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Offensichtlich unwahr

Vermutlich wäre es bei den meisten „Enthüllungen“, mit denen „Bild“ in diesen Tagen rund um Rudolph Moshammer und seinen Tod aufwartet, ein Fehler, sie mit Tatsachen zu verwechseln. Wie zutreffend kann eine Berichterstattung sein, die nicht einmal in sich selbst stimmig ist?

Heute berichtet das Blatt exklusiv, „Mosi“ werde „im Himmel“ „weinen“. Weil sein Chauffeur mit seinem Hund Daisy nach Österreich fahre.

Ein Bekannter: „Auch das hätte Mosi nie zugelassen. Daisy geht nicht gern auf Reisen. Sie wurde früher nur mitgenommen, wenn es gar nicht anders ging.“

Seit dem Tod der Mutter (1993) ist Mosi mit Daisy nicht mehr verreist.

Bei Bild.de kommt man direkt neben diesem Artikel zur Fotogalerie „Das schillernde Leben von Moshammer“. Eines der Bilder zeigt ihn „mit Hündchen Daisy“ „im Oktober 2004 bei der Weltpremiere des Programmes ‚Fantasy‘ der Eisrevue ‚Holiday on Ice‘ (…).“

Sie fand in Hamburg statt.