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Eine wie keine

Als kürzlich bekannt wurde, dass der Fußballfunktionär Mohamed bin Hammam bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten gegen den seit 1998 amtierenden Sepp Blatter antreten will, gab auch „Bild“ eine Einschätzung ab:

Blatter (…) ist seit den Manipulations-Enthüllungen rund um die umstrittene Doppel-Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 angeschlagen. Auch Bin Hamman spricht inzwischen von einer „korrupten Organisation“.
(Hervorhebung von uns)

Dass Bin Hamman von einer „korrupten Organisation“ gesprochen hat, stimmt. Allerdings war der Inhalt seiner Aussage das exakte Gegenteil dessen, was „Bild“ glauben macht:

Die FIFA sei keine korrupte Organisation, sagte bin Hammam. „Aber wir brauchen mehr Transparenz.“
(Hervorhebung von uns)

Mit Dank auch an den Hinweisgeber.