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Der ewige Diktator

Als „Diktator“ werden heute landläufig politische Herrscher bezeichnet, die mit unbeschränkter, absoluter Macht regieren. Das trifft auf Ahmadinedschad nicht zu. Der Iran ist zwar ein autoritärer Staat, hat aber republikanische und demokratische Elemente. Ahmadinedschad wurde 2005 vom Volk aus sieben zugelassenen Kandidaten gewählt. Seine Amtszeit dauert vier Jahre, er kann nur einmal wiedergewählt werden. Der Präsident ist nur der zweithöchste Vertreter seines Landes. Der ungleich mächtigere Oberste Rechtsgelehrte Ajatollah Chamenei ist Oberbefehlshaber der Streitkräfte, trifft wichtige außenpolitische Entscheidungen und hat überhaupt das letzte Wort.

(BILDblog vom 2. April 2007)

In den letzten zwei Jahren mag sich in der Welt vieles verändert haben, aber auf eines ist offenbar immer noch Verlass: Für „Bild“ ist Mahmud Ahmadinedschad, der am 12. Juni zur Wiederwahl antritt, immer noch ein „Diktator“ und der „Irre von Teheran“.

Uran-Fabrik eingeweiht: Was plant der Irre von Teheran? [...] Sein Land habe eine „neue Phase der Urananreicherung“ eingeläutet, so der Diktator.