und es mangelt nicht an Warnern.

Tipps für Pilz-Tee
(fr-online.de, Harald Keller)
Eine ungewöhnliche Verbraucherberatung im niederländischen Fernsehen.

„Bild“ bindet weißem Reh einen Bruno auf

Mit Kindern und Tieren kannst du nicht verlieren.
(„Eherne Regel des Journalismus“, zitiert nach „Der Spiegel“)

Bis vorgestern war die Welt eigentlich noch ganz in Ordnung. Es gab da ein weißes Reh im Hirschgrund bei Oberlungwitz. Eine Seltenheit, ohne Frage, aber allzu große Aufregung gab es nicht. Bloß vereinzelt berichteten Medien über das Albino-Reh, das wohl so um den 25. Oktober zum ersten Mal gesichtet wurde.

Seit vergangenen Mittwoch ist das anders. Seither herrscht Aufregung. „Streit um Abschuss von Albino-Reh“, „Weißes Reh soll sterben“, „Jäger wollen Albino-Reh abschießen“, „Drama um das Rehweißchen vom Erzgebirge“ oder „Tod für ‚Rehweißchen‘?“ lauten plötzlich die Überschriften in vielen Zeitungen. Sogar das Fernsehen hat darüber berichtet.

Warum plötzlich diese Aufregung?

Na, wegen „Bild“. Die nahm sich des Themas nämlich am Mittwoch an — auf bewährte Art. Schon auf der Titelseite witterte sie (wie berichtet) einen neuen „Fall Bruno?“ und schrieb:
"Jagd auf weißes Bambi"

Im Innenteil fand sich die Überschrift:
"Jäger sollen süßes weißes Bambi erschießen"

Neben diese Überschrift platzierte „Bild“ ein Foto von Günter Giese, dem Präsidenten des Jagdverbandes Sachsen. „Bild“ zitierte ihn mit den Worten:

„Das weiße Reh ist eine Mutation. Und die gehören nicht in die Wildnis, sie müssen geschossen werden.“

Uns sagte Giese zwar, er habe das „so nie“ gegenüber der „Bild“-Zeitung gesagt, sondern lediglich geäußert, dass er persönlich ein solches Tier in seinem Jagdrevier nicht dulden würde. Aber darum geht es gar nicht. „Bild“ jedenfalls sprach von einem „Abschussbefehl“, den es nicht gibt, und zitierte noch einen Experten, der wegen des Albino-Rehs den Rehbestand gefährdet sah.

In der Folge haben sich auch das Sächsische Umweltministerium, der Naturschutzbund (Nabu) und weitere Experten zu dem Tier geäußert. Die Meinungen gehen auseinander. Jagdpächter Ralf Georgi allerdings, in dessen Revier sich das weiße Reh befindet, bleibt bei dem, was er am Mittwoch schon in „Bild“ erklärte:

„Wenn einer in meinem Revier das Reh heimlich schießt, ist das Wilderei. Mich stört das weiße Bambi nicht!“

Damit war eigentlich schon alles über das „Drama“ um Rehweißchen gesagt: Es gibt kein Drama, solange Georgi an seinem Entschluss festhält, wie auch Jagdpräsident Giese schon gestern via dpa klargestellt hatte: „Die Entscheidung, [das Reh] zu schießen, liegt einzig bei dem Revierpächter oder -besitzer.“

Immerhin: Diese Information kommt in dem ein oder anderen Medienbericht durchaus vor, allerdings hat sie natürlich kaum eine Chance durchzudringen gegen Überschriften wie „Weißes Reh soll sterben“ oder „Tod für ‚Rehweißchen‘?“

So geht das eben: „Bild“ macht eine Tiergeschichte zur Seite-1-Schlagzeile, spitzt zu, übertreibt, verdreht und schon ist aus der „Bild“-Frage nach dem neuen „Fall Bruno“ tatsächlich ein „Fall Bruno“ geworden — auch, wenn die beiden Fälle (außer ihrem waidmännischen Sujet) nichts gemeinsam haben. Wahrscheinlich ist man bei „Bild“ darauf auch noch stolz.

P.S.: Heute berichtet „Bild“ natürlich auch wieder über das weiße Reh. Im Text heißt es unbeirrt, „wie BILD berichtete, will der sächsische Jagdpräsident Dr. Günter Giese (69) das süße Reh abschießen lassen“, und die Überschrift lautet: „Alle wollen weißes Bambi retten“. Nun ja, es müsste nicht gerettet werden, hätte „Bild“ es nicht in Gefahr in die Schlagzeilen gebracht.

Osteuropäische Hauptstadt mit Bu am Anfang

Manche Hauptstädte haben aber auch wirklich „Bild“-unfreundliche Namen. Die von Rumänien und Ungarn zum Beispiel. Wie leicht bringt man die durcheinander?

So leicht:

(Es handelt um die Kritik des deutsch-rumänischen Films „Offset“ über einen Deutschen in der rumänischen Hauptstadt.)

Danke an Jens L. für den Hinweis.

6 vor 9

„Arbeit ist da, wo ich Netz habe“
(tagesschau.de, Ulrich Bentele)
Sie verbringen den Arbeitstag mit Laptop im Café, entwerfen kreative Web-Projekte und wurden in einem Buch jüngst zur „digitalen Boheme“ gekürt. Festanstellung ist für sie ein wirklichkeitsfernes und anachronistisches Berufskonzept. Doch die Angst vorm Abstieg schwingt bei ihnen mit.

Zauberwort ?Nutzwert?
(merkur.de, Volker S. Stahr)
Einst beherrschten Aktientipps die Medien, heute sind es Sushi- und Rasierklingentests. Für die klassischen ökonomischen Themen bleibt nur die Nische.

„Über Web 2.0 wird viel Mist geschrieben“
(futurezone.orf.at, Patrick Dax)
Online-Mitmachangebote boomen auch im deutschsprachigen Raum. Der Social-Bookmark-Dienst Netselektor setzt auf diesen Trend. Warum redaktionell erstellte Inhalte trotzdem wichtig sind, erzählt Netselektor-Gründer Udo Raaf, der auch das MP3-Musikmagazin „Tonspion“ betreibt, im Interview mit ORF.at.

Was heißt im Netz schon Treue?
(spiegel.de, Frank Patalong)
MySpace ist ein Mega-Erfolg, populär rund um den Globus. So wie seine Vorläufer. Und wie seine potentiellen Nachfolger – denn im Netz ist nichts ewig cool, und die Nutzer ziehen schnell weiter.

„Wir zeigen Stärke, indem wir so viel Geld investieren“
(persoenlich.com, David Vonplon)
Nächsten Montag startet das derzeit wohl ambitionierteste und grösste Projekt in der Schweizer Printlandschaft: Der Tages-Anzeiger lanciert in der Region Zürich vier Regionalausgaben und hat dazu insgesamt rund 60 neue Mitarbeiter eingestellt.

Herzlichen Glückwunsch, Spiegel-Online!
(wikipedistik.de, Tim Bartel)
Eine Reihe von Journalisten versucht, sich im Wettkampf untereinander mit einer enorm hohen Fehlerdichte pro Kurztext zu profilieren.

Kurz korrigiert (278-280)

Und anders als Bild.de schreibt…

…spielte Boris Karloff nicht Frankenstein, sondern Frankensteins Monster.

…spielten Spencer Tracy und Lana Turner nicht Dr. Jekyll and Mr. Hyde — Tracy spielte natürlich Jekyll und Hyde.

…war es nicht Dr. Seltsam, der im gleichnamigen Film versuchte, einen Atomkrieg auszulösen, sondern General Jack D. Ripper.

Danke an die vielen Hinweisgeber! Ja, da ist noch vieles andere abwegig in der Liste auf Bild.de, aber belassen wir es dabei.

Nachtrag, 20.05 Uhr. Einen haben wir dann — mit Dank an Harald G. — doch noch: Das sind nicht mal Spencer Tracy und Lana Turner auf dem Foto! Das Bild stammt aus der zehn Jahre älteren Jekyll-and-Hyde-Verfilmung mit Fredric March und Miriam Hopkins.

Die Hubertus-Legende-Legende von „Bild“

„Bild“ wittert heute einen neuen „Fall Bruno“, weil Jäger ein „süßes weißes Bambi erschießen“ sollen. Allerdings, so „Bild“, habe sich bislang „niemand gefunden, der den Herzlos-Befehl ausführen will“. „Bild“ meint zu wissen warum:

Weidmänner kennen den Aberglauben: "Wer ein weißes Reh schießt, stirbt innerhalb eines Jahres. Oder einer aus der Familie des Jägers findet den Tod."

Und „Bild“ glaubt sogar, den Ursprung dieses Aberglaubens zu kennen:

Ursprung ist die Hubertus-Legende. Sie besagt, dass der heidnische Hubertus seinen Spieß auf einen weißen Hirsch schleuderte. Die Lanze traf das Tier, verwandelte sich in ein Kruzifix.

Nun ist ein Hirsch zwar nicht unbedingt ein Reh, und wer weiß schon, ob der Aberglaube tatsächlich auf die Hubertus-Legende zurückzuführen ist, aber sei’s drum. Denn erstens ist es mindestens umstritten, ob Hubertus einem weißen Hirsch begegnete (manche meinen, die Darstellungen von weißen „Hubertus-Hirschen“ seien auf die Unkenntnis von Künstlern zurückzuführen). Und zweitens weiß wohl nur „Bild“, was es mit dieser ominösen Lanze auf sich hat, die sich in ein Kruzifix verwandelt haben soll. Eigentlich besagt die Legende nämlich, dass Hubertus gerade auf den Hirsch anlegen wollte, als er entdeckte, dass dieser ein leuchtendes Kreuz zwischen den Geweihstangen trug. So kann man das auch überall nachlesen.

Michelle Godot

Irgendwann wird es bestimmt soweit sein. Irgendwann wird Michelle Hunziker wieder „Deutschland sucht den Superstar“ moderieren. Vielleicht nicht nächstes Jahr, vielleicht nicht überüberübernächstes. Aber wenn es dann soweit sein sollte, wird die „Bild“-Zeitung sagen können: Bei uns stand es zuerst.

Schon am 19. November 2005 hatte „Bild“ nach einem „Check“ festgestellt, dass „die schöne Michelle“ im Vergleich mit der „Käse-Tussi“ Tooske Ragas die bessere Moderatorin der Sendung ist, und forderte: „Schickt die Käse-Tussi nach Hause“.

Zwei Wochen später schien es fast soweit zu sein:

Schöne Michelle zurück zu Superstars?

Okay, die Rückkehr verzögerte sich noch ein bisschen. Aber im Januar 2006 schien es fast soweit zu sein:

RTL will ihre Vorgängerin Michelle Hunziker wieder ins Programm nehmen. Muß die Käse-Tussi jetzt zurück nach Holland?

Ein wesentliches Indiz für die bevorstehende Rückkehr sah „Bild“ übrigens in der Tatsache, dass RTL „die schöne Michelle“ „zurück ins Programm“ hole: „Die Schweizerin soll neben Hape Kerkeling (41) die neue Tanzshow ‚Let’s Dance‘ moderieren.“ Neben Hape Kerkeling (41) moderierte dann allerdings nicht Michelle, sondern Nazan Eckes.

Nun ist fast ein Jahr rum, die neue „Superstar“-Saison beginnt, und „Bild“ eröffnet sie heute (traditionell, möchte man fast sagen) mit dieser Schlagzeile:

Käse-Tussi schwanger! Kommt jetzt Michelle?

„Bild“ schreibt:

Nach der Schwangerschaft von „Superstar“-Moderatorin Tooske Ragas (32) soll Michelle Hunziker (29) als Ersatz bereitstehen. (…)

RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer vielsagend zu BILD: „Wir hoffen, dass Tooske moderiert. Aber Michelle ist natürlich eine sehr charmante und gute Moderatorin.“

Vielsagend, soso. Uns sagte Frau Eickmeyer heute auf Nachfrage: „Michelle ist bei uns nicht im Gespräch.“

Forsetzung folgt.

Ein hartnäckiger Irrtum

Blöd, dass niemand bei „Bild“ liest, was Bild.de so schreibt.

Denn am 29. September stand unter der Überschrift „Die größten Irrtümer der Allgemeinbildung“ bei Bild.de:

"Die größten Irrtümer der Allgemeinbildung"

Und heute steht in „Bild“ (und bei Bild.de):
"Wie voll sind Kirchen am Reformationstag?"

Mit Dank an Valeri K. für den sachdienlichen Hinweis.

Falsch sparen mit „Bild“

„Jeden zehnten Euro vom Einkommen sparen die Deutschen schon – oft aber falsch!“, stellte die „Bild“-Zeitung gestern fest und leistete ihren Beitrag dazu, dass das so bleibt.

Wer 1000 Euro zu 3,5 bzw. 3,55 Prozent Zinsen anlegt, bekommt nach einem Jahr nicht 1050 Euro bzw. 1055 Euro, wie sie vorrechnete, sondern 1035 Euro bzw. 1035,50 Euro.

Mit dem Geldmarktkonto der Dresdner Bank, das „Bild“ empfiehlt, kann man aber trotz 3,5 Prozent Zinsen aus 1000 Euro in einem Jahr nicht 1035 Euro machen — das Angebot läuft nämlich nur bis Ende April, also ein knappes halbes Jahr. Aus 1000 Euro werden in dieser Zeit laut Dresdner Bank 1015 Euro (Stand: heute), eine Verlängerung oder Wiederholung zu diesen Konditionen ist ausgeschlossen.

Danke an Christhart B., Thorsten D., Martin B., Mike S., Frank J., Peter T. und vor allem Janine K.!

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