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Laute Misstöne wegen DRS 4 News
(tagesanzeiger.ch, Thomas Knellwolf)
Eine Untersuchung offenbart Schwächen des neuen Senders. Radiomitarbeiter kritisieren DRS 4 als Fehlkonstruktion. Einzelne kündigen. Unter Druck handelt der Chefredaktor.

Die Intelligenz der Masse
(vanityfair.de, Ulf Poschardt)
Mehr Diskussion ohne Hierarchie und Zensur – warum das Geschreibsel im Internet echte Bereicherung sein kann.

Das Internet als Ausrede
(freitag.de, Martin Böttger)
Die Sorge deutscher Verlage vor Konkurrenz durch Fernsehen und Internet bemäntelt Ideenlosigkeit und Demographie.

Journalisten: Geheimnisträger zweiter Klasse
(telepolis.de, Burkhard Schröder)
Die Journalistenverbände jammern, das jetzt in Kraft getretene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung degradiere sie zu „Berufsgeheimnisträgern zweiter Klasse“, „kastriere“ die Pressefreiheit, unterhöhle den Informantenschutz und lasse die Quellen versiegen. Wahr ist das nicht unbedingt – und die notwendigen Konsequenzen zieht auch kaum jemand.

Die Kehrseite von E-Mail und Internet
(dradio.de, Katrin Heise)
Nach Ansicht von Reinhard Oppermann wird unser Arbeitsalltag zunehmend durch moderne Kommunikationsmittel zerstückelt. Es herrsche kein Mangel an Information und Kommunikation, sondern an Aufmerksamkeit, sagte der Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (mp3).

Der Mörder ist immer der Raucher
(tagesspiegel.de, Joachim Huber und Sonja Pohlmann)
Das Fernsehen wird zur rauchfreien Zone. Es sei denn, die Zigarette ist dramaturgisch notwendig. Denn böse Menschen greifen in den Drehbüchern immer noch gerne zur Kippe.