F.

Nach wie vor haben wir nicht geschafft herauszufinden, nach welchen Kriterien die „Bild“-Zeitung entscheidet, einen Verdächtigen, einen Täter oder ein Opfer nicht beim vollen Namen zu nennen.

Vielleicht ist das aber auch egal — denn „Bild“ schafft es nach wie vor nicht, eine solche Anonymisierung überhaupt durchzuhalten.

Manchmal nicht einmal einen einzigen Artikel lang.

Unter der etwas irreführenden Überschrift „Darf ein Polizist mit seiner Pistole tanzen?“ nannte „Bild Thüringen“ am 22. Februar einen Polizisten, gegen den ermittelt wird, weil er bei einem privaten Besuch in einer Bar seine Dienstwaffe gezogen haben soll, immerhin viermal „Thomas F.“. Und zweimal beim vollen Namen (siehe Ausrisse, gelbe Balken von uns).

Danke an Maik B. für den Hinweis.