We are the Champions XI

„(…) ich mag BILD sehr, weil es BILD irgendwie täglich schafft, die Geschehnisse aus der gewaltigen Erde (…) verständlich darzustellen.“

Das schrieb Franz Josef Wagner vor zwei Wochen in der „Bild“-Zeitung anlässlich eines mehrteiligen Vorabdrucks des „Rückenbuchs“ von Dietrich Grönemeyer in der „Bild“-Zeitung. Aber das nur so nebenbei.

Denn heute macht „Bild“ den Grönemeyer zum „Gewinner“ des Tages, nachdem es sein Buch auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste geschafft hat. Doch warum? Warum nur? „Warum?“ fragt sich auch „Bild“ und antwortet:

„Weil’s eine BILD-Serie war!“

Und wer weiß, vielleicht hat es „Bild“ mit diesem Halbsätzchen ja tatsächlich geschafft, die Geschehnisse aus der gewaltigen Erde (in diesem Fall: die Eitel- oder Selbstgefälligkeit, mit der „Bild“ ihre „Gewinner“ kürt), irgendwie verständlicher darzustellen als sonst so. Warum man „Bild“ dafür mögen sollte, steht allerdings in einem anderen Blatt – oder aber auf.