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Internet, Fernsehen, Radio. Alle müssen bedient werden.
(amerikawaehlt.de, mit Video, 6:33 Minuten)
„Nun haben wir endlich unsere Beweise: Das Weiße Haus hat Fox News quasi mit Scripts für ihre konservativen Shows versorgt und der Sender hat diese dankend angenommen und so getan, als ob sie Journalismus betreiben. Zugegeben, manchen ihrer Show wurde schon seit Jahren kein journalistischer Anklang zugesprochen, doch die Wahrheit kann dennoch schmerzvoll sein.“

Blödsinn am Sonntag
(meedia.de, Jens Schröder)
„Minutenlanges Kopfschütteln hat die aktuelle ‚Bild am Sonntag‘ bei mir erzeugt. Unter der Headline ‚Die 50 besten Schauspieler‘ wird schon auf der Titelseite eine ‚Quoten-Studie‘ angekündigt, die zweifelhafter kaum sein könnte.“

Selbst schuld, wer im Netz verblödet
(faz.net, Oliver Jungen)
„Der Netzkritiker Nicholas Carr hat in einem vielbeachteten Essay beklagt, dass die Konzentrationsfähigkeit durch das Internet sinke. Kein Grund zum Pessimismus, meint Oliver Jungen. Wer das mentale Großkunstwerk Internet nicht zu nutzen wisse, trage dafür selbst die Verantwortung.“

„Die Zukunft des Bürgerjournalismus ist glänzend“
(cicero.de, Sophie Diesselhorst)
Interview mit Markus Beckedahl: „Ein großes Problem, das wir in Deutschland haben, ist das Urheberrecht. Es verträgt sich nicht mit dem digitalen Zeitalter – trotzdem wird es immer noch verschärft. Bald dürfen wir wahrscheinlich noch nicht mal mehr Links setzen. Meiner Meinung nach befinden wir uns in einer Remix-Kultur, und das Urheberrecht ist auf eine ganz andere Kultur abgestimmt. Man sollte es nicht abschaffen, aber es muss an die Gegebenheiten angepasst werden.“

Angriff auf den Platzhirsch
(sonntagszeitung.ch, Michael Soukup)
„Wie das ‚Wall Street Journal‘ die ‚New York Times‘ online bedrängt.“

Facts 2.0: „Vielleicht sollten wir immer zuerst den Chef, Dr. Bugsierer, fragen.“
(henusodeblog.blogspot.com)
Ein langer Text zu den kürzlich wieder aufgeflammten Problemen des Nachrichtenaggregators Facts 2.0 im Umgang mit seinen Nutzern.