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Kein Vorwurf ist auch ein Vorwurf

Anlässlich des heutigen Testspiels zwischen Hertha BSC und Union Berlin kann man natürlich noch mal daran erinnern, dass Hertha-Manager Michael Preetz und Union-Sportdirektor Christian Beeck in ihrer aktiven Zeit ein für Beeck unerfreuliches Aufeinandertreffen hatten:

„Preetz war der Anfang von meinem Ende“, erzählt der Unioner. Es geschah am 17. März 2001 in Cottbus. Beeck: „Wir führten mit Energie 1:0 gegen Hertha. Nach einer knappen halben Stunde sprang mir Preetz bei einem Zweikampf unglücklich von hinten ins Knie. Kreuzbandriss, meine Leidenszeit begann um 15.59 Uhr. Die Uhrzeit werde ich nie vergessen, sie stand im Unfallbericht für die Berufsgenossenschaft.“

Einen Vorwurf macht Beeck dem Herthaner nicht: „Das war keine Absicht vom Micha. Der war immer fair, da war ich ganz anders. Ich habe halt Pech gehabt.“

Und wie überschreibt die „B.Z.“ den Artikel mit diesen Zitaten?

Manager-Duell: Beeck wirft Preetz Karriere-Aus vor

Aber das ist ja nur die Online-Variante. In der gestrigen Print-Ausgabe lautete die Überschrift:

Preetz hat meine Karriere zerstört — Christian Beeck über das verhängnisvolle Duell mit dem Hertha-Manager

Nachtrag, 21:40 Uhr: Die „B.Z.“ hat ihre Online-Überschrift jetzt in Richtung der gestrigen Print-Überschrift abgeändert:

Manager-Duell: Beeck: "Preetz zerstörte meine Karriere"

Mit Dank an den Hinweisgeber.