Opferfotos bei Facebook klauen – was hält Mark Zuckerberg davon?

Nächste Woche kommt Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach Deutschland und veranstaltet am Donnerstag eine Frage-und-Antwort-Stunde in Berlin (wird auch per Livestream übertragen). Die Fragen kann man jetzt schon einreichen.

Haben wir gemacht:

Hey Mark! In manchen Medien ist es gängige Praxis, nach Verbrechen oder Unfällen Facebook-Fotos (auch nicht-öffentliche) der Opfer oder Verdächtigen zu zeigen. In vielen Fällen fragen die Reporter nicht um Erlaubnis. Manchmal nehmen sie sogar falsche Fotos, sodass völlig unbeteiligte Personen für tot/zu Mördern erklärt werden. Finden Sie das okay?

Wenn Sie seine Antwort auch interessiert: Hier in den Kommentaren können Sie unsere Frage liken (was wohl die Chance erhöht, dass sie auch drankommt).

Einen Tag vor der Fragestunde ist Zuckerberg übrigens zu Gast beim Axel-Springer-Verlag. Dort bekommt er den „Axel Springer Award“, der jüngst ins Leben gerufen wurde — für „herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus dem In- und Ausland, die in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen.“

Siehe auch: Wenn „Bild“ Unschuldige zu Mördern macht

Nachtrag, 26. Februar: Mark Zuckerberg hat geantwortet.