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„Bild“ in die Tonne reloaded

Achtung, Achtung! Wichtige Durchsage: Übermorgen, am Donnerstag, 22. Juni, wird der Axel-Springer-Verlag wieder jeden Haushalt in Deutschland ungefragt mit einer „Bild“-Zeitung behelligen. Vermutlich will die Redaktion so sich und den 65. „Bild“-Geburtstag feiern. Und ordentlich Kohle machen: Der Preis für eine ganzseitige Anzeige dürfte, wie schon bei vergangenen „Bild für alle“-Aktionen, bei rund vier Millionen Euro liegen.

Wir haben blöderweise auch erst Ende vergangener Woche von der neuerlichen Belästigung im Briefkasten erfahren. Andernfalls hätten wir früher hier davon berichtet — dann hätten Sie noch rechtzeitig Einspruch gegen die unliebsame „Bild“-Zustellung einlegen können. Dafür ist es jetzt leider zu spät.

Lassen Sie uns also das Beste draus machen und gemeinsam „Bild“ ganz herzlich zum 65. gratulieren: Wie schon vor zwei Jahren soll #BILDindieTonne!

Und das geht so: Zerknüllen Sie am Donnerstag Ihre ungelesene Gratis-„Bild“ und werfen Sie sie direkt in den nächsten Mülleimer. Machen Sie ein Foto davon und posten Sie es bei Facebook (entweder hier oder bei dieser Facebook-Veranstaltung), bei Twitter (mit dem Hashtag #BILDindieTonne) oder bei Instagram (ebenfalls mit dem Hashtag #BILDindieTonne).

Hier noch einmal das Wichtigste zusammengefasst:

Ach, und noch ein Vorschlag von uns: Beschränken Sie sich wirklich nur aufs Zerknüllen der „Bild“-Zeitung. Das kollektive Verbrennen des Blatts kann schnell etwas von der Bücherverbrennung haben. Und außerdem wollen wir nicht, dass sich „Bild“-Oberchef Julian Reichelt deswegen wieder so aufregen muss.

Sollten Sie bei dem Gedanken, eine „Bild“-Zeitung in Ihrem Briefkasten liegen zu haben, schon jetzt spontan Herpes bekommen, gibt es noch eine Möglichkeit, schlimmere körperliche Schäden am Donnerstag zu vermeiden (allerdings können Sie dann nicht bei unserer #BILDindieTonne-Aktion mitmachen): Die Post, die die Zustellung der vielen Millionen „Bild“-Exemplare in ganz Deutschland übernimmt, hat ihre Mitarbeiter angewiesen, nach Aufklebern auf den Briefkästen zu schauen. Ein Sticker mit „Bitte keine Werbung einwerfen“ hilft gegen die Gratis-„Bild“ nicht; Sticker mit dem Hinweis, dass man keine kostenlosen Zeitungen oder Anzeigenblätter erhalten will — oder noch besser: dass man keine „Bild“-Zeitung erhalten will –, sollen hingegen vor unerwünschten „Bild“-Einwürfen schützen.

Gerne können Sie dafür diese …


(Draufklicken für größere Version.)

… oder diese Vorlage …


(Draufklicken für größere Version.)

… benutzen. Oder Sie kleben einfach einen kleinen Zettel mit „Hier keine ‚Bild‘ einwerfen“ auf ihren Briefkasten.

Nachtrag, 21. Juni: Sollten Sie morgen zwischen 13 und 18 Uhr in Hannover sein, hätten wir noch ein tolles Tauschangebot für Sie: Gratis-„Bild“ gegen Gratis-„Titanic“.