Nichts für schwache Nerven

Es ist „Hamburgs brutalste Ausstellung“, so die „Hamburger Morgenpost“. „Vom Tatort ins Labor – Rechtsmediziner decken auf“ heißt sie und im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erwartet die Besucher etwa Folgendes:

Mit Drähten umwickelte Handgelenke, eine strangulierte Person auf dem Dachboden, oder blasse, aufgeschwemmte Körper von Wasserleiche: Vieles, was Rechtsmediziner am Tatort zu sehen bekommen, ist nichts für schwache Nerven.

Die Redakteure von mopo.de halten die Bilder für so hart, dass sie die Klickstrecke extra mit einem Warnhinweis versehen haben:

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Das ist womöglich gut gemeint, bringt aber im Zweifelsfall wenig, wenn die Startseite von mopo.de so aussieht:

Aus diesem Rohr zogen sie Gaddafi: Die letzten Stunden des Diktators

Mit Dank an Torben K.