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Enthüllt: Was „Bild“ enthüllt

Wir hatten hier schon vor zwei Jahren mal geschrieben:

Enthüllen ist ein schönes Wort und bedeutet laut Duden so viel wie „offenkundig machen“, „entlarven“ oder „aufdecken“.

Und gestern stand das Wort mal wieder auf der „Bild“-Titelseite:

"BILD enthüllt: Die geheimen Marken bei Aldi & Co"

Das macht sich ziemlich gut auf so einer Titelseite (zumal, wenn gleich daneben eine fast 20 Zentimeter lange Tabelle mit über 30 „geheimen Marken“ abgedruckt ist). Allerdings bedeutet „enthüllen“ in der Formulierung „BILD enthüllt“ nicht unbedingt das, was z.B. der Duden darunter versteht. Im Gegenteil: Was „Bild“ am Samstag mit „BILD enthüllt“ meinte, war schon zu erahnen, wenn man sich den Quellennachweis unter der Tabelle anschaute:

"Quelle: www.lebensmittelmarken.de, stern-tv, eigene Recherche"

Würde man jedoch nur die „eigenen Recherchen“ von „Bild“ abbilden, wäre die komplette (!) Tabelle leider gar nicht mehr fast 20 Zentimeter und über 30 Produkte lang, sondern sähe ungefähr so aus:

Beziehungsweise so.

Mit anderen Worten: Abgesehen von den „Monarc Butterkeksen“ steht all das, was „BILD enthüllt“, öffentlich und kostenlos zugänglich bei www.lebensmittelmarken.de. Außerdem hatte „Stern TV“ über das, was bei www.lebensmittelmarken.de steht, zuletzt drei Tage vor „Bild“ berichtet, nachdem bereits am vorvergangenen Sonntag die „Bild am Sonntag“ darüber berichtet hatte, die übrigens im Mai 2002 nach „Tagesspiegel“ und „Stuttgarter Nachrichten“ schon mal darüber berichtet hatte, wie überhaupt kaum ein Medium in den vergangenen vier Jahren nicht daüber berichtet hatte, was wiederum auch alles bei www.lebensmittelmarken.de nachzulesen ist…

PS: Dass die „Monarc Butterkekse“ von Aldi, wie „Bild“ als offenbar einziges Produkt für die Tabelle durch „eigene Recherchen“ „enthüllt“ zu haben behauptet, eigentlich von Bahlsen sind, steht auch in dem Buch „Welche Marke steckt dahinter? No-Name- Produkte und ihre namhaften Hersteller“, erschienen im September 2004. Zumindest berichtete Bild.de darüber offenbar im Oktober 2005.

Mit Dank auch an Jan H., Henrik W., Torsten T. und Danny.

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„Bild“ als Kirchenzeitung

Das, liebe „Bild“-Zeitung, ist der Martin Luther:

Der Martin Luther hat vor ein paar hundert Jahren dafür gesorgt, dass es nicht mehr nur ganz viele Katholiken gibt (also die mit dem Zölibat und dem Papst usw., kennt man ja), sondern auch Evangelen (mit weniger Schnickschnack).

Und das, liebe „Bild“-Zeitung, seid Ihr:

"Wir sind Papst!"

Und am letzten Freitag nun habt Ihr in Eurer Magdeburger Regionalausgabe einen schönen Artikel gehabt. „Hat Magdeburg bald keinen Bischof mehr?“ habt Ihr drübergeschrieben. Und: „Bischof Dr. Gerhard Feige (54) soll weg!“ Weil doch, ähm, eine Studie zur weiteren Zusammenlegung der Kirchenprovinz Sachsen mit der Landeskirche Thüringens die Stadt Erfurt als Sitz eines künftig gemeinsamen Bischofs empfiehlt — na, irgendwie so.

Und da habt Ihr bestimmt gedacht: Gottchen, der „Feige (54)“, der ist doch hier Bischof in unserm schönen Magdeburg, und jetzt soll er weg!

Soll er aber gar nicht. Denn Dr. Gerhard Feige, Sohn eines Schuhmachermeisters aus Halle und Diäzösanbischof Diözäsanbischof Diözesanbischof von Magdeburg, ist — wie Euer Chefredakteurkatholisch! In der Studie aber, über die Ihr berichtetet, liebe „Bild“-Zeitung, ging’s gar nicht um Eure katholische Kirche, sondern um die andere, die evangelische. Die hat zwar kein Zölibat und keinen Papst, aber Bischöfe hat die auch — sogar einen in Magdeburg. Noack heißt der, Axel Noack, Bischof der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen, und sieht auch ganz anders aus. Vor allem aber würde sich der Noack höchstwahrscheinlich nie mit so einem komischen Bischofsstab (auch Krummstab, Abtstab, Baculus pastoralis, Hirtenstab, Pastoralstab, Pedum oder Virga genannt) fotografieren lassen, wie sein katholischer Kollege Feige. Und trotzdem habt Ihr Eure „soll weg!“-Meldung auch noch mit so einem Feige-Foto illustriert.

Jedenfalls meldet das heute die evangelische Nachrichtenagentur epd und meint, es sei Euch da „ein schwerer Fehler unterlaufen“. Nun ja… — aber ein Fehler ist’s schon.

Mit Dank an Friederike U., Christinan B., Astrid G., Tobias K. und j1103 für den Hinweis.

Nachtrag, 17.20 Uhr: Nachdem wir uns jetzt auch den „Bild“-Artikel selbst anschauen konnten, müssen wir uns korrigieren: Da ist „Bild“ in der Tat ein schwerer Fehler unterlaufen…

Mit Dank an Karsten W. für den Scan.

6 vor 9

„Brauchen Sie eine Idee für eine Geschichte?“ (nzz.ch)
Journalistische Erfahrungen in Israel und den besetzten Gebieten.

Gib mal Tschetschenien ein (freitag.de)
Seit kurzem kann jeder Videos im Netz publizieren. Bemächtigen wir uns der bewegten Bilder oder unterwerfen die Bilder uns?

DerLeuMundAugust – Das Magazin (leumund.ch)
Schweizer Blogger veröffentlicht PDF-Magazin in seinem Weblog.

Blogs und die Medien (siebensachen.twoday.net)
„Die Medienberichterstattung über Blogs steht in keinem Verhältnis zur wahren Relevanz.“ Das sagt Guido Keel, Medienwissenschafter ZHW Winterthur in einem Interview im Landboten vom 6. September 06.

Bühne frei für Profiteure (taz.de)
Das Entführungsopfer Natascha Kampusch hat ein TV-Interview gegeben, um möglichen Spekulationen ein Ende zu machen – was den „psychologischen Experten“ egal zu sein scheint.

Der Alpha-Albaner (zuender.zeit.de)
„You want to come with me in my car?“ Zwischen Sexaffäre und Ehe gab es nichts für ihn. Toll fand ich ihn trotzdem – bis ich ihn wiedertraf.

„Bild“ vernachlässigt „Medieninteresse“

Meldung 1513 der Müncher Polizei vom gestrigen Mittwoch ist nicht besonders lang, die Überschrift sachdienlich:

Polizeimeldung zum Selbsmord von Gregor Bruner: "

Wie viele andere Medien berichtet deshalb auch „Bild“ über den Selbstmord des Fleischhändlers Gregor Bruner:

Viele andere Medien berichten aber auch, was bereits in der kurzen Polizeimeldung Erwähnung fand:

Obwohl kein Abschiedsbrief vorhanden ist, bestehen keine Zweifel daran, dass der Suizid im Zusammenhang mit den Ereignissen der Firmenschließung steht, da laut der Ehefrau ihr Mann stark unter dem Medieninteresse in den letzten Tagen gelitten hat.

Die „Süddeutsche Zeitung“ beispielsweise präzisiert:

„[Bruner] hat mehrfach solche Andeutungen gemacht“, berichtet Josef Wilfling (…), Leiter der Sonderkommission „Kühlhaus“. Er habe „keinen Zweifel“, dass der Selbstmord in Zusammenhang mit dem Skandal stehe, der Mediendruck habe Bruner „stark belastet“.

Und die Nachrichtenagentur Reuters meldet gar:

Die Vorverurteilung in der Berichterstattung habe ihn mit zu dem Selbstmord bewogen, erklärte Verteidiger Daniel Amelung.

In „Bild“ steht davon (anders übrigens als bei Bild.de) kein Wort.

Nachruf auf Yvonne Wussow

Die Beziehung von Familie Wussow und „Bild“ ist lang. In ihrer heutigen Ausgabe nun gibt „Bild“* exklusiv bekannt, dass Yvonne Wussow am Dienstagnachmittag „völlig unerwartet und überraschend“ starb („+++ Qualvoller Todeskampf +++ Um 16.20 Uhr schloss sie für immer die Augen: Yvonne Wussow († 51) — Ihr Sohn durfte nicht mehr zu ihr“). Anlässlich des Todes von Yvonne Wussow dokumentieren wir hier noch einmal die letzten „Bild“-Schlagzeilen vor ihrem Tod:

"Yvonne Wussow -- Mieses Geschäft mit Krebskranken" ("Bild" vom 28.7.2006); "Riesenempörung nach BILD-Bericht: Krebs-Ärzte gehen auf Frau Wussow los" ("Bild" vom 29.7.2006); "Yvonne Wussow kaufte sich in Bordell ein" ("Bild" vom 2.9.2006)

Und weil die „Bordell“-Story erst drei Tage vor Wussows Tod (mit Spin-off am Montag) in „Bild“ stand, hier noch ein paar Auszüge:

Geschäfte mit käuflichem Sex: Yvonne Wussow, die sich (…) an einem Bordell beteiligt

(…) Öffentlich beklagte sie ihre finanzielle Misere — und suchte nach lukrativen Einnahmequellen. Erst betrieb sie ein mieses Geschäft mit einer kostenpflichtigen Krebs-Telefonhotline (BILD berichtete), jetzt kommt heraus: Yvonne Wussow [gründete] eine Firma, die ein Bordell betreibt. (…) BILD liegen Fotos vor, die Yvonne Wussow bei einer Stippvisite im „Open 1“ zeigen. (…) Yvonne Wussow wollte sich gegenüber BILD nicht äußern.

Nach den Krebshotline-Berichten im Juli hatte sich Wussow entschieden, auf ihrer Internetseite eine „Stellungnahme zu BILD“ zu veröffentlichen, in der sie ihre persönliche, sicherlich nicht unumstrittene Sicht darzustellen versuchte. Darin heißt es mit ausdrücklicher Erwähnung von „Chefredakteur Kai Dieckmann [sic] und seinem Stellvertreter Martin Heidemanns, der auch für alle Geschichten über und gegen mich seit Jahren verantwortlich zeichnet“ u.a.:

Die BILD kennt leider keine Skrupel, aber dafür den Begriff „Doppelmoral“ ganz genau..
(Harmloser Link von uns.)

*) Bild.de hat den „Bild“-Artikel mittlerweile aufgrund der veränderten Nachrichtenlage aktualisiert.

Mit Dank auch an Thorsten L., Miriam R., Timo F., Johanna K. und Christine D.

Nachtrag: Nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa (siehe z.B. Spiegel-Online) lautet Wussows letzter Eintrag im Forum ihrer Internetseite am 21. August: „Tut mir so leid, aber es hat mich richtig erwischt, muss jeden Tag in die Klinik, massive Leberentzündung, die Eröffnung des Forums muss trotz der vielen Anfragen noch warten. Bis bald, Yvonne.“

Heute anonym IX

In Teilen ihrer Ausgabe berichtet „Bild“ heute über „Uschi K.“ und „Ursula K.“ mit Sätzen wie:

„Ursula K. (64) ist …“
„… knöpfte sie Büffetkraft Uschi K. (58) die Ersparnisse ab.“
„… erzählt Frau K.“
„… lernte dabei Ursula K. kennen.“
„Ende Juli bat sie Uschi K. …“
„Als sie später Uschi Ks. Lebensgefährten aufsuchte …“
„Uschi K. hat per Quittung …“

Und so weiter. Mit anderen Worten: „Bild“ hat die beiden Frauen im Text konsequent anonymisiert — zum Schutz ihrer Persönlichkeit, was sonst? Nur ist so eine Anonymisierung bekanntermaßen nichts wert, wenn man sie nicht durchhält und beispielsweise im selben Artikel ein „Beweisstück“ mit den vollständigen Namen von „Ursula K.“ und „Uschi K.“ abbildet:

Mit Dank an Olav L. für Hinweis und Scan.

6 vor 9

Ins Große durchs Ganze (brandeins.de)
Gegen Globalisierung, heißt es, gibt es nur zwei Mittel: mitmachen oder abdichten, seine Identität verlieren oder sein Geschäft. Besser klappt es umgekehrt: Die Welt erschließt sich durch Unterschied und Wettbewerb. Auf kleinstem Raum. In der Region.

Tagesschau in die Zeitung (werbewoche.ch)
Sender im Ausland tuns schon längst. Spät nachts wirbt jetzt auch SF für Schweizer Zeitungen.

Schmutzige Worte (berlinonline.de)
Aus Angst vor der konservativen Medienbehörde setzen US-Sender den Dokumentarfilm „9/11“ ab.

Verflixt, wo war ich doch gleich? (tagesanzeiger.ch)
Zerstreutheit ist weit verbreitet. Ein eigens gegründeter Verein in Schweden erfreut sich regen Zulaufs. Die komischsten Erlebnisse dieser Zerstreuten sind in einem Buch vereint.

Zwölf Minuten und 58 Sekunden, (weltwoche.ch)
so lange werden Sie ungefähr brauchen, um folgenden Text zu lesen. Wenn Sie dies im Wartezimmer tun, wird der Arzt Sie schneller holen. Finden Sie das Thema uninteressant, werden Sie denken, er hätte Sie vergessen.

Diedrich Diederichsen: Was mich an Weblogs stört (Teil 2) (netzeitung.de)
Man nannte ihn den Papst der Popkultur. Ein Gespräch mit Diedrich Diederichsen über «Sexbeat», Schlagfertigkeit und den Wandel der Zeiten.

Der Vater des Gedankens?

Der australische Tierfilmer Steve Irwin wurde jüngst bei Dreharbeiten von einem Rochen tödlich verletzt. Und Bild.de schreibt:

Es gibt ein Video der tödlichen Attacke. Die Polizei untersucht es gerade. Gut möglich aber, dass die Familie es irgendwann freigibt. Irwins bester Freund John Stainton (44): ‚Steve wäre sehr traurig gewesen, wenn es von seinem Tod keine Aufnahme gäbe.‘

„Gut möglich“, soso… Und soweit „Bild“. Seltsamerweise ist diese (oder eine auch nur annährend ähnliche) Aussage Staintons — außer bei Bild.de — schwer zu finden. Es ist zwar so, dass Irwin selbst vor ein paar Jahren mal scherzte: „Wenn ich sterbe, möchte ich wenigstens, dass das gefilmt wird.“ Doch der Eindruck, den Bild.de jetzt erweckt, trifft die Sache nicht so ganz. „Irwins bester Freund John Stainton (44)“ sagte nämlich bereits der Zeitung „The Australian“ (aus dem auch Bild.de zitiert), die Aufnahmen seien „schrecklich“, „furchtbar“ und, wie die Nachrichtenagentur AP aus einem CNN-Interview zitiert, so grauenvoll, dass das Videoband am besten „zerstört werden“ solle, damit es niemand jemals zu Gesicht bekommen, geschweige denn ausstrahlen könne. („It will never see the light of day. Ever. Ever.“) Stainton weiter:

„Ich habe es angeschaut, aber ich möchte es nicht noch einmal sehen.“

Auch der Chef des US-Senders Discovery, der die Rechte an Irwins Filmen besitzt, geht laut „The Australian“ davon aus, dass Irwins Tod „niemals öffentlich gezeigt werde“.

„Gut möglich“ also? AP jedenfalls zitiert einen Experten für Medienethik zur Frage einer möglichen Ausstrahlung des Videos mit dem Fazit:

„Sollte es irgendwer zeigen, wäre das reine Sensationslust und Nekrophilie.“

Mit Dank an Christoph. W. für den Hinweis.
 
Nachtrag, 7.9.2006: Die eingangs zitierte Passage auf Bild.de würde inzwischen umgeschrieben. Nun heißt es dort:

Es gibt ein Video der tödlichen Attacke. Die Polizei untersucht es gerade. Irwins bester Freund John Stainton (44): „Steve wäre sehr traurig gewesen, wenn es von seinem Tod keine Aufnahme gäbe.“ Allerdings: Stainton deutete vielsagend an, das Video werde sehr bald nach der Freigabe verschwinden.

Peinlich irgendwie, aber besser als vorher.

Warum? — Darum.

"Warum fehlte Cora Schumacher beim Deutsch-Test?" ("Bild"-Frage vom 5.9.2006)

"Darum kam Cora nicht zum RTL-Diktat" ("Bild"-Antwort vom 6.9.2006)

Ach so, daaarum

Andere Frage: Warum eigentlich wurde bei Bild.de der gestern noch quasi überlebensgroß angeteaserte „Warum“-Artikel, in dem „Bild“ allerlei Mutmaßungen über Schumachers Fernbleiben vom RTL-„Deutsch-Test“ anstellte („Prüfungsangst? Krankheit? Furcht, sich vor den Zuschauern zu blamieren?“), so plötzlich „aus dem redaktionellen Angebot (…) herausgenommen“?

Mit Dank auch an Dirk H.

Blöde Frage

Heute zeigt „Bild“ im Raum Berlin-Brandenburg mal wieder große Fotos zweier Angeklagter „auf dem Weg ins Gericht“. „Bild“ hatte über die beiden bereits im April berichtet und sich damals vorverurteilende Sätze ausgedacht wie „Baby von den Eltern halbtot gefoltert!“ oder „(…) ein so junges Leben, geprägt von "Was haben diese Eltern zu verbergen?"
Schlägen, Tritten, Folter!“
— obwohl inzwischen (nicht nur, aber) auch „Bild“ weiß: „Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden keine Quälerei vor.“ Dennoch fragt „Bild“ heute scheinheilig naiv:

„Was haben diese Eltern zu verbergen?“

Denn: „Sie verstecken ihre Gesichter (…). Was haben sie jetzt zu verbergen?“ Ja, was nur? Ihr Gesicht etwa? „Mutter Janine E. (17) versteckt sich hinter einer Zeitung“, schreibt „Bild“, „Vater Thomas P. (19) zieht sich voller Scham seinen Pullover über den Kopf.“

Voller Scham? Vielleicht. Auf die Idee, dass E. und P. andernfalls ihr Gesicht womöglich ohne jede Unkenntlichmachung in der Zeitung wiedergefunden hätten, ist „Bild“ offensichtlich nicht gekommen. Wieso auch? Schließlich wäre das ja wohl laut Pressekodex mit Rücksicht auf das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen „nicht gerechtfertigt“, oder?

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