Das läuft mit den Ausländern falsch

Die „Bild am Sonntag“ veröffentlicht heute folgenden Leserbrief:

Randalierende ausländische Schüler ohne Deutschkenntnisse und ohne Integrationswillen sollten mit den Eltern ausgewiesen werden, da die Eltern den ihnen erteilten Erziehungsauftrag laut Artikel 6 des Grundgesetzes nicht erfüllt haben.

Ein abwegiger Gedanke? Nicht wenn man in den letzten Tagen „Bild“ gelesen hat.

Die „Bild“-Zeitung glaubt nämlich, dass in den vergangenen Jahren in Deutschland nicht ehrlich genug darüber diskutiert wurde, was „mit den Ausländern falsch läuft“. Sie hat das in dieser Woche mal geändert und aufgeschrieben, was Ausländer für unser Land wirklich bedeuten:

(Repräsentative Ausrisse aus den „Bild“-Artikeln „Multi-Kulti ist gescheitert“, „Jeder 5. Tatverdächtige ist Ausländer“, „7 Wahrheiten über Ausländer-Politik“, „2010 so viele Ausländer wie junge Deutsche“, „Stoiber: Wer nicht Deutsch spricht, kommt auf die Sonderschule!“ und „Sie nennen deutsche Mädchen ‚Hurentöchter'“. Wir haben die positiven Begriffe nicht weggelassen, das hat „Bild“ getan. Der Gedanke, dass es Millionen Ausländer gibt, die „friedlich“ und „freundlich“ in Deutschland leben, fand sich immerhin in einem „Bild“-Kommentar am 1. April.)