Cinema, Krautreporter, GEMA

6 vor 9

Um 6 Minuten vor 9 Uhr erscheinen hier montags bis freitags handverlesene Links zu lesenswerten Geschichten aus alten und neuen Medien. Tipps gerne bis 8 Uhr an 6vor9@bildblog.de.

1. „Seriencheck wird zum Offenbarungseid der ‘Cinema'“
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Thomas Lückerath prüft nach, was die Zeitschrift „Cinema“ als Serienhighlights 2013 einstuft. „Nach 14 Seiten Titelstory mit 36 vorgestellten Serien ist das Ergebnis ernüchternd. Nur über 13 der Serien lässt sich verlässlich sagen: Sie sind US-Serienhits.“

2. „Das Amalgam“
(faz.net, Volker Zastrow)
Gab es bei der Landtagswahl in Niedersachsen eine Zweitstimmenkampagne der CDU? Nein, schreibt Volker Zastrow, „es geht um die gute alte Manipulation. Die Analysen sind gar keine, sie geben sich nur als solche aus. Ins Gewand der Objektivität haben sich politische Forderungen gekleidet: Der Punkt, auf den sie sich richten, liegt nicht in der Vergangenheit (die Niedersachsenwahl), sondern in der Zukunft (die Bundestagswahl). Gemeinsames Interesse aller, die solche Analysen nicht einfach nur nachplappern oder abschreiben, sondern absichtsvoll in die Welt setzen: Die FDP soll im Bund nicht so stark werden wie in Niedersachsen.“

3. „Dschungeltexter Jens Oliver Haas: ‘Ein Jahr Pause wäre jetzt gut für das Format'“
(stefan-niggemeier.de)
Jens Oliver Haas, Autor der Moderationstexte der RTL-Sendung „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“, im Interview. „Der Dschungel lebt zum größten Teil nicht von den Prüfungen und Schatzsuchen, sondern von dem, was zwischen den Kandidaten passiert und sich entwickelt.“

4. „Interview mit Sebastian Esser zum Start der Plattform Krautreporter“
(medialdigital.de, Ulrike Langer)
Ulrike Langer befragt Sebastian Esser zum Start von Krautreporter.de.

5. „Hummels: ‘Ich habe mit keiner Silbe das
Spielsystem der Nationalmannschaft kritisiert'“

(bvb.de)
Mats Hummels vermisst in einer Vorabmeldung des „Focus“ einen „entscheidenden Satz“.

6. „GEMA versus YouTubes Top 1000″
(apps.opendatacity.de)
Über 60 Prozent der 1000 weltweit meistgesehenen YouTube-Videos sind in Deutschland nicht verfügbar, „weil YouTube davon ausgeht, dass die Musikrechte ‘möglicherweise’ bei der Musikverwertungsgesellschaft GEMA liegen.“ Siehe dazu auch „Über unsere App: GEMA versus YouTubes Top 1000″ (datenjournalist.de).