Kai Diekmann fotografiert!

Vor sechs Wochen haben wir ein Experiment gestartet. Als Reaktion auf die „Bild-Leser-Reporter“-Aktion fordern wir unsere Leser seitdem auf, den Chefredakteur der „Bild“-Zeitung zu fotografieren.

Ehrlich gesagt sind bislang nicht besonders viele Fotos von Kai Diekmann bei uns eingegangen. Und von denen, die wir bekommen haben, wollen wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht alle zeigen. Andere hingegen schon.

Da geht noch was? Fotos von Kai Diekmann bitte weiterhin an 4141@bildblog.de*.

*) Wer ein Diekmann-Foto an BILDblog schickt, erklärt, sämtliche Rechte hieran zu besitzen und überträgt der B-blog GbR alle Rechte zur Veröffentlichung in allen Medien – zur Bearbeitung, Archivierung und Weiterveräußerung. Bei Weiterveräußerung erhält der Urheber von der B-blog GbR 50% der erzielten Nettoverkaufserlöse. Wenn Ihr Diekmann-Foto in der „Bild“-Zeitung (bundesweit) erscheint, erhalten Sie 500 Euro Belohnung. Außerdem veröffentlichen wir eine Auswahl der besten Fotos honorarfrei hier.

„Bild“ übersieht Strahlenkanonen-Arsenal

"Deutsche bauen Strahlenkanone gegen Krebs"„Bild“ berichtet heute von einem aufregenden Projekt. In Heidelberg soll nämlich eine „Strahlenkanone“ gebaut werden (siehe Ausriss). „Bild“ schreibt:

In ganz Europa sind sechs derartige Anlagen geplant, bei uns bisher nur in Heidelberg.

Das stimmt allerdings nur, wenn man die fertig gestellte „derartige Anlage“ in München nicht mitzählt. Und die in Köln. Na ja, in Kiel soll auch eine gebaut werden. Und in Leipzig. Sowie in Marburg, in Erlangen und in Berlin. Ach nee, das stimmt gar nicht, in Berlin sind offenbar zwei geplant.

Mit Dank an Eric S. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag, 1.12., 19.18 Uhr: Die Berichtigung, die kürzlich noch an dieser Stelle stand, war offenbar voreilig und weitgehend unnötig. Wie uns Experten mitteilen, wird die Anlage in Heidelberg zwar die erste „derartige“ Anlage in Deutschland sein, geplant sind aber durchaus weitere „derartige“ Anlagen in weiteren deutschen Städten — wenn auch nicht in allen von uns genannten.

Päpstlicher als „Bild“

„Bild“ ist bekanntlich die päpstlichste aller Zeitungen ein überaus religiöses Blatt genau die richtige Lektüre für gläubige Katholiken auch schon mal beim Papst gewesen und hat eine sogenannte „Volksbibel“ für 9,95 Euro, eine Immendorf-Bibel für 19,95 Euro und eine Dürer-Bibel für 29,95 Euro rausgebracht.

Jetzt wollten sich die Marketing-Strategen Benedikt-Fans von „Bild“ gerne die eigene Schlagzeile „Wir sind Papst!“ als Marke eintragen lassen. Offenbar ist das Marken- und Patentamt in München aber wesentlich päpstlicher, als man sich das bei „Bild“ vorstellen konnte, und lehnte die Eintragung ab, wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet:

Begründung: Die Marke verstoße wider die guten Sitten. Werde der Begriff des Papstes — als Jesu Stellvertreter — zu Verkaufszwecken verwendet, könnten Gläubige daran Anstoß nehmen. Ein Bild-Sprecher erwidert, man wollte gegen „Trittbrettfahrer“ vorgehen und habe die Wortmarke angemeldet, „um ein Zeichen zu setzen“. (…) Zur Entschuldigung sei gesagt: Bild ist nicht unfehlbar. Die Zeitung ist schließlich nicht der Papst.

Auf solche Ideen würde man bei „Bild“ natürlich nie kommen.

6 vor 9

Presseschau der Parteimagazine: Von Grantlern, Greisen und grünen Herzen
(jetzt.sueddeutsche.de, Henrik Pfeiffer)
In der jetzt.de Presseschau der Subkulturen haben wir uns bisher eher den speziellen Interessensgebieten der deutschen Leser gewidmet. Es ist nun Zeit für Populäres, weshalb wir in der heutigen Ausgabe die Magazine von vier deutschen Volksparteien unter die Leselupe nehmen. Anlass: Vergangene Woche ist zum ersten Mal das CDU-Magazin „UNION“ erschienen.

Wichsen und Wachsen
(taz.de, Florian Hollenbach)
Die Online-Community StudiVZ hat mittlerweile mehr als eine Million Mitglieder – und Probleme mit spätpubertären Usern. Ein Verhaltenskodex soll die rasant gewachsene Meute fortan bändigen.

Wenn der Troll zur Knarre greift
(telepolis.de, Wolf-Dieter Roth)
Belästigungen und Attentäter gibt es auch im Cyberspace.

„Wir betreten eine neue Welt“
(spiegel.de, Christian Stöcker)
Tim O’Reilly ist der Guru des „Web 2.0“. Doch er kann das Schlagwort, das zum Inbegriff des neuen Internetbooms wurde, selbst nicht mehr hören. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt er, warum er einem Außerirdischen eher Google als YouTube zeigen würde.

„Es ist der richtige Moment für den Rücktritt!“
(persoenlich.com, Matthias Ackeret)
Am Mittwoch morgen hat Roger Schawinski seinen Rücktritt als Sat.1-Chef bekanntgegeben, dies obwohl seine Sendergruppe momentan in Verkaufsverhandlungen steckt. Im Interview mit „persoenlich.com“ erläutert er, was ihn zu diesem überraschenden Schritt bewogen hat.

„Am liebsten war ich faul“
(zeit.de, Christoph Ruf)
Günter Netzer über die Zerstrittenheit der DFB-Führung, den Umstand, dass sich gute Freunde auch privat siezen, und wie es sich als Nachbar von Tina Turner lebt.

In eigener Sache (statt Lichterkette)

„Bild“ fragte gestern:

"Stirbt der Winter etwa aus?"

Und anders als „Bild“ glauben wir, da ist noch was zu retten.

Nein, wir machen diese Hatz auf eine angeblich vom Aussterben bedrohte Jahreszeit nicht mit, übernehmen hiermit eine Winterpatenschaft und setzen ein Zeichen — mit dem BILDblog-Adventskalender*!

*) 24 Tage, 24 kleine Überraschungen, ab morgen hier.

„also“

In der Auswahlrunde zu Beginn wird der "Lucky Loser" ermittelt, der glückliche Gewinner also.

Hm. Vielleicht musste sich der Bild.de-Autor einfach zu sehr auf die korrekte Schreibweise des Wortes „Loser“ konzentrieren.

Mit Dank an die zahlreichen Leser für die Hinweise und Christian L. für die Pointe.

Nachtrag, 20.39 Uhr. Und schon ist der zweite Teil des Satzes… nein, nicht korrigiert, ersatzlos gestrichen. Sicher sicherheitshalber.

6 vor 9

Schuldig in allen Anklagepunkten
(faz.net, Jörg Thomann)
Wo Lafontaine auf Dieter Bohlen trifft: In ?Menschen bei Maischberger? ließ die ARD gestern abend eine ?Deutschland-Jury? über die Lage im Lande diskutieren. Die skurrile Runde wäre ihrerseits ein Fall fürs Fernsehgericht gewesen.

Schumihudelei bei der „Süddeutschen“
(blog.handelsblatt.de, Thomas Knüwer)
„Natürlich wollte ich immer geliebt werden“, ist ein Interview mit Michael Schumacher im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ vom vergangenen Samstag überschrieben. Ich frage mich allerdings, ob der Liebesdienst der „SZ“ nicht etwas weit geht.

„Presserat läuft Slalom“
(taz.de, Peter Nowak)
Eine „merkwürdige Kultur der Nichtverantwortung“ bescheinigt Journalistik-Professor Michael Haller deutschen Redaktionen. Er fordert mehr Selbstkontrolle beim grassierenden „PR-Journalismus“.

Ein Hauch von Schmerz
(tagesspiegel.de, Adolf Theobald)
Mit der Jugend tun sich Zeitschriften schwer. Bei ?Neon? aber steigt die Auflage – weil es da weiter macht, wo ?jetzt? aufgehört hat.

Teletubbies unter Verdacht
(nzz.ch, Theres Lüthi)
Macht Fernsehen dick, dumm oder asozial? Eine Studie in den USA, welche die Zunahme von Autismus auf kleinkindlichen TV-Konsum zurückführt, sorgt für Aufregung. Aber auch Schweizer Kinderärzte warnen vor allzuviel Fernsehkonsum für die Kleinen.

„Bild“-Leser-Reporter sehen alles!
(bildblog.de, lupo)
Sogar den Boxkampf am TV!

„Bild“-Leser-Reporter sehen alles!

In der Rubrik „Die besten Promi-Fotos“ zeigt Bild.de eine Einsendung von „Leser-Reporter“ Peter Schröder, dem ein wirklich sehenswerter Schnappschuss gelungen ist. Er hielt mit seiner Kamera, wie Bild.de staunt, „genau den Moment fest“, in dem der Kampf von Axel Schulz abgebrochen wurde.

Das muss ihm erst einmal jemand nachmachen.

Obwohl: Je länger wir den Schnappschuss ansehen, desto hartnäckiger meldet sich ein unbestimmtes Gefühl, der Schriftzug „RTL“ links oben und die Einblendung der Rundenzahl und -zeit links unten im Foto wollten uns irgendetwas mitteilen.

Danke an Thomas L.!

Nachtrag, 22.10 Uhr. Na sowas: Das Foto ist plötzlich verschwunden und taucht nur noch klein in den Fotogalerien auf.

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