Die irre Titelzeile ohne Stuttgart

Bei Bild.de kann man seit gestern Abend spaßeshalber einen Tipp abgeben, ob der FC Schalke 04, Werder Bremen oder der VfB Stuttgart am 19. Mai Deutscher Fußballmeister wird, denn:

Noch vier Spieltage bis zum Saisonende. Spätestens dann wissen wir, ob die Schale nächstes Jahr in Schalke, Bremen oder Stuttgart steht…

Und angepriesen wird der „Meister-Klick-Tipp“ seit gestern Abend von Bild.de unter dieser Überschrift:

"Das irre Titelfinale ohne Bayern - Schalke, Werder oder Bremen: Machen Sie den Meister-Klick-Tipp!"

Mit Dank an J.W., Andreas S., Markus S., Michael K. und andere.

Nachtrag, 10.20 Uhr: Bild.de hat’s korrigiert.

Lachen mit Bild.de

Häme muss man sich leisten können.
(Unbekanntes Sprichwort)

Über Heather Mills, die Noch-Ehefrau von Paul McCartney, die 1993 bei einem Unfall den linken Unterschenkel verlor, berichtet das britische Boulevardblatt „Daily Star“, dass sie von einem Fernsehsender das Angebot erhalten haben soll, an der TV-Show „Big Brother“ teilzunehmen. In der Rubrik „Internet-Klatsch“ berichtet auch Bild.de und schreibt:

Und ein Plappermaul aus TV-Kreisen verriet dem „Daily Star“ noch mehr: „Es ist sogar die Rede davon, dass sie sechs Beinprothesen mitnehmen darf, damit sie jeden Tag in der Woche eine andere benutzen darf.“ Moment mal: Sechs Plastikbeine, eine Woche, sieben Tage..? Das mit dem Zählen üben wir noch, liebe Briten.

Höhö?

Nee, nee. Im Original lautet der von Bild.de zitierte Satz nämlich:

„There is even talk of a clause to let her take
up to six spare legs in so she has a different one
for every day of the week.“
(Link von uns.)

Anders gesagt: Das mit dem Übersetzen üben wir noch, liebes Bild.de.

Mit Dank an Joanna M. Für den Hinweis.

Nachtrag, 16.05 Uhr: Bild.de hat den „Beinprothesen“ das Wort „Ersatz-“ hinzugefügt und den anschließenden Witz ersatzlos gestrichen.

6 vor 9

Wahlkampf im Internet
(sf.tv, Video, 5:36 Minuten)
Heute lancierte die FDP ihren Wahlkampf für die eidgenössischen Wahlen im Herbst. Aber auch die anderen Parteien buhlen eifrig um die Gunst der Schweizer Wähler – und setzen dabei auf das Internet. Ein Trend im Wahlkampfjahr 2007 sind Internet-Videos von Politikern und Parteien.

Transparency räumt Fehler ein
(politik-digital.de, Jan Michel)
Mit juristischen Mitteln und eher ungelenk ging die Nichtregierungsorganisation ?Transparency International Deutschland“ im März 2006 gegen eine kritische Bloggerin vor. Die Korruptionsbekämpfer erlebten daraufhin einen PR-Gau in der Blogosphäre. Jetzt räumt der neue Geschäftsführer Fehler ein.

Gesponserte Redaktoren
(nzz.ch, ras.)
Neue Finanzierungsarten in den USA.

Pixel und Papier
(zeit.de)
Der Künstler Richard Minsky gibt das erste Kunstmagazin der virtuellen Welt heraus. Jetzt soll es auch in unserer Realität erscheinen.

Das Blog oder der Blog?
(sebew.wordpress.com)
Auf einmal merke ich, dass die Blogger-Existenz immer noch zwischen sächlich und männlich schwankt. Ich meine, soll man das Blog oder der Blog schreiben bzw. denken?

Keine Angst vorm Wangenkuss!
(handelsblatt.com, Günter Schranz)
Deutsche sind in ganz Zentralamerika gern gesehene Handelspartner und genießen eine besondere Aufmerksamkeit. Ein positives Image haben auch deutsche Produkte und Dienstleistungen. Doch wer in der Region langfristig ins Geschäft kommen will, darf bestimmte Fehler nicht machen. Vor allem beim Humor ist Vorsicht geboten.

In 30 Monaten* ist Bundestagswahl!

Es war zwar ihr Vorgänger Gerhard Schröder, der mal gesagt haben soll, zum Regieren brauche man „nur BILD, BamS und Glotze“ (auch wenn sich daran sogar er selbst nicht so richtig erinnern mag), aber für Schröders Nachfolgerin Angela Merkel lebt es sich zumindest mit „Bild“ auch ganz gut.

Mal spendet sie für die „Bild“-Aktion „Ein Herz für Kinder“ („Bild“ vom 7.2.2007), mal busselt sie „Bild“-Autor Franz Beckenbauer (4.11.2006) oder gibt „Bild“ ein Interview (22.11.2006 und 23.3.2007). Und im Gegenzug wird „Bild“ nicht müde, zu erklären, „wie die Kanzlerin in Europa Strippen zieht“ (8.3.2007) oder gar zu fragen: „Stiftet Angela Merkel Frieden für das Heilige Land?“ (3.2.2007) Wenn die Arbeitslosenzahlen sinken, „muss BILD der Kanzlerin ein dickes Lob aussprechen“: „Frau Merkel, darauf können Sie stolz sein!“ (1.3.2007). Wenn sie den Papst trifft, ist das ein „Wunder“ (29.8.2006, wir berichteten). Und wenn bei Merkels eine Gans auf dem Speiseplan steht, bangt „Bild“ nicht — wie damals bei Schröders „Doretta“ — um ein „glückliches Gänseleben“ (16.12.2000), sondern schreibt erschüttert: „Angela Merkel beim Gänse braten verletzt!“ (23.2.2007).

Und wer erinnerte sich nicht, wie „Bild“ kurz vor der letzten Bundestagswahl titelte: „Merkel wird eine exzellente Kanzlerin!“

Was allerdings „Bild“ veranlasst haben mag, heute fast halbseitig die „SUPERMACHT MERKEL“ auszurufen („MÄCHTIG, MÄCHTIGER, MERKEL!“ — „Kein Politiker der Welt ist zurzeit so mächtig wie die deutsche Kanzlerin“), ist ein Rätsel.

Nicht nur, dass „Bild“ so manchen Superlativ („mächtigste Frau Europas!“ — „die mächtigste Frau seit Zarin Katharina der Großen“ — „Noch nie hatte eine Frau so viel politische Macht [in Deutschland] wie Angela Merkel.“) schlichtweg aus dem biologischen Geschlecht Merkels in einer androkratisch geprägten Gesellschaft ableitet. Der vorrangigste Beleg für die „Supermacht“ der ebenso beliebten wie sympathischen Bundeskanzlerin und EU-Ratspräsidentin Merkel ist für „Bild“-Chefkorrespondent Einar Koch ein ganz anderer:

Die mächtigsten Männer der Welt treten demnächst allesamt ab: US-Präsident George W. Bush (60)“, der britische Premier Tony Blair (53), Frankreichs Präsident Jacques Chirac (74) und der russische Präsident Wladimir Putin (54)“

Aha! Abtreten werden Merkels Kollegen, wie sogar „Bild“ ausführt, voraussichtlich frühestens „in 10 Tagen!“ (Chirac) und spätestens „in 20 Monaten!“ (Bush). Dass zumindest momentane Merkels „Supermacht“ bereits in zwei Monaten endet, wenn die derzeit von Deutschland übernommene EU-Ratspräsidentschaft „turnusmäßig“ an Portugal weitergegeben wird, hat „Bild“ in ihrem Überschwang („Die Kanzlerin auf dem Weg zur ungekrönten Kaiserin“) wohl übersehen. Und wieso überhaupt ein Abdanken Bushs in 20 Monaten oder Putins in 10 ausgerechnet Merkel „zurzeit“ so mächtig macht, weiß außer Einar Koch wohl ohnehin kein Mensch.

Mit Dank an Thomas W. und Björn B. für die Inspiration.

*) Angabe geschätzt

Kurz korrigiert (415)

Seit geraumer Zeit kooperiert Bild.de auch mit dem Schuhdiscounter Deichmann. Neuerdings kooperiert Deichmann auch mit der Popgruppe Pussycat Dolls. Und über die Pussycat Dolls berichtet Bild.de häufiger — sei es, dass sie mit Deichmann kooperieren (und Bild.de „exklusiv die Video-Vorschau“ zeigte), oder…

auch heute wieder: Laut Bild.de war nämlich eine der Sängerinnen der Pussycat Dolls, „bislang Cheerleaderin beim legendären US-Baseballteam New York Knicks“.

Dass aber das „legendäre US-Baseballteam“ New York Knicks ausgerechnet einen Basketball im Logo hat (siehe Ausriss), gibt uns zu denken.

Mit Dank an die zahlreichen Hinweisgeber.

Nachtrag, 16.30 Uhr: Bild.de hat ihren „Baseball“-Fehler durch Hinzufügen der Buchstaben k und t an der richtigen Stelle korrigiert.

Wie doof

„In BILD“ (siehe Ausriss) klagt heute ein Elektro-Obermeister aus Pinneberg darüber, „wie doof (…) unsere Schulabgänger“ seien — und „Bild“ nimmt seine Klage zum Anlass, „die schlimmsten Wissenslücken“ zu zeigen und, nun ja, zu schließen.

Zur Frage „Welche Parteien* sitzen im Bundestag?“ schreibt „Bild“:

"Richtige Antwort: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Linkspartei"

BILDblog-Leser Magnus G. stellt daher die berechtigte Frage, ob Ilse Aigner, Dorothee Bär, Renate Blank, Alexander Dobrindt, Maria Eichhorn, Georg Fahrenschon, Herbert Frankenhauser, Hans-Peter Friedrich, Peter Gauweiler, Norbert Geis, Michael Glos, Josef Göppel, Wolfgang Götzer, Karl-Theodor zu Guttenberg, Gerda Hasselfeldt, Ernst Hinsken, Klaus Hofbauer, Bartholomäus Kalb, Alois Karl, Hartmut Koschyk, Maximilian Lehmer, Paul Lehrieder, Eduard Lintner, Stephan Mayer, Hans Michelbach, Marlene Mortler, Gerd Müller, Stefan Müller, Georg Nüßlein, Franz Obermeier, Eduard Oswald, Daniela Raab, Hans Raidel, Peter Ramsauer, Kurt J. Rossmanith, Christian Ruck, Albert Rupprecht, Andreas Scheuer, Christian Schmidt, Horst Seehofer, Thomas Silberhorn, Johannes Singhammer, Max Straubinger, Hans-Peter Uhl, Dagmar Wöhrl und Wolfgang Zöller nur Stehplätze erhalten haben.

Mit Dank auch an Heinz-Günter K. und Kyno für den Hinweis.

*) Nachtrag (der Vollständigkeit halber), 17.20 Uhr: Gemeint sind vermutlich ohnehin nicht „Parteien“, wie „Bild“ schreibt, sondern „Fraktionen“.

6 vor 9

Die älteste Bloggerin der Welt
(fudder.de)
¡Caramba! María Amelia ist 95 Jahre alt und die älteste Bloggerin der Welt. Der Dame war ein bisschen langweilig, deshalb schenkte ihr Enkel ihr zu ihrem 94. Geburtstag ein Blog. Die äußerst lebenslustige Dame lebt in A Coruña, im Norden Spaniens, und hat fudder-Autorin Meike ein Interview gegeben.

Kühe, Klimawandel und Kokain
(faz.net, Peer Schader)
Unterschiedlicher können Nachrichten nicht sein: Mit Berichten über entlaufene Rinder melden die ?RTL 2 News? Rekordwerte bei den jungen Zuschauern – gegen die hochseriöse ?Tagesschau?. Was steckt dahinter?

?Wer austeilt, muss auch einstecken können“
(politik-digital.de)
Am 24. April 2007 war der Blogger Peter Turi zu Gast in der Blogsprechstunde von politik-digital.de in Kooperation mit den Blogpiloten. Im Chat erzählte der selbsternannte Außenseiter, welche Lebenskrisen ihn zum Bloggen brachten und weshalb er virtuelle Kleinkriege mit Kollegen führt.

Politiker diskutieren Klimawandel in Second Life
(youtube.com, Video, 4:05 Minuten)
Am 24. April 2007 diskutierten Politiker der großen im Bundestag vertretenen Parteien beim zweiten politischen Webdienstag von politik.de im Politik-Land in Second Life zum Thema „Klimawandel – Welchen Einfluss hat die Politik und was können die Bürger tun?“

Reizlose Reizthemen
(telepolis.de, Jan Pehrke)
Christiansen & Co. talken immer seltener über Politik und auch Politiker meiden zunehmend die „politische Politik“, weshalb es die „Post-Politik“ schon zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht hat.

Aufstieg der Optimisten
(cicero.de, Max A. Höfer)
Das Cicero-Ranking 2007 ist da!
Fast hätten wir zwei volle Jahre ohne Apokalypse erlebt. Vor ein paar Wochen brach die alte Angstlust nun doch wieder durch, ausgelöst durch den Weltklima-Bericht der UN.

Gute Nachrichten für den 1. FC Köln

An manchen Stellen ist „Bild“ entgegen anderslautenden Gerüchten dann doch genau. Irgendwelche groben Tipps, welche drei Bundesliga-Mannschaften vermutlich absteigen werden und welche vermutlich nicht, kann ja jeder abgeben. Bei „Bild“ wird die jeweilige Wahrscheinlichkeit genau analysiert und in exakte Prozentangaben umgerechnet, bevor „‚Bild‘ sagt, wen es erwischt“.

Dann gehen wir die Ergebnisse mal durch:

Verein Abstiegswahrscheinlichkeit laut Bild“
Gladbach 100 %
Bielefeld 88 %
Mainz 85 %

Na, das ging ja schnell. Da ist die Sache klar. Die anderen neun der, laut „Bild“, „noch 12 (!!!) Klubs“, die vor dem Abstieg zittern, können aufatmen. Bei ihnen muss es — schon rein rechnerisch — wahrscheinlich sein, dass sie nicht absteigen. Es sind ja nur noch 27 Prozent zu verteilen (bei drei Absteigern müssen sich die Wahrscheinlichkeiten insgesamt zu 300 Prozent addieren).

Verein Abstiegswahrscheinlichkeit laut „Bild“
Frankfurt 83 %
Aachen 80 %

Hö? Wieviele steigen denn da ab?

Verein Abstiegswahrscheinlichkeit laut „Bild“
Dortmund 60 %
Wolfsburg 60 %
Bochum 55 %

Moment mal —

Verein Abstiegswahrscheinlichkeit laut „Bild“
HSV 45 %
Hertha 25 %
Cottbus 25 %
Hannover 20 %

Na, holla. Damit hat „Bild“ insgesamt Wahrscheinlichkeiten in Höhe von 726 Prozent verteilt. Mit anderen Worten: Die „Bild“-Analyse hat ergeben, dass am Ende der Saison nicht weniger als sieben Bundesliga-Vereine in die zweite Liga absteigen müssen, und ein trauriger achter nur zu knappen Dreivierteln erstklassig bleibt.

Kein Wunder, dass die alle zittern. Und der 1. FC Köln schafft den Aufstieg vielleicht doch noch.

Vielen Dank an die vielen Hinweisgeber!

Ein April macht noch keinen Sommer

Was unsere Welt so schön macht, ist ja auch, dass die meisten Zusammenhänge dann doch ein bisschen komplexer sind, als man sich das als Laie so vorstellt, und viel komplexer, als der zuständige „Bild“-Wissenschaftslaie Paul C. Martin uns weismachen will.

Gestern zum Beispiel bezeichnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) den Klimawandel als „Tatsache“ und stellte eine Analyse vor, wonach die durchschnittliche Temperatur in Deutschland seit 1900 um 0,9 Grad gestiegen sei. Na, und da muss man als Laie doch nur aus dem Fenster gucken und sich an das Wetter der vergangenen Wochen erinnern, um zu sagen: „Ha! Klimawandel! Da isser schon!“ Oder wie es Paul C. Martin heute groß im Seite-1-Aufmacher der „Bild“-Zeitung formuliert:

Trocken wie nie, heiß wie nie — der sonst so launische April bricht alle Rekorde! Der Klimawandel wird immer beängstigender.

Für Laien wie uns und Paul C. Martin ist halt schwer zu begreifen, dass das ungewöhnliche Wetter im April womöglich gar nichts mit der langjährigen Klimaerwärmung zu tun hat. Wir könnten ja nicht ahnen, dass wir in Deutschland, wenn der Klimawandel durchschlagen sollte, vermutlich nicht mehr, sondern weniger trockene Aprils haben werden.

Paul C. Martin, der in seinem Katastrophenszenario „Sahara Deutschland“ unbekümmert die kurzfristige Wetterbeschreibung mit den langfristigen Klimaprognosen des DWD mischt, hätte es ahnen können wissen müssen. Der DWD hat nämlich ausdrücklich darauf hingewiesen:

Eine weitere Tendenz ist der leichte Anstieg der Niederschlagsmenge um neun Prozent — vor allem im Frühling. Insofern lag der trockene Frühling 2007 nicht im Trend.

Aber gut, was soll man als Zeitung den Leuten mühsam Dinge erklären, wenn der Irrglaube soviel plausibler ist?

Danke an Frank Abel!

Wagner-Premiere im Berliner Ensemble

Lieber Franz Josef Wagner,

wir müssen Ihnen was sagen. Die Menschen bei „Bild“, die Ihre Texte täglich einem Millionenpublikum zugänglich machen, sind nicht Ihre Freunde.

Heute zum Beispiel schreiben Sie an den „Freigänger Christian Klar“, der womöglich „ab Juli“ schon am Berliner Ensemble arbeiten werde:

Na, dann werden wir uns öfter sehen. Ich gehe gern ins Theater. Heute gibt es übrigens "Der Todestanz" von August Strindberg. Schade, dass Sie erst ab Juli in Berlin sein können. Wir hätten jetzt schon offen und kritisch über das Bühnenbild reden können. Ich finde, dass die Schauspieler maßlos übertreiben und das Bühnenbild in den Hintergrund rücken. Gerne würde ich Ihre Meinung dazu hören. Ich nehme an, wir würden uns in der Sektpause zwischen dem zweiten und dritten Akt im Premierenpublikum treffen. Ich nehme an, dass ich Ihnen den Inhalt meines Sektglases ins Gesicht schütte.

Wären die Leute bei „Bild“ Ihre Freunde, dann hätten sie in Ihrem Manuskript sicher unauffällig den Titel „Der Todestanz“ in „Totentanz“ korrigiert. Sie hätten vermutlich beiläufig das Wort „Premiere“ aus dem Text entfernt, denn die Premiere ist nicht heute abend, sondern war schon im Dezember. Und sie hätten wahrscheinlich den ganzen Teil mit der „Sektpause zwischen dem zweiten und dritten Akt“ herausgenommen, denn die Vorstellung ist so kurz, dass sie ganz ohne Pause auskommt.

Alternativ hätten die „Bild“-Verantwortlichen, wenn sie Ihre Freunde wären, vielleicht wenigstens den Satz „Ich gehe gern ins Theater“ ersatzlos gestrichen.

Vielen Dank an Chris K. für den sachdienlichen Hinweis!

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