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Bei Bestellungen über die Amazon-Links gehen mindestens fünf Prozent des Verkaufspreises an BILDblog.

Gerhard Henschel: Gossenreport
Henschel, Verfasser des folgenreichen Artikels über die erfundene missglückte Penis-Verlängerung von Kai Diekmann, hat eine Art XXL-Version seiner Abrechnung im „Merkur“ mit „Bild“ geschrieben. Der „Titanic“- und „taz“-Autor verspricht, „Betriebsgeheimnisse der Bild-Zeitung“ zu verraten. Konkret bedeutet das: Er nimmt detailliert die tägliche Ruchlosigkeit, Sexfixiertheit und Verlogenheit der Zeitung auseinander und beschreibt fassungslos, wie viele vermeintlich seriöse Menschen sich mit dieser „Sexualklatschkloake“ einlassen. 14,00 Euro
 
Matthias Armborst: Kopfjäger im Internet oder publizistische Avantgarde?
„Was Journalisten über Weblogs und ihre Macher wissen sollten.“ In seiner Diplomarbeit gibt Armborst einen Überblick über die Entwicklung der Blogs in Deutschland und weltweit. Mit einer Umfrage hat er Antrieb, Selbstverständnis und Ethik von Bloggern sowie ihr Verhältnis zum Journalismus untersucht. Eine unaufgeregte und spannende, ausgeruhte und aktuelle Einführung in die Welt der Blogs – nicht nur für Journalisten. 14,90 Euro
 
Martina Minzberg: BILD-Zeitung und Persönlichkeitsschutz
In ihrer Diplomarbeit untersucht die Journalistik-Studentin anhand konkreter Fälle, wie „Bild“ in den 90er Jahren mit Persönlichkeitsrechten umging – mit vernichtendem Ergebnis: So sei die „Neigung zur Vorverurteilung“ ungebrochen. „Bild“ betreibe ein reges Geschäft mit dem Tod, insbesondere dem Freitod von Menschen. Und gezeigt habe sich „eine Unerschütterliche Selbstsicherheit bei der Verletzung von Persönlichkeits- und Ehrenrechten und ein völlig sorgloser Umgang mit der Wahrheit“. Erschreckende, absolut lesenswerte Arbeit. 45,00 Euro
 
Günter Wallraff: Der Aufmacher
Vier Monate lang arbeitet Günter Wallraff 1977 undercover als „Hans Esser“ in der Hannoveraner „Bild“-Redaktion. In diesem Buch beschreibt er, mit welchen Methoden dort gearbeitet, Meinung gemacht und Tatsachen verfälscht wurden. Auch fast drei Jahrzehnte später noch aktuell und erschreckend. 6,90 Euro
Günter Wallraff: Zeugen der Anklage
„Dieses Buch handelt von der Willkür einer Macht, die jeglicher demokratischen Kontrolle entzogen ist. Es zeigt, wie Menschen in der alltäglichen Lügengeschichte verhöhnt werden. Und es zeigt, wie Menschen von BILD in den Tod getrieben werden.“ Im Jahr 1979 beschreibt Günter Wallraff erneut die Methoden der Zeitung und berichtet, wie ihm „Bild“ nach der Veröffentlichung von „Der Aufmacher“ zugesetzt hat. 6,50 Euro
 
Günter Wallraff: Bild-Störung
Wallraffs drittes „Bild“-Zeitungs-Buch ist eine Materialsammlung mit Dokumenten, Fallbeispielen, Selbsterfahrungsberichten und einer Chronik des Springer-Verlages. Gebraucht kaufen
 
Heinrich Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
„Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der „Bild“-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.“ Heinrich Böll verfasst 1974 die Geschichte, wie die ZEITUNG die bürgerliche Existenz einer jungen Frau vernichtet. 6 Euro
 
VHS: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Kino-Film (1975) nach Bölls Roman mit Angela Winkler und Mario Adorf, Regie: Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta. 19,90 Euro
Hörbuch: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Audiobuch (2005) von Bölls Roman mit Katharina Zapatka und Hannelore Hoger als Sprecherinnen. 7,95 Euro
Michael Jürgs: Der Fall Axel Springer
Der ehemalige „Stern“-Chefredakteur Michael Jürgs schrieb 1995 eine Biographie über Axel Springer und zeichnete mit vielen Anekdoten eher unterhaltsam als analytisch ein widersprüchliches Bild des ebenso ehrgeizigen wie schrulligen Verlegers. 8,95 Euro
DVD: Der Verleger
ARD-Zweiteiler von Bernd Böhlich nach dem Buch von Michael Jürgs mit Heiner Lauterbach als Axel Springer.
15,99 Euro
Gudrun Kruip: Das „Welt“-„Bild“ des Axel Springer Verlages
Wissenschaftliche Arbeit, die die Werte untersucht, die die Springer-Zeitungen vor allem in den jungen Jahren der Bundesrepublik vermittelten. Die Autorin zeigt, wie sich die konservativ-nationale Denkrichtung im Verlag in den 60er Jahren als einzig gültige Einstellung durchsetzte und er sich mit Gewalt gegen den Wertewandel der Gesellschaft sperrte. 49,80 Euro
Dorothee Bölke: Presserecht für Journalisten
Die Hamburger Rechtsanwältin, frühere Justiziarin des „Spiegel“ und Geschäftsführerin des Presserates, klärt die Zweifelsfälle der journalistischen Arbeit. Wann darf man Sachverhalte öffentlich machen, wann Namen nennen? Wie muss man mit zweifelhaften Quellen umgehen, was bei der Veröffentlichung von Fotos beachten? 12,50 Euro
Ethik im Redaktionsalltag
Der Deutsche Presserat und das Institut zur Förderung publizistischen Nachwuchses sind Herausgeber dieses Buches, das praktische Hinweise für den Redaktionsalltag geben will. Im ersten Teil schildern namhafte Journalisten ihre persönlichen Grenzerfahrungen, im zweiten werden konkrete Beispiele aus der Arbeit des Presserates diskutiert. 19,90 Euro
 
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