Todsünde II

Heute spielen wir wieder das beliebte Spiel: Erkennen Sie die bezahlte Werbung, die sich hier als redaktioneller Beitrag getarnt hat (auch bekannt als Döpfners Todsünden-Memory):

Richtig: Es ist der nette Kai Pflaume oben rechts, der passend zum Valentinstag freundlicherweise „die besten Love-Songs aller Zeiten“ empfiehlt. Klickt man darauf, findet man immer noch kein Wort wie „Anzeige“ oder „Werbung“, aber den Autorennamen Nicole Geiger, der fast das Gleiche bedeutet. Interessanterweise befinden wir uns nun im Ressort „Lotto & Gewinnen“, aber zu gewinnen gibt es hier nur etwas für den Werbepartner von Bild, der sich auch dann noch nicht zu erkennen gibt, wenn man den Fehler macht, auf den Link namens „Hier geht’s zu den Lieblings-Lovesongs von Kai Pflaume!“ zu klicken. „Werbung“? Kein Wort davon. Der Schwindel, daß Bild.de mit den Worten: „einfach downloaden“ eigentlich meinte: „einfach bezahlen und dann downloaden“, fliegt erst auf, wenn man auch dort auf den Link geklickt hat — und sich plötzlich im Downloadportal „Musicload“ von Bild.de-Partner T-Online befindet.

Und: Egal, wie oft Bild.de das noch macht — verboten bleibt es doch.