„Bild“ nennt eigenen Klatsch „Quatsch“

In der (wie „Bild“) im Verlag Axel Springer erscheinenden Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“ hieß es am Dienstag vergangener Woche:

Berlins süßestes Knutsch-Paar trennt sich

Es waren Matthias Schweighöfer und seine Anni, die sich auf jeder Party küssten, die Fotografen neidisch machten. Nun ist Schluss

(…) Nun gehen der Star und die Angestellte getrennte Wege. Schweighöfer hat sich bereits mehrere Wohnungen angeschaut. Für sich allein. B.Z. fragte bei Manager Peter Schulze nach: Wie kam es zu der Trennung? Schulze: „Matthias Schweighöfer wird dazu nichts sagen. (…)“ Er dementiert nicht.

In der ebenfalls im Verlag Axel Springer erscheinenden „Berliner Morgenpost“ hieß es deshalb tags drauf:

Die „BZ“ spekuliert, Schweighöfer habe Umzugspläne, weil er sich von seiner Freundin Anni getrennt habe.

Und auch andere Medien berichteten (unter Berufung auf die „B.Z.“) ähnlich vage.

„Bild“ nicht. Unter der selten albernen Überschrift „War seine Unterhose der Trennungsgrund?“ (siehe Ausriss) hieß es am vergangenen Freitag (ohne eine Quellenangabe) in der Berlin-Ausgabe:

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sich Filmstar Matthias Schweighöfer (26, „Soloalbum“) von seiner Freundin Anni getrennt hat.

Und heute? Heute spricht „Bild“ (wieder ohne Quellenangabe) plötzlich von „bösen Trennungsgerüchten“ bzw. einem „angeblichen Liebes-Aus“ — und meldet unter Berufung auf eine öffentliche Äußerung Schweighöfers groß:

"Matthias Schweighöfer und seine Anni: Alles Quatsch mit der Trennung!"