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„Bild“ kennt falsche Todesursache schon vor der Obduktion

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Junge (14) getötet
Beil war nicht die Tatwaffe
Am Ostersonntag starb in Duisburg (NRW) ein Junge (14) nach einer Auseinandersetzung im Problemviertel Marxloh (BILD berichtete). Die Obduktion ergab jetzt: Ein einzelner Messerstich in den Rücken tötete den Schüler — und nicht, wie zunächst angenommen, ein Schlag mit einem Beil. Der Stich hatte die Lunge des Opfers getroffen. Die mutmaßlichen Täter waren unerkannt geflüchtet, nach ihnen wird weiter gefahndet. Auch der Vater (40) des Jungen war verletzt worden.

Dass der Junge mit einem Messer umgebracht wurde und nicht mit einem Beil, ändert nichts daran, dass es sich um eine schreckliche Tat handelt. Das Beispiel zeigt aber einmal mehr, wie die „Bild“-Mitarbeiter Sensationsschlagzeilen produzieren, bevor überhaupt irgendetwas klar ist.