Völlig gaga

Weil Sarah Ferguson im amerikanischen CBS Channel 2 nicht über ihr neuestes Fitness-Programm reden, sondern „ununterbrochen von einer roten Puppe“ erzählen wollte, und zwar „zur Verwirrung der Mitarbeiter von Channel 2“, dichtet Bild.T-Online der Herzogin von York in der Rubrik „Internet-Klatsch“ nun einen „schlimmen Gaga-Anfall“ an.

„Ich kann nicht glauben, daß sie nicht die Geschichte von meinem kleinen Püppchen kennen – sie ist die berühmteste Puppe der Welt“,

soll Ferguson gesagt haben. Und zur Moderatorin:

„Sie sind unprofessionell und unvorbereitet, weil Sie nichts über meine kleine rote Puppe wissen wollen.“

„Tollhaus oder Puppenhaus?“, fragt „Bild“ deshalb. Dabei ist die die „rote Puppe“ alias „Little Red“ keineswegs ein Hirngespinst Fergusons, sondern das Maskottchen ihres Hilfsprojekts „Chances for Children“. Und die Herzogin wollte in den USA bloß ihr neuestes „Little Red“-Buch promoten. Gaga ist das sicher nicht.

Nicht jedenfalls von Ferguson.

Dank an Matthias E. für den sachdienlichen Hinweis.

Nachtrag 4.12., 16.16 Uhr: Als Quelle nennt „Bild“ übrigens die „New York Post“ und bezieht sich dabei möglicherweise auf diese Meldung, aus der auch hervorgeht, dass CBS-Reporterin Shon Gables die Sendung wegen der Ferguson-Meckereien keineswegs – so wie „Bild“ behauptet – einfach so abbrach. Im Gegenteil: „Shon finished the interview and thanked Fergie for her time.“