Bild, Kerner, Köppel, Twitter

Harald Martenstein über Twitter, Johannes B. Kerner im Einsatz für die Bild-Zeitung, Roger Köppel über das Schweigen der Weltwoche und Geldscheine im Vergleich. Die Blog- und Presseschau.

1. „Prominenter Einsatz für die Bild“
(ndr.de, Video, 7:17 Minuten)
Prominente machen mit in den neuen TV-Werbespots für die Bild-Zeitung und verzichten dabei, so das Medienmagazin „Zapp“, auf Honorar. Besonders beleuchtet wird im Bericht Johannes B. Kerner, der augenscheinlich sehr eng mit Bild zusammenarbeitet. Mit scheinbar sich distanzierenden Werbesprüchen dabei bei der Promoaktion sind aber auch Thomas Gottschalk, Gregor Gysi, Stefan Kretzschmar, Udo Lindenberg, Nazan Eckes oder Philipp Lahm.

2. „Wenn die Realität ‚Bild‘ nicht schlimm genug ist“
(dwdl.de, Thomas Lückerath)
Da kein Bildmaterial des Amoklaufs von Winnenden vorliegt, lässt bild.de seinen Zeichner ran, der sich ausmalt, wie sich die Szenerie dargestellt haben könnte.

3. „Angst vor der Twitteratur“
(zeit.de, Harald Martenstein)
Harald Martenstein schreibt über Twitter; er begreift den Kult um die Geschwindigkeit nicht: „Beim Essen und beim Sex heißt es, man soll immer schön langsam und gründlich machen – bei der Kommunikation, der schönsten Nebensache der Welt, ist es umgekehrt?“

4. „Enthüllungen“
(weltwoche.ch, Roger Köppel)
Roger Köppel erklärt im Editorial, warum die Weltwoche nicht publik gemacht hat, was sie seit Wochen wusste, nämlich, „dass die UBS mit Oswald Grübel verhandelt“: „Im Fall UBS war die Relevanz der Informationen nicht gegeben. Es ist keine Story, wenn eine Firma, die schwere Zeiten durchmacht, hinter den Kulissen Personalszenarien durchspielt und Verhandlungen führt.“

5. „Die Presse und die Prominenz“
(zeit.de, Simone Bartsch)
„Wenn Prominente und Medien wegen Fotos aneinandergeraten, müssen oft Gerichte entscheiden – so auch heute im Fall von Günther Jauch: Was darf die Presse?“

6. „What does one TRILLION dollars look like?“
(pagetutor.com)
Eine grafische Darstellung, die aufzeigt, wieviel Raum Geldbeträge in 100-Dollar-Noten einnehmen. Sehr nützlich, falls man mal durcheinandergeraten sollte mit Millionen, Milliarden und Billionen.