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Dreamliner leiden unter Antriebslosigkeit

Beim Flugzeughersteller Boeing läuft’s momentan nicht ganz so rund. Nach einer Pannenserie des Typs 787 Dreamliner haben Behörden in den USA, in Europa und Asien alle Dreamliner aus dem Verkehr gezogen. Das weltweite Flugverbot soll erst aufgehoben werden, wenn nachgewiesen wurde, dass die Flugzeuge sicher sind.

„Bild“ berichtete am Samstag so darüber:

WELTWEITES FLUGVERBOT - Dreamliner in der Warteschlange

Nach dem weltweiten Flugverbot für Boeings Vorzeigeflieger bilden sich an zahlreichen internationalen Flughäfen Warteschlangen der am Boden gehaltenen Maschinen. So auch in Everett im US-Bundesstaat Washington (siehe Foto).

Doch selbst wenn die dort abgebildeten Flugzeuge starten dürften — sie könnten es gar nicht. Denn ihnen fehlen die Triebwerke.

In Everett, Washington befindet sich die größte Produktionsstätte für Boeing-Flieger, auch die Endmontage des 787 Dreamliners findet dort statt. Boeing hat, wie auch Bild.de berichtet, die Auslieferung der Flugzeuge gestoppt, die Produktion wird aber fortgesetzt. Das Foto zeigt also offensichtlich keine Maschinen, die „gestrandet“ sind und nun darauf warten, „wieder starten“ zu dürfen, sondern solche, die darauf warten, überhaupt erst mal fertig gebaut zu werden.

Mit Dank an Corinna P.