Mars macht mobil

Heute beschäftigen wir uns mit Symbolen. Symbole sind eine feine Sache, weil man damit komplexe Dinge so ausdrücken kann, so dass sie auf der ganzen Welt verstanden werden.

Okay, nicht unbedingt von jedem, und das ist das Problem von Symbolen.

Dieses hier rechts zum Beispiel. Bild.de hält es für das Symbol für Weiblichkeit.

Außer für Männlichkeit steht der Kreis mit dem Pfeil übrigens auch für Mars und für Eisen und unter anderem in Schweden für die Stahlindustrie, und deshalb wählte sich die schwedische Automarke Volvo das Symbol für ihr eigenes Logo und schmückte damit schon vor fast 80 Jahren den Kühlergrill ihrer Modelle. In der ein oder anderen Form tut es das bis heute bei allen Volvos.

Und deshalb ist das, was Bild.de heute unter der Überschrift „Alle Bilder, alle Infos zur wahrscheinlich schnellsten Zigarre der Welt“ über den neuen Volvo T6 Roadster schreibt, ganz besonders großer Unsinn:

Danke an Andreas U. für den Hinweis!

Nachtrag, 9. November, 10.50 Uhr: Der Männerbeauftragte von Bild.de ist zum Dienst erschienen und hat den Text ändern lassen:

Danke an Armin S. und Jörg R.

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Schleichwerbung: Alles beim alten

Vor kurzem sagte uns Edda Fels, die Sprecherin der Axel Springer AG: Die Pflicht, redaktionelle und werbliche Texte zu trennen, gelte auch für Bild.de. Und als eine Maßnahme, um sie besser zu erfüllen, würden Mitarbeiter von Bild.de seit einiger Zeit nur noch entweder journalistische oder werbliche Texte schreiben.

Dann wüssten wir gerne, in welche Kategorie die (uns einschlägig bekannte) Mitarbeiterin Nicole Geiger fällt. Im Lebenslauf auf ihrer Homepage nennt sie sich „selbständige Journalistin“, und das, was sie aktuell für Bild.de geschrieben hat und in diesem Augenblick sogar Aufmacher auf der Startseite ist, sieht tatsächlich danach aus:

CSU-Politiker Michael Glos ruft auf: Macht mehr Urlaub in Deutschland. 10 tolle AngeboteDer zugehörige Artikel wiederholt die Forderung des designierten Wirtschaftsministers Glos aus der „Bild am Sonntag“, in Deutschland Urlaub zu machen, und behauptet: „Bild.T-Online hat für Sie die 10 schönsten Reiseziele in Deutschland zusammengestellt.“

Wer sich dann aber durch die empfohlenen Ziele klickt, erfährt nicht nur, dass das Berliner Nachtleben „einzigartig“ ist, die Lage von Schloss Neuschwanstein „einmalig“ und das Wetter von Sylt „traumhaft“, sondern findet auch zu jedem Reiseziel einen Link mit passendem Reiseangebot und dem Satz: „Hier gleich buchen“.

Anscheinend hatte aber nur ein einziges Unternehmen interessante Angebote für Deutschland-Reisen. Sämtliche zehn Empfehlungen führen zum Bild.de-Partner TUI; keine einzige zu einem anderen Reiseveranstalter. Wenn die Bild.de-Leser hier fleißig klicken und buchen, hilft das vielleicht ein bisschen der deutschen Wirtschaft und Herrn Glos, ganz sicher aber TUI und Bild.de.

Das Wort „Anzeige“ findet sich nirgends.

Vielen Dank an Tobias L.!

Allgemein  

Jetzt VI

Wir haben einen neuen „Jetzt“-Rekord.

Der Bild.de-Artikel über ein Ehepaar, das „jetzt die lustigsten Schreiben an eine Hamburger Versicherung gesammelt und in zwei Büchern veröffentlicht“ haben soll, trägt das Datum vom vergangenen Freitag.

Die Bücher sind von 1983 und 1999.

Entdeckt vom Finblog (das dazu noch mehr zu sagen hat). Danke auch an Markus K.!

Kurz korrigiert (27)

Es gibt einen Unterschied zwischen Blutkrebs und Brustkrebs.

Bei Bild.de bestand er heute den Tag über darin, dass Bild.de einerseits ein „Blutkrebs-Drama um Udo Lindenbergs Freundin“ ankündigte und dann über ein „Brustkrebs-Drama um Udo Lindenbergs Freundin“ berichtete, bis der Onkologie-Beauftragte von Bild.de zum Spätdienst erschien und den Fehler korrigierte.

Mit Dank an Thomas D. für den Hinweis.

Joschka Fischers Hochzeits-Tapes

Andreas Englisch ist „BILD-Reporter“, „BamS-Korrespondent“, „BILD-Vatikan-Experte“, „BILD-Vatikan-Korrespondent“ und „BILD-Vatikan-Sonder-Korrespondent“. Laut AVAinternational.de „enthüllt Englisch die Geheimnisse, die sich hinter Fakten verbergen.“

Aber zurück zur Hochzeit von Minu Barati und Joschka Fischer. Denn wie der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, verlangt Barati nicht nur u.a. wegen einer irreführenden Foto-Montage auf der Titelseite Unterlassungserklärungen von „Bild“, sondern auch, weil „Bild“-Mann Andreas Englisch in seiner Hochzeitsberichterstattung die folgenden (zunächst gut informiert wirkenden) Sätze geschrieben hatte:

„Ein sechsköpfiges Streichorchester spielte Mozarts „Kleine Nachtmusik“ und Vivaldis Frühlingsmotiv aus den „Vier Jahrezeiten“. Eine der Musikerinnen zu BILD: „Während der Feier saß Minus Töchterchen beim Bürgermeister.“
(Hervorhebung von uns.)

Und hatten nicht weltweit auch andere Medien unter Verweis auf die italienische „La Repubblica“ geschrieben, zu Beginn der Zeremonie sei Mozarts „Kleiner Nachtmusik“, zum Abschluß der „Frühling“ aus Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ erklungen?

Der „Spiegel“ findet die (zunächst recht harmlos wirkenden) Sätze in „Bild“ dennoch „besonders pikant“. Und das mit Recht, denn wie „Bild“ es geschafft hat, mit einer der Musikerinnen des sechsköpfigen Streichorchesters zu sprechen, ist mehr als rätselhaft. Laut Barati nämlich kam bei der Zeremonie, über die „Bild“ so gut Bescheid zu wissen schien, die Hochzeitsmusik „vom Band“.

Und „Bild“ hat laut „Spiegel“ „diesen Teil der Unterlassungserklärung inzwischen unterzeichnet“. Bei Bild.de sind die Artikel über die Trauung zur Zeit „nicht verfügbar“.

Blutschande.Kinder und Volks.Glaube

„Patrick (27) und Susan (20) — seit dem
BILD-am-SONNTAG-Artikel vor einer Woche
ist kaum ein Tag vergangen, an dem nicht in
Zeitungen und TV-Beiträgen über die verbotene
Geschwisterliebe berichtet wurde.“
(„Bild am Sonntag“ vom 22.8.2004)

„Bild“ und „Bild am Sonntag“ berichten seit August vergangenen Jahres über die von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ wahlweise „Inzest-Paar“, „Inzest-Pärchen“ oder „perverses Paar“ genannten Geschwister Patrick Stübing und Susan Karolewski, das in den vergangenen Jahren gemeinsam vier „Blutschande-Kinder“ gezeugt hat.

Am 16. August 2004 berichtete „Bild“:

Susan bekam einen Sohn. Er ist heute 3 Jahre alt, kann nicht laufen, nicht sprechen. Er ist geistig zurückgeblieben, weil seine Eltern Geschwister sind. Der Gen-Pool ist zu ähnlich! (…) Töchterchen Sarah kam zur Welt. Sie ist heute 17 Monate alt, auch sie geistig zurückgeblieben.

Am 17. August 2004 berichtete „Bild“:

Zwei ihrer Kinder sind geistig zurückgeblieben. Der Junge (3) kann noch nicht sprechen und nicht laufen. Ob das dritte Inzest-Kind (3 Monate) das gleiche Schicksal wie seine Geschwister hat, ist noch unklar.

Am 19. August 2004 berichtete „Bild“:

Zwei der Kinder sind geistig zurückgeblieben (BILD berichtete). Der älteste Sohn, Eric (3), kann noch nicht laufen, nicht sprechen.

Am 22. August 2004 berichtete „Bild am Sonntag“:

Die zwei älteren, Eric (3) und Sarah (17 Monate), leben wie das jüngste bei Pflegeeltern und sind geistig zurückgeblieben. Nur bei der kleinen Nancy (4 Monate) besteht noch Hoffnung, dass sie die verbotene Liebe ihrer Eltern ohne bleibende Schäden überstanden hat.

Am 24. August 2004 berichtete „Bild“:

Die Kinder Eric (3) und Sarah (17 Monate) sind behindert. Auch bei Nancy (4 Monate) sind Folgen der Blutschande zu erwarten (BILD berichtete).

Am 20. Oktober 2004 berichtete „Bild“:

Die Kinder sind geistig zurückgeblieben (…).

Am 22. April 2005 berichtete „Bild“:

Bei den beiden älteren Kindern steht fest: Sie sind geistig zurückgeblieben, weil die Eltern Geschwister sind und sich deren Gene zu wenig unterscheiden.

Wie „fest“ das steht, ist zumindest fraglich. Denn vergangene Woche berichtete auch der „Spiegel“ über Stübing und Karolewski bzw. „die im Volksglauben wurzelnde Furcht vor genetisch-biologischer Schädigung der Nachkommenschaft“. Genauer gesagt heißt es dort:

Selbst die im Volksglauben wurzelnde Furcht vor genetisch-biologischer Schädigung der Nachkommenschaft hat die naturwissenschaftliche Forschung schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts relativiert. Einen Beweis dafür, dass Inzest-Kinder von Eltern, deren Erbanlagen gesund sind, kränker seien oder eher geistig behindert als Kinder Nicht-Verwandter, gibt es nicht. Zwei der Kinder von Patrick und Susan sind völlig gesund, eines ist in der Entwicklung noch etwas hintendran. Der Erstgeborene soll an Epilepsie leiden. Doch ob das daran liegt, dass seine Eltern Geschwister sind, oder ob das Kind dessen ungeachtet an Epilepsie leidet, steht dahin.

Am deutlichsten wird der große Rechtslehrer Claus Roxin: „Der ‘Verwandtenbeischlaf’ verstößt zwar gegen ein in unserem Kulturkreis seit unvordenklichen Zeiten überliefertes Tabu, aber wer oder was dadurch geschädigt wird, ist unklar.“ Ehebrecherisches Verhalten, so Roxin, könne ebenso familienzerstörende Wirkung haben wie Inzest und sei doch nicht strafbar. Auch der Hinweis auf mögliche Erbschädigungen liefere kein tragfähiges Argument, da „ein solches Kind im Regelfall genetisch nicht geschädigt ist und weil die Verhinderung erbkranken Nachwuchses auch im Übrigen von unserer Rechtsordnung nicht mit strafrechtlichen Mitteln erstrebt wird“.
(Hervorhebung von uns.)

Mit Dank an Michael G. für den Hinweis.

Kurz korrigiert (26)

Bild.de wirbt derzeit für berichtet derzeit über den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses und berichtet deshalb u.a. dies:

Und es stimmt: Am 3. Februar 1945 wurde das Schloss zerstört. „Aber“, so heißt es auf der Website des Fördervereins Berliner Stadtschloss e.V. (von dem Bild.de obiges Foto hat), „das riesige Bauwerk war weniger zerstört als z.B. das Charlottenburger Schloss. In seinen Mauern stand es, zwar ausgebrannt, dennoch festgefügt da.“

Und deshalb zeigt das von Bild.de ausgewählte Foto vom Schloss, anders als Bild.de suggeriert, auch nicht wirklich die Zerstörung vom 3. Februar 1945, sondern – laut Förderverein – die „Sprengung weiterer Abschnitte der Südfassade bei Portal II“ im Auftrag der DDR-Führung im Herbst 1950.

Mit Dank an Mortimer G. für den Hinweis.

Nachtrag, 9.11.2005:
Mittlerweile hat der DDR-Beauftragte von Bild.de seinen Dienst angetreten und die sinnentstellende Fotobeschriftung entsprechend korrigiert:

Unter Generalverdacht

In seiner Rubrik „Der Chefredakteur antwortet“ geht Claus Strunz heute auf den Vorwurf eines Lesers ein, die „Bild am Sonntag“ habe „alle Hartz-IV-Empfänger unter Generalverdacht gestellt“ und betreibe eine „hetzerische Berichterstattung“.

Strunz antwortet:

Ihre Kritik nehme ich sehr ernst, da uns nichts ferner liegt, als ehrliche Mitbürger unter irgendeinen Generalverdacht zu stellen. Genau aus diesem Grund haben wir nicht die Schlagzeile „So plündern uns Hartz-IV-Abzocker aus“ gemacht, sondern den Titel „So vergeudet der Staat unser Geld“.

Stimmt. So eine unzulässig pauschale Überschrift stand in der „Bild am Sonntag“ nicht.

„Jetzt“ V

Sex schützt vor Erkältung

So stand es gestern auf der Titelseite von „Bild“. Und weiter:

„London – Ohne Schnupfen, Husten & Co durch den Herbst? Zweimal Sex pro Woche hilft! Forscher der Uni Pennsylvania (USA) fanden jetzt heraus: Paare mit diesem Sexrhythmus haben das stabilste Immunsystem. (…)“

Nun wissen wir leider nicht, warum diese „Bild“-Meldung mit dem Wort London anfängt, wenn es sich doch eigentlich um eine US-Studie handelt. Was wir hingegen wissen, ist, dass die Forscher den Zusammenhang zwischen Sexualverhalten und Immunsystem mitnichten „jetzt“ herausgefunden haben. All das, was da gestern, am 5.11.2005 also, über die Studie „The Effect of Sexual Behavior on Immune System Function“ auf der Titelseite von „Bild“ stand, ist seit über fünfeinhalb Jahren, genauer gesagt, mindestens seit dem 1.2.1999 bekannt.

Und davon, dass Sex vor Erkältung schützen soll, hat man auch im Hause „Bild“ nicht erst gestern gehört.

Mit Dank an Peter K. für den Hinweis.

PS: Auch Fahrstuhlmusik kann vor Erkältung schützen! Zumindest haben das die Forscher aus Pennnsylvania ebenfalls „jetzt“ [sic] herausgefunden.

Nö, mit Ausländerfeindlichkeit hat das nix zu tun

Metin Kaplan lebte von 1983 bis 2004 in Deutschland und erhielt von 1992 bis 2000 politisches Asyl. Nachdem Kaplan in Deutschland zur Tötung Ibrahim Sofus aufgerufen hatte und Sofu 1997 ermordet worden war, kam er 1999 in Untersuchungshaft und wurde 2000 wegen öffentlichen Aufrufs zu einer Straftat zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Haftentlassung 2003 wurde die Auslieferung Kaplans an die Türkei (wo er wegen des Versuchs des „gewaltsamen Umsturzes der Verfassungsordnung“ angeklagt war) zunächst abgelehnt, weil ihm dort möglicherweise ein nicht rechtsstaatliches Strafverfahren und Folter drohten. 2004 wurde er dann doch ausgewiesen, in der Türkei festgenommen und 2005 wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt.

Es schadet nicht, sich das alles noch einmal in Erinnerung zu rufen, bevor man den heutigen „Bild“-Kommentar von Georg Gafron liest. Und nicht nur das, denn:

1987 erhielt auch Metin Kaplans Familie Asyl in Deutschland, weil sie in die drohende politische Verfolgung ihres Mannes hätte einbezogen werden können. Mit der Abschiebung Kaplans 2004 wurde jedoch Kaplans Ehefrau Belkis und Tochter Halise der Asylanspruch aberkannt, weil beide vor ihrer Ausreise nach Deutschland nicht politisch verfolgt worden seien und ihnen bei einer Rückkehr in die Türkei keine Verfolgung drohe. Die beiden Frauen hatten dagegen geklagt, ihre Klage wurde am gestrigen Freitag vom Kölner Verwaltungsgericht abgewiesen.

Und jetzt zu „Bild“. Denn dort schreib ja Georg Gafron über die gestrige Gerichtsentscheidung, lobt die Kölner Richter für ihr Urteil und hält es für eine konsequente Anwendung des Ausländerrechts. Weiter schreibt er:

Leider ist dies nicht die Regel: Haarsträubende Mißstände in deutschen Behörden machen es nach wie vor möglich, daß sich zum Teil schwerstkriminelle Ausländer trickreich den Schutz des deutschen Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrechts erschleichen können.

Die Aberkennung des Asylstatus der Familie Kaplan in Köln zeigt: Es geht auch anders, wenn man nur will.

Es hat mit Ausländerfeindlichkeit nicht das geringste zu tun, wenn man fordert: Wer als Gast hier lebt und gegen die Gesetze verstößt, hat das Gastrecht verwirkt und muß gehen! Und zwar schnell.

Mit anderen Worten: Gafron verschweigt komplett, dass die Aberkennung des Asylstatus von Kaplans Ehefrau und Tochter mit der (behaupteten) trickreichen Schutz-Erschleichung schwerstkrimineller Ausländer nicht das Geringste zu tun hat. Stattdessen erweckt er den gegenteiligen Eindruck. Und obwohl das Gerichtsurteil, auf das sich Gafron bezieht, offenbar nicht einmal bedeutet, dass die beiden Frauen nun ausgewiesen werden können, druckt „Bild“ das alles unter der Überschrift:

"Kriminelle Ausländer raus!"

Ein Spruch, mit dem übrigens auch die DVU im letzten Wahlkampf warb, obwohl doch für Gafrons Argumentation eine pauschalere „Ausländer raus!“-Überschrift fast präziser gewesen wäre. Und wer weiß: In „Bild“-Logik hätte wahrscheinlich auch die „mit Ausländerfeindlichkeit nicht das geringste zu tun“.

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