Kurz korrigiert (59)

Es gibt Fragen in „Bild“-Überschriften, die lassen sich ganz leicht beantworten. Diese hier heute gehört dazu:

Öhm – nein.

Denn anders als Christiane „Ich weiß es“ Hoffmann heute schreibt, ist Michael Ohoven keineswegs für fünf Oscars nominiert, sondern nur für einen. Die anderen vier Oscars müsste er schon dem Hauptdarsteller, einer Nebendarstellerin, dem Regisseur und dem Drehbuchautor des Films „Capote“ gewaltsam entreißen.

Danke an Ron für den sachdienlichen Hinweis!

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Antworten für Franz Josef Wagner

Franz Josef Wagner fragt sich heute in seiner „Bild“-Kolumne, ob „wir in Deutschland unter Gedächtsnisschwund“ leiden. Er schreibt den „Eltern der Geiseln“:

Ihre im Irak entführten Söhne waren auch in den Medien verschwunden. Keine Meldung auf Seite 1, nichts in der Tagesschau. Ein Grund kann die Osthoff-Ermüdung sein, die menschliche Mitleidseele hat sich ausgeweint. Wiederholungen im Fernsehen sind außerdem langweilig. (…)

Ich frage mich, warum die Eltern dieser Söhne alleine weinen müssen.

Und der Rest Deutschlands Angst vor der sich anbahnenden Grippe hat.

Auf manche Fragen Wagners gibt es Antworten. Einige stehen heute in der „Süddeutschen Zeitung“:

„Je höher die Medienpräsenz einer Geisel, desto höher wird der Preis für sie.“ (…)

Der Auftritt bekannter Politiker und der Familie im Fernsehen habe die Summe für Osthoffs Freilassung klar nach oben getrieben, heißt es (…). Deshalb agiert der Krisenstab im neuen Geiseldrama völlig anders. Diesmal gibt es keine Videoaufnahmen von den Familien der Entführten. (…) Diesmal treten keine bekannten Politiker auf, diesmal schwört der Krisenstab auf Ruhe; insbesondere gegenüber den Medien.

Über Details der Entführung sollten Zeitungen, Fernseh- und Radiosender nicht berichten, appellierte Außenminister Frank-Walter Steinmeier. „Nehmen Sie bitte Rücksicht.“

Danke an Andreas S. für den Hinweis!

Wie „Bild“ sich selbst korrigiert

Naja, so ein paar Links am Anfang können natürlich nie schaden. Ebensowenig wie die Information, dass Joachim Huber beim Berliner „Tagesspiegel“ Redakteur der Medienseite ist, auf der in der Vergangenheit öfters mal „Bild“-kritische Artikel erschienen sind. Aber es geht auch ohne.

Schließlich ist dies nicht die Geschichte, wie Joachim Huber einmal dafür sorgte, dass die „Bild“-Zeitung auf ihr Seite-1-Girl verzichtet und stattdessen lieber das Foto einer verschleierten Frau gezeigt hatte. Nein, es ist nicht einmal eine Geschichte darüber, wie ein „Tagesspiegel“-Kollege Hubers Susanne Osthoff für den renommierten Grimme-Preis vorgeschlagen hatte und Huber daraus eine Nachricht bastelte, die ihm einigen Ärger einbrachte, zumal Huber selbst in die Grimme-Preis-Jury berufen worden war (siehe Links am Anfang), die am kommenden Samstag erstmals tagt. Und dass „Bild“ Hubers Osthoff-Nachricht tags drauf auf der Titelseite brachte (siehe Ausriss), auf den „Tagesspiegel“ als Quelle verzichtete und stattdessen lieber sinnentstellend zugespitzt behauptete, für ihre Auftritte „soll sie nun den bedeutenden Grimme-Medienpreis bekommen“ – geschenkt. Wer erwartet schon, dass „Bild“ sich mit den Regularien der Grimme-Preis-Vergabe vertraut macht, bevor sie darüber berichtet, anstatt zu verschleiern, dass Osthoff ja, wie gesagt, mitnichten nominiert, sondern lediglich vorgeschlagen worden war, was wenig bedeutet, weil über die Nominierungen eine Nominierungskommission entscheidet, und anschließend eine Preis-Jury über die Preisträger?

Nein, dies ist die Geschichte, wie „Bild“ eine Falschmeldung korrigiert. Denn am Montag hatte „Bild“ berichtet, Huber bleibe trotz seiner umstrittenen Meldung Grimme-Juror (siehe Ausriss links). Genauer gesagt hatte „Bild“ ungeprüft eine kleine Meldung aus dem „Focus“ übernommen – und anschließend sogar bei diversen Jury-Kollegen Hubers nachgefragt, was die denn eigentlich so davon halten. Das Ergebnis der Umfrage allerdings ist nie erschienen, was unter anderem daran gelegen haben könnte, dass die Meldung von Hubers Jury-Mitgliedschaft bereits überholt war, als der „Focus“ erschien – und umso überholter, als „Bild“ sie nachdruckte…

… wobei das jetzt eben nicht heißen soll, dass „Bild“ die „Focus“-Ente nicht umgehend korrigiert hätte. Im Gegenteil: Bereits am Dienstag stand die Richtigstellung (also dass Huber bereits am Freitag vergangener Woche freiwillig auf seinen Platz in der Jury verzichtet hatte) sogar auf der „Bild“-Titelseite und originellerweise in der „Verlierer“-des-Tages-Rubrik. Dort hieß es:

„Joachim Huber (47), Redakteur des Berliner ‘Tagesspiegel’, zieht sich aus der Jury des Grimme-Preises zurück. Der Journalist hatte ‘exklusiv’ über die angebliche Nominierung von Irak-Geisel Osthoff für den begehrten Medienpreis berichtet – obwohl der Vorschlag von einem ‘Tagesspiegel’-Redaktionskollegen stammte und Huber selbst Mitglied der Grimme-Jury ist. (…)“

PS: Dass Huber über den Osthoff-Vorschlag berichten konnte, hat nichts mit seiner Jury-Mitgliedschaft zu tun. Und dass Huber, anders als „Bild“, niemals fälschlicherweise „über die angebliche Nominierung“ Osthoffs berichtet hatte, sondern faktisch korrekt über den tatsächlichen Vorschlag, blieb in „Bild“ bis heute unberichtigt.

Verleumdungen, Falschmeldungen, Kampagnen

Es hat sich zudem herausgestellt, dass die Bild-Zeitung, der größte Profitbringer des Verlages, auch sein größtes Problem ist. In erster Linie liegt das an der hohen millionenfachen Auflage und der dominanten Stellung auf dem Anzeigenmarkt. Es liegt aber auch an dem außergewöhnlich miserablen Ruf der Zeitung, die mit ihren Verleumdungen, Falschmeldungen und Kampagnen weit über das hinausgeht, was man von einer Boulevardzeitung zu tolerieren bereit ist. Da darf es Springer nicht wundern, dass die Behörden in diesem Fall besonders penibel sind. Der Gefahr entgegenzutreten, dass sich diese Abart des Journalismus auf weitere Medien ausdehnt, ist die Pflicht verantwortungsbewusster Kontrolleure.

Die „Berliner Zeitung“ über die von den Medienkontrolleuren verhinderte Fusion von Axel Springer mit ProSiebenSat.1.

Allgemein  

Bloß früher II

Am 17.06.2000 berichtete beispielsweise die „Berliner Morgenpost“, dass an der Paul-Löbe-Oberschule in Berlin sog. „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 25.02.2002 berichtete das „Höchster Kreisblatt“, dass an der Eichwaldschule in Höchst „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 11.07.2002 berichtete die „Kölnische Rundschau“ über die am 1.1.2000 an der Leverkusener Freiherr-vom-Stein-Schule eingeführten „Raucher-Ausweise“.

Am 18.09.2002 berichtete die „Frankfurter Rundschau“, dass am Ernst-Ludwig-Gymnasium in Bad Nauheim „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 23.1.2003 berichtete die „Berliner Morgenpost“, dass „Raucher-Ausweise“ am Berliner Friedrich-Engels-Gymnasium bereits 2002 wieder abgeschafft worden waren.

Am 15.7.2004 berichtete die „Frankfurter Rundschau“, dass an der Diesterwegschule in Ginnheim „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 04.11.2004 berichtete die „Kölnische Rundschau“, dass am Gymnasium Lindlar „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 13.01.2005 berichtete der „Lauterbacher Anzeiger“, dass die Schule an der Wascherde in Lauterbach ihre „Raucher-Ausweise“ wieder abgeschafft habe.

Am 24.01.2005 berichtete das „Hamburger Abendblatt“, dass an der Ahrensburger Gesamtschule „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 2.03.2005 berichteten die „Potsdamer Neusten Nachrichten“, dass an der Voltaire-Gesamtschule in Potsdam „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Am 24.3.2005 berichtete die „Stuttgarter Zeitung“, dass an der Waldorfschule in Faurndau „Raucher-Ausweise“ eingeführt worden seien.

Und am 2.2.2006 berichtet „Bild“:

1. deutsche Schule<br />
führt Raucher-Ausweis ein

Lustig.

Mit Dank an Sascha K., Torsten F. und andere für den Hinweis.

Nachtrag, 14:55:
Bild.de hat die Falschmeldung der „Bild“-Zeitung seit gesternabend im Wortlaut übernommen, den Text der Meldung jedoch an einer einzigen Stelle dahingehend verändert, dass die Ziffer in der „Bild“-Überschrift durch das entsprechende Zahlwort ersetzt wurde. Hat nur nicht so richtig geklappt…

Nachtrag, 15:39:
Okay, den Tippfehler in der Überschrift hat Bild.de inzwischen korrigiert. Jetzt ist die Überschrift auch bei Bild.de nur noch sachlich falsch.

Schlauer als die Polizei erlaubt

Viele werden sich noch an Muhlis Ari erinnern, den in München geborenen und aufgewachsenen Ex-Serienstraftäter mit türkischer Staatsbürgerschaft, besser bekannt als „Mehmet“. Vor kurzem hätte er eigentlich eine Haftstrafe antreten sollen, doch er tauchte unter, und es wurde Haftbefehl gegen ihn erlassen. Darüber berichtete auch „Bild“ in ihrer Online-Ausgabe.

Heute berichtet „Bild“ wieder über „Mehmet“:

Der Text beginnt so:

Die deutsche Polizei jagt Serienstraftäter Muhlis A. (…) Er tauchte unter. BILD fand ihn jetzt in der Türkei, sprach mit ihm.

Da haben sich die gewieften „Bild“-Reporter also aufgemacht und „Mehmet“ tatsächlich gefunden, während die blöde Polizei ihn immer noch jagt – könnte man denken. Und es stimmt ja auch: Die Polizei „jagt“ Mehmet tatsächlich noch immer. Und „Bild“ hat „Mehmet“ tatsächlich „gefunden“.

Allerdings dürfte es gar nicht so schwer gewesen sein, „Mehmet“ aufzutreiben. Schließlich hatte der Bayerische Rundfunk schon am 19. Januar berichtet, dass er sich in der westtürkischen Kleinstadt Saray aufhalte. Und jetzt kommt’s: Die Polizei hat ihn gefunden. Offenbar hat ein Kriminalbeamter sogar persönlich mit „Mehmet“ gesprochen, als er eine Nummer anrief, die zum Haus seiner Eltern gehört – was „Bild“ übrigens auch weiß, heute aber komplett verschweigt.

Mit Dank an Kai S. für den sachdienlichen Hinweis.

Symbolfoto XXVI

Ganzseitig berichtet die Berlin-Brandenburg-Ausgabe der „Bild“-Zeitung heute über die Stippvisite von Angelina Jolie und Brad Pitt in Berlin (siehe Ausriss). Wer allerdings glaubt, das fast Din-A-4-große Foto über der Überschrift „Hier huschen Brad Pitt und Angelina Jolie über den Potsdamer Platz“ habe irgendwas damit zu tun, dass Brad Pitt und Angelina Jolie über den Potsdamer Platz huschen, irrt. Das Foto ist fast eine Woche alt und zeigt Jolie und Pitt im schweizerischen Davos. Das große Wörtchen „Hier“ in der Überschrift bezieht sich, wie der kleine schwarze Keil darunter (siehe Ausriss rechts) andeutet, auf drei ausgesprochen unscharfe Fotos, die ein 23-jähriger Politik-Student mit seinem Fotohandy gemacht hat.

PS: Außerdem zeigt „Bild“ u.a. noch ein weiteres Foto von Pitt und Jolie, das die beiden ebenfalls nicht in Berlin, sondern vor gut einer Woche auf einem Londoner Flughafen zeigt. Statt auf diesen Umstand hinzuweisen, hat „Bild“ sich jedoch entschieden, etwas ganz anderes neben das Foto zu schreiben – nämlich:

„‘Quod me nutrit me destruit’ (‘Was mich nährt, zerstört mich’) steht auf Angelina Jolies Babybauch. Ein Tattoo, das sie sich vor kurzem erst stechen ließ“
(Hervorhebung von uns.)

Und das ist insofern dumm, als das Tattoo zwar vor kurzem erst Schlagzeilen machte, aber offenbar aus dem Jahr 1997 stammt.

Jedes gruselige Detail

Am 24. Juli 2003 machte die Illustrierte „Stern“ mit dem Titel „Der Kannibale“ auf. Im Inneren schilderte sie auf vielen Seiten außerordentlich detailliert, wie Armin Meiwes im März 2001 einen Mann auf dessen Wunsch hin verstümmelte, tötete und später Teile der Leiche aß. Der Deutsche Presserat missbilligte zwei Monate später diesen Bericht und erklärte:

Die detaillierte Schilderung der Zubereitung und des Essens von Körperteilen geht nach Meinung des Gremiums über ein begründbares Informationsinteresse der Öffentlichkeit deutlich hinaus.

Armin Meiwes steht zur Zeit wieder wegen seiner Tat vor Gericht. „Bild“-Reporter Marco Schwarz ist vor Ort und beginnt seinen Bericht* vom vierten Prozesstag mit den Sätzen:

Er beschreibt jedes gruselige Detail. Geht’s nicht noch ein bißchen genauer? Noch ein bißchen ekliger?

Vierter Verhandlungstag gegen den Kannibalen von Rotenburg und die Frage: Wie halten das Zuschauer, Richter und Anwälte bloß aus?

Ja, und wie die Leser einer großen Boulevardzeitung? Das lässt sich doch herausfinden. Im Rest des Artikels gibt der „Bild“-Reporter die kaum auszuhaltenden Schilderungen über den genauen Ablauf der Tat ausführlich und wörtlich wieder. Er beschreibt jedes gruselige Detail. Und falls sich herausstellen sollte, dass es doch noch ein bisschen genauer, noch ein bisschen ekliger ging — „Bild“ wird es ausführlich dokumentieren.

*) Der Artikel ist auch online. Verlinken wollen wir ihn nicht.

Nachtrag, 7.2.2006:
Bereits seit einigen Tagen ist der Artikel aus dem Angebot von Bild.de gelöscht. Ebenfalls seit einigen Tagen steht eine Antwort von Bild.de-Chef Oliver Eckert (auf unsere Frage nach dem Grund dafür) aus.

Wogegen sich Kai Diekmann wehrt IV

In der Mittwochsausgabe der gedruckten „Berliner Zeitung“ ist nun, wie angekündigt, die online bereits zuvor erschienene Gegendarstellung zu lesen, die „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann gerichtlich durchgesetzt hat. Sie lautet:

In der Berliner Zeitung vom 31. Dezember 2005 behaupten Sie auf Seite 41 unter der Überschrift „Zum Schreien komisch“, die „Bild“-Zeitung habe unter anderem eine Gegendarstellung der Schauspielerin Alexandra Neldel mit dem kleinlauten Eingeständnis der Redaktion abdrucken müssen, dass das, was „Bild“ berichtet hatte, nicht stimmte. Hierzu stelle ich fest: Die Gegendarstellung von Alexandra Neldel haben wir ohne eine derartige Erklärung abgedruckt.

Berlin, den 11. Januar 2006 Rechtsanwalt Dr. Ulrich Amelung für Kai Diekmann, Chefredakteur der BILD-Zeitung

Die Redaktion der „Berliner Zeitung“ hat unter diesen Text folgende „Anmerkung“ gesetzt:

In der „Bild“-Zeitung war tatsächlich kein entsprechender Zusatz abgedruckt. Frau Neldel hatte durch einen außergerichtlichen Vergleich darauf verzichtet. Das, was „Bild“ über Frau Neldel berichtet hatte, war dennoch falsch. Und so war auf der Website www.bild.t-online.de, für die Diekmann nicht verantwortlich ist, die Gegendarstellung von Frau Neldel zu demselben Text aus der „Bild“-Zeitung mit dem kleinlauten Eingeständnis der Redaktion versehen: „Frau Neldel hat Recht“.

„Bild“ entdeckt alte Schnarchtherapie neu

Auf Seite eins weist „Bild“ heute auf die Schwester-Zeitschrift „Bild Gesundheit“ hin. Und zwar so:

Bevor jetzt aber alle Schnarcher zum Kiosk rennen, um herauszufinden, was „Schnarch-Experte Nr.1, Prof. Karl Hörmann“ („Bild“) in der Gesundheits-„Bild“ über diese „neue Therapie“ zu erzählen hat – ein Allheilmittel ist sie nicht, jedenfalls nicht laut Bild.de, bzw. dem dort zu Wort kommenden „Schnarch-Guru“ Dr. Antoine Aschmann. Und nicht nur das. Bereits im Juli 2001 schrieb die „Ärzte-Zeitung“ über die von „Bild“ gemeinte Radiofrequenztherapie:

Die Radiofrequenztherapie wird in der Medizin schon seit Jahren in vielen Disziplinen angewandt. Ärzte der Universitätsklinik Mannheim zum Beispiel benutzen sie schon seit etwa zweieinhalb Jahren, um bei Patienten mit Atemstörungen im Schlaf Zungengrund, Nasenmuscheln oder weichen Gaumen zu verkleinern.

Grob überschlagen gibt es die „neue Therapie“ also mindestens seit rund sieben Jahren, und ebenso lange wird sie schon gegen das Schnarchen eingesetzt. Ob man eine sieben Jahre alte Therapie als „neu“ bezeichnen kann, ist natürlich Ansichtssache.

Anders verhält es sich mit der aktuellen Ausgabe der „Bild Gesundheit“: Die gibt es, wie „Bild“ völlig korrekt berichtet, „jetzt für 1,80 Euro am Kiosk“.

Mit Dank an Dirk E. und Wolfgang L. für den Hinweis.

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