Facebook, Buchholz, Observer

Grosse Medienkonzerne müssen schlank werden, der „Observer“ steht vor dem Aus, Facebook-Tipps für Journalisten und Springer, WAZ und Ringier machen Boulevard in Osteuropa.

1. „Die kommende Fragmentierung der Medienbranche“

(netzwertig.com, Andreas Göldi)

Andreas Göldi sieht in einer langen Analyse zum Medienwandel das Sterben der Mediengiganten: „Die Frage, wie die Konzerne von heute den im klassischen Bereich verlorenen Umsatz online wettmachen können, ist einfach zu beantworten: Gar nicht. Online-Content wird die Strukturen solcher Riesenkonzerne nicht tragen können. Überleben können die Anbieter von heute nur, wenn sie radikal schlanker werden.“

2. „Zahlst du noch – oder guckst du schon?“

(sueddeutsche.de, Dirk von Gehlen)

„Im Internet kann man Bundesliga- und Champions-League-Spiele live anschauen – kostenlos, ohne technischen Aufwand und völlig legal.“

3. „Chance auf Qualitätsjournalismus verpasst“

(berlinonline.de, Annett Müller, Simone Böcker und Marcin Rogozinski)

Wie die deutschsprachigen Verlage Ringier, Springer und WAZ in Osteuropa Boulevard machen.

4. „Der ‚Observer‘ steht vor dem Aus“

(faz.net, Gina Thomas)

„Die berühmte britische Sonntagszeitung ‚The Observer‚ ist bedroht. Womöglich wird sie künftig in erheblich reduziertem Umfang erscheinen – oder durch ein neues Nachrichtenmagazin ersetzt werden.“

5. „Wie Bernd Buchholz zur Legende wird“

(print-würgt.de, Michalis Pantelouris)

Michalis Pantelouris weiss jetzt schon, was Bernd Buchholz, Vorsitzender des Vorstandes der Gruner + Jahr AG und Leiter G+J Deutschland, tun wird: „Er nimmt zehn Prozent von dem Nichts an Gewinn und schafft damit ein Magazin, für das die Korrespondenten des Stern schreiben. Ein Monatsmagazin.“

6. „The Journalist’s Guide to Facebook“

(mashable.com, Leah Betancourt)

Was Journalisten zu Facebook wissen müssen: Quellen, Ethik, Kommunikation, etc.