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Raum-Zeit- und Wahrheits-Kontinuum gestört

Bohlen plötzlich ganz lieb!

Nach dem Wirbel um seine Hammer-Sprüche bei „Deutschland sucht den Superstar“ und dem drohenden TV-Verbot (BILD berichtete) ist der Pop-Titan plötzlich lieb!

So steht es heute in „Bild“.

Und wenn das stimmen würde, hätte Bohlen den Titel „Titan“ wahrlich verdient. Es würde nämlich bedeuten, dass der Musikproduzent auf die Debatte über die Härte seiner Sprüche, die Ende Januar 2007 geführt wurde, schon ein Vierteljahr vorher reagiert hätte. Die Ausschnitte der RTL-Sendung von gestern wurden nämlich am 3. Oktober 2006 in Stuttgart und am 6., 7. und 8. November 2006 in Köln aufgenommen.

Es scheint sich bei der Bohlen umgebenden Störung des Raum-Zeit-Kontinuums doch um ein dauerhaftes Phänomen zu handeln.

Andererseits täte man „Bild“ unrecht, wenn man behauptete, dass an dem Artikel nur der vermutete zeitliche Ablauf Nonsens sei (der immerhin an einer Stelle mit der Frage relativiert wird: „Wird Bohlen jetzt von RTL zensiert?“). Der Artikel ist nämlich vollständig Unfug — wie ein heute veröffentlichter Artikel von Bild.de, der sich auf dieselbe Sendung bezieht, eindrucksvoll beweist:

Pop-Titan Dieter Bohlen stand seinem Jury-Kollegen in punkto miese-fiese Sprüche in nichts nach. Kleine Kostprobe: „Du steht wie eine Rolle Drops da und singst wie ein verklemmter Furz.“ (…)

„Du musst auch mal in den Spiegel gucken zu Hause. Das sieht so aus, als wenn da ein seltsames Tier gestorben ist in deinem Gesicht.“

Die Sammlung „Bohlens neue Hammer-Sprüche“ steht bei Bild.de unmittelbar über dem Link zum Artikel „Dieter Bohlen plötzlich ganz lieb“. So ist das im Hause „Bild“: Im Zweifelsfall ist immer auch das Gegenteil richtig.

Danke an Sebastian K. und Marcel!