Daniel Libeskinds Zweithaus

Morgen jähren sich, Sie werden es mitbekommen haben, die Anschläge vom 11. September 2001 und der damit verbundene Einsturz des World Trade Centers in New York zum zehnten Mal.

„Spiegel Online“ hat aus diesem Anlass Daniel Libeskind besucht, jenen Architekten, der den Masterplan für den Bau des neuen World Trade Centers und der dortigen Gedenkstätte erstellt hatte.

Im Vorspann heißt es:

Ausgerechnet als am 11. September 2001 das World Trade Center einstürzte, feierte Daniel Libeskind seinen ersten öffentlichen Bau. Dann machte ihn sein Plan für Ground Zero zum Architekturstar. Sein Entwurf wurde gefeiert, gescholten und gefleddert - doch Libeskind hielt durch.

Im Artikel schreibt Autor Mark Pitzke über Libeskind:

Mit dieser Vision setzte er sich damals gegen die Weltstars der Architekturbranche durch: Norman Foster, Richard Meier, Peter Eisenman, David Childs. Dabei hatte er selbst gerade erst einen einzigen öffentlichen Bau fertiggestellt – das neue Jüdische Museum in Berlin.

Das ist falsch: Bereits drei Jahre zuvor, im Juli 1998 war der tatsächlich allererste realisierte Entwurf von Libeskind eingeweiht worden — das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück.

Mit Dank an CaOs.