Goldfische würden Video-Spiele schenken

Kindern sollte man statt Video-Spielen einen Goldfisch im Glas schenken. Echtes Leben zu betrachten ist spannender als virtuelles„Bild am Sonntag“-Kolumnist Wolfgang Joop hat heute eine schöne Empfehlung für rat- und geschenklose Eltern: einen „Goldfisch im Glas“ (Ausriss rechts).

Was Goldfische von diesem Rat halten, kann man dem abgebildeten Exemplar deutlich von den Lippen ablesen: Virtuelles Leben zu quälen ist besser als echtes. An einem Goldfischglas ist für sie ungefähr alles entsetzlich (die Enge, die fehlenden Rückzugsmöglichkeiten, der geringe Gasaustausch, der fehlende Wasserfilter, der verzerrte Spiegel-Effekt, die Temperaturschwankungen, die fehlende Abdeckung). In Deutschland ist die Haltung von Goldfischen in Goldfischgläsern deshalb verboten in der Regel nicht zulässig. Sie brauchen mindestens ein 200-Liter-Aquarium (das entspricht locker 16 Goldfischgläsern), um sich wohlzufühlen.

Danke an Theo H.