Auslassungen über „Titanic“-Satire

Weil auf den aktuellen Titelseiten der Satire-Magazine „Eulenspiegel“ und „Titanic“ ein Mann aus Amstetten zu sehen ist, den die „Bild“-Zeitung mit Vorliebe „Inzest-Monster“ nennt, bewegen sich die beiden Magazine laut Bild.de „scharf am Rande zwischen Heiter- und Geschmacklosigkeit“.

Des Weiteren ist Bild.de offenbar nicht viel mehr dazu eingefallen, als die umstrittenen Titelbilder abzubilden, eigentlich längst beantwortete Fragen zu stellen (siehe Ausriss) und drei Leserkommentare aus Oe24.at, dem Online-Angebot der österreichischen Boulevardzeitung „Österreich“, nachzudrucken – eines allerdings, vermutlich aus Platzgründen, leicht gekürzt:

Bild.de-Version Originalversion
„Anstatt sich nun darüber zu ärgern, dass wir Deutschen Humor haben und ihr Österreicher keinen, sollte man lieber den Hintergrund von Satire erkennen. (…) Außerdem gibt es halt nun mal keine anderen Promis in Österreich…“
(Auslassung von Bild.de)
Anstatt sich nun darüber zu ärgern, dass wir Deutschen Humor haben und ihr Österreicher keinen, sollte man lieber den Hintergrund von Satire erkennen. Im gegebenden Fall wird ja nicht Österreich oder die Opfer des Herrn Fritzl verhöhnt, die Satire bezieht sich auf die geschmacklose Berichterstattung der Boulevardpresse und die kommerzielle Ausnutzung der menschlichen Schicksale. Beteiligten. Außerdem gibt es halt nun mal keine anderen Promis in Österreich…
(Hervorhebung von uns.)

Mit Dank an Mick für den Hinweis.