Archiv für August 23rd, 2017

BILDblog braucht Deine Hilfe – unterstütze uns bei Steady

Liebe BILDblog-Leserin, lieber BILDblog-Leser,

wir möchten Dich heute persönlich um Unterstützung bitten.

Die finanzielle Situation von BILDblog ist nicht gut. Mit Bannerwerbung auf unserer Seite kommen im Monat nur noch zwischen 200 und 700 Euro rein. Dazu kommen einzelne Zuwendungen von Leserinnen und Lesern. Alles in allem: Wir können so nicht mehr professionell arbeiten.

Wir brauchen Dich, um die Zukunft von BILDblog zu sichern. Wir wollen „Bild“ und anderen Medien weiter widersprechen — sorgfältig und gründlich. Wir wissen, dass das Dir und vielen anderen Menschen wichtig ist.

Wir bitten Dich darum heute, BILDblog regelmäßig zu unterstützen. Unser wichtigstes Ziel: Bis zum 30. September brauchen wir 2000 Euro monatliche Einnahmen direkt von Euch, unseren Leserinnen und Lesern. Schon mit dieser Summe können wir weitermachen.

Es ist ganz einfach: Bei der Berliner Abo-Plattform Steady kannst Du uns monatlich oder jährlich unterstützen. Wähle auf unserer Steady-Seite eine für Dich passende Summe und zahle per Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte. Am liebsten per Jahresabo, denn so reduzieren sich die hohen Zahlungskosten. Bitte mach mit!

Unterstütze uns auf Steady

Noch eine Bitte: Leite diesen Link an alle Freunde und Bekannten weiter, die BILDblog wichtig finden. Teile ihn bei Facebook oder Twitter. Nur wenn wir bis zum 30. September so viele Unterstützer wie möglich erreichen, geben wir BILDblog eine stabile Basis.

Danke, danke, danke!

Dein BILDblog-Team

Update, 24. August, 8:13 Uhr: Juhu! Die 2000 Euro sind dank Eurer Unterstützung geschafft. Das ist großartig, aber immer noch knapp kalkuliert — wir können uns dadurch gerade so den Mindestlohn zahlen. Um BILDblog eine solidere Basis zu geben, machen wir bei Steady weiter. Du kannst also auch jetzt noch ganz einfach helfen und uns bei Steady monatlich oder jährlich per Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte unterstützen. Vielen lieben Dank!

Überzeugt uns nicht, Pekings Komplizen, Gamescom und Politik

1a. BILDblog braucht Deine Hilfe — unterstütze uns bei Steady
(bildblog.de)
Hier beim BILDblog sieht es finanziell nicht gut aus. Wenn sich nichts ändert, müssen wir den Laden Ende September dichtmachen. Deswegen brauchen wir Dich, um die Zukunft von BILDblog zu sichern. Helfen ist ganz einfach: Bei Steady kannst Du uns monatlich oder jährlich per Lastschrift, Paypal oder Kreditkarte unterstützen. Unser wichtigstes Ziel: Bis zum 30. September brauchen wir 2000 Euro monatliche Einnahmen direkt von Euch, unseren Leserinnen und Lesern. Dann kann es hier auch im Oktober weitergehen.
Unterstütze uns auf Steady

1b. Ich bin nicht überzeugt!
(jetzt.de, Berit Dießelkämper)
Mit „Überzeugt uns! Der Politikercheck” wollte die ARD junge Menschen erreichen, doch die von Ronja von Rönne und Ingo Zamperoni moderierte Politiksendung ging gründlich schief. Berit Dießelkämper hat sich ihren Frust in einem Offenen Brief an das Fernsehen von der Seele geschrieben: „Du hältst uns für zu doof, um komplexe politische Vorgänge zu verstehen. Anstatt etwas zu riskieren und mit uns auf Augenhöhe zu sprechen, fütterst du uns mit videoclipartigen Wissensschnipseln. Aber weißt du, die, die es eh nicht interessiert werden es nicht gucken, da kannst du das Format noch so hip machen. Und die anderen fühlen sich verarscht.“
Andere Medien teilen die Kritik: Die „Frankfurter Rundschau“ spricht von einem Desaster und Boris Rosenkranz stöhnt auf „Übermedien“ entnervt: „Dann lieber Katzen-GIFs“

2. Sollen Internetkonzerne Nazis die Infrastruktur entziehen?
(netzpolitik.org, Markus Reuter)
Jüngst kündigten mehrere große IT-Firmen einer amerikanischen Neonazi-Webseite die Verträge oder verbannten sie von ihren Diensten. Dadurch entzogen sie der Webseite die Infrastruktur, sie ist nur noch beschwerlich als Hidden Service im Tor-Netzwerk erreichbar. Nun wird diskutiert, ob marktmächtige Unternehmen in die Inhalte eingreifen dürfen oder sich neutral verhalten sollten. Markus Reuter fasst den Stand der komplizierten Debatte zusammen.

3. Breitbart ist das Portal der Frustrierten
(sueddeutsche.de, Jürgen Schmieder)
Trump-Berater Stephen Bannon ist zur rechtspopulistischen Nachrichtenseite „Breitbart“ zurückgekehrt. Entsprechend martialisch verkündete er: “Ich habe meine Hände zurück an den Waffen. Ich verlasse das Weiße Haus und ziehe für Trump gegen seine Widersacher in den Krieg.“ Doch „Breitbart“ habe an Einfluss verloren: Die Besucherzahlen seien gesunken, der Werbeboykott einiger Firmen sorge für sinkende Werbeeinnahmen und die großspurig angekündigten Expansionspläne seien erstmal bis auf weiteres verschoben. Das kann sich jedoch alles ändern, denn man munkelt von weiteren Finanzspritzen des amerikanischen Milliardärs Robert Mercer.

4. Pekings Komplizen
(taz.de, Pola Kapuste)
Der älteste Verlag der Welt, „Cambridge University Press“, kam den Zensurwünschen Chinas nach und löschte 300 akademische Texte. Man verteidigte sich mit dem Argument, man wolle mit der Zensuraktion sichergehen, dass andere Artikel in China verfügbar blieben. Erst nach internationalem Protest und Boykottandrohungen revidierte der Verlag seine Entscheidung. Einer der zensierten Autoren spricht von einem „unumkehrbaren Schaden“.

5. Katholische Medien in Polen – nah am Staat?
(de.ejo-online.eu, Patricia Averesch)
Seit die nationalkonservative PiS-Partei in Polen an der Macht ist, stehen konservative Werte im Vordergrund. Die Gesellschaftsvorstellungen von Politik und katholischer Kirche rücken wieder näher zusammen, befindet Patricia Averesch und wirft einen kritischen Blick auf die katholischen Medien. Es ließe sich jedoch nicht sagen, so ihr Fazit, dass die katholischen Medien in Polen als Instrument der Regierungspartei dienen: „So gespalten wie die katholischen Medien gegenüber der PiS-Partei scheinen, ist auch die Bevölkerung Polens.“

6. Politik ist auch nur ein Spiel
(zeit.de, Eike Kühl)
Erstmals wurde die Videospielmesse Gamescom von der Bundeskanzlerin eröffnet. Der prominente Auftritt kann jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass die Beziehungen zwischen Games und Politik in Deutschland nicht ohne Spannungen sind. Einige Entwickler wünschen sich mehr Wertschätzung und Fördermittel und verweisen auf die teilweise besseren Bedingungen im Ausland.