Wogegen sich Claudia Roth wehrt

GegendarstellungSo ungefähr also (siehe Ausriss) sieht die heutige Seite 6 der „Bild“-Zeitung aus – weil dort unter anderem, ca. 4 cm groß, das Wort „Gegendarstellung“ steht.

Die Gegendarstellung selbst ist größer als ein DIN-A-4-Blatt, groß eben, so groß wie ein „Bild“-Artikel vom 20. April, den Claudia Roth und Volker Schäfer gegengedarstellt gegegendarstellt gegendargestellt wissen wollen. Der Anlass ist bekannt, der Text der Gegendarstellung im Kern auch. Anders als Bild.de hatte sich „Bild“ jedoch mit dem Abdruck schwerer getan, ein „Bild“-Sprecher sogar bekräftigt, die Fakten seien korrekt und man habe sich nichts vorzuwerfen.

Auch „Bild“-Chef Kai Diekmann gibt sich heute via „Süddeutsche Zeitung“ noch alle Mühe, die Sache klein zu reden (Zitat: „Sie wissen doch, dass eine Gegendarstellung bedeutet, dass der Vorwurf nicht wahr sein muss“). Doch heißt es in der Gegendarstellung – sinngemäß zusammengefasst – nicht nur, der durch die Berichterstattung erweckte Eindruck einer angeblichen „Amigo-Affäre“ von Roth und Schäfer „entbehrt jeglicher Grundlage“, nein…

… am Ende stellt „die Redaktion“ ausdrücklich fest:

"Frau Roth und Herr Schäfer haben Recht."