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	<title>Kommentare zu: 6 vor 9</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
	<lastBuildDate>Wed, 19 Aug 2009 20:01:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Einfach drauf los schreiben</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10347/6-vor-9-372/comment-page-1/#comment-616</link>
		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Einfach drauf los schreiben</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 07:58:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Beim nächsten Mal, wenn wieder der vermeintliche Kampf zwischen Bloggern und Journalisten beschworen wird: einfach dieses Video anschauen, das bei einem Fototermin gedreht wurde, als bekannte Kolumnisten fürs Zeit-Magazin abgelichtet wurden. Dabei sprechen sie über ihre Arbeit und der offenbar wichtigste Tipp fürs (journalistische) Kolumnenschreiben lautet: Einfach drauf los schreiben. (via medienlese.com) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Beim nächsten Mal, wenn wieder der vermeintliche Kampf zwischen Bloggern und Journalisten beschworen wird: einfach dieses Video anschauen, das bei einem Fototermin gedreht wurde, als bekannte Kolumnisten fürs Zeit-Magazin abgelichtet wurden. Dabei sprechen sie über ihre Arbeit und der offenbar wichtigste Tipp fürs (journalistische) Kolumnenschreiben lautet: Einfach drauf los schreiben. (via medienlese.com) [...]</p>
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		<title>Von: arbiter</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10347/6-vor-9-372/comment-page-1/#comment-615</link>
		<dc:creator>arbiter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 11:07:04 +0000</pubDate>
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		<description>QUALITÄT ALS STATUSSYMBOL,
und die Beobachtungen, Analysen, Schlußfolgerungen liefern unsere Freunde aus Übersee in süddeutsche Redaktionsstuben. Eigene Beobachtungen, eigene Erkenntnisse, eigene Ideen gehören offenbar nicht zum Qualitätsstandard. Tom Wolfes Fetisch, Zeitungsbesitz als Statussymbol, geht an vier Buchstaben und vergleichbarer Journalismusqualität jämmerlich ein.

Zweifellos, Zeitung wird sich ändern, wird geändert werden müssen. Dazu braucht es Ideen und Macher. Vorauseilende Phantasie und die Bereitschaft, dem Medium Web seine Identität und Funktion zuzugestehen, sind allemal besser, als schlichter Glaube an Prognosen und einfältige Übernahme von Trends, die doch nur ein Hinterherhecheln signalisieren. Was und wieviel am heimischen Markt versäumt und unterlassen wird, wird über die Zukunft der Holzmedien hierzulande entscheiden. Dabei wird leicht übersehen, wie wenig das Web trotz einer vielfachen Nachrichtenmenge in der Lage ist, diese Vielfalt so zu komprimieren, daß sie auf den Bildschirm paßt. Zeitung, wenn sie wollte, könnte mit Karl Valentin wuchern: &quot;Es geschieht immer soviel, wie in eine Zeitung paßt. Es paßt nicht auf einen (1) Bildschirm!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>QUALITÄT ALS STATUSSYMBOL,<br />
und die Beobachtungen, Analysen, Schlußfolgerungen liefern unsere Freunde aus Übersee in süddeutsche Redaktionsstuben. Eigene Beobachtungen, eigene Erkenntnisse, eigene Ideen gehören offenbar nicht zum Qualitätsstandard. Tom Wolfes Fetisch, Zeitungsbesitz als Statussymbol, geht an vier Buchstaben und vergleichbarer Journalismusqualität jämmerlich ein.</p>
<p>Zweifellos, Zeitung wird sich ändern, wird geändert werden müssen. Dazu braucht es Ideen und Macher. Vorauseilende Phantasie und die Bereitschaft, dem Medium Web seine Identität und Funktion zuzugestehen, sind allemal besser, als schlichter Glaube an Prognosen und einfältige Übernahme von Trends, die doch nur ein Hinterherhecheln signalisieren. Was und wieviel am heimischen Markt versäumt und unterlassen wird, wird über die Zukunft der Holzmedien hierzulande entscheiden. Dabei wird leicht übersehen, wie wenig das Web trotz einer vielfachen Nachrichtenmenge in der Lage ist, diese Vielfalt so zu komprimieren, daß sie auf den Bildschirm paßt. Zeitung, wenn sie wollte, könnte mit Karl Valentin wuchern: "Es geschieht immer soviel, wie in eine Zeitung paßt. Es paßt nicht auf einen (1) Bildschirm!</p>
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		<title>Von: arbiter</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10347/6-vor-9-372/comment-page-1/#comment-614</link>
		<dc:creator>arbiter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:15:21 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan Niggemeier piekst das Vergangenheitsbewältigungsgedöns an, und schon hat er much traffic auf seiner Page, und es ist wohl gar Verkehr der vernünftigeren Art,-bis jetzt- trotz des Themas. Danke DJ Tommek!

Ein Gimpel marrokanischer/polnischer Abstammung mit polnischem Pass und deutschem Wohnsitz läßt im Ausland in einem unappetitlichen Camp einen streichen und Springer bis Friedman delektieren sich daran, bitten zu Tisch.
Dabei ist er ihnen doch nur durchgeschlüpft durch die Ausländerdebatte, durchs Inegrationsgeschwafel, die Ausländer-raus-Kolumne. Kann halt nicht jeder so gestriegelt sein wie ein in der Schweiz lebender Österreicher mit zuviel griechischem Wein, der auch nicht weiß, wer wo was nicht zu suchen hat, das aber radikal, und wenns sein kleiner Freund ist.

Die Vergangenheitsüberwältigungsbesoffenheit in redlichem Abmühen jeweiliger Unredlichkeit erzeugt nicht einmal mehr Betroffenheit. Und Friedmans Michel hats allen gesagt, nur sich selbst nicht:&quot;Im Deutschland 2008 gibt es keine Toleranz &quot;mehr&quot; gegen Intoleranz. Das ist auch gut so. Schlecht ist daran, es gibt auch nicht weniger davon, sonst dürfte sich Michael Friedman gar nicht erst dazu äußern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier piekst das Vergangenheitsbewältigungsgedöns an, und schon hat er much traffic auf seiner Page, und es ist wohl gar Verkehr der vernünftigeren Art,-bis jetzt- trotz des Themas. Danke DJ Tommek!</p>
<p>Ein Gimpel marrokanischer/polnischer Abstammung mit polnischem Pass und deutschem Wohnsitz läßt im Ausland in einem unappetitlichen Camp einen streichen und Springer bis Friedman delektieren sich daran, bitten zu Tisch.<br />
Dabei ist er ihnen doch nur durchgeschlüpft durch die Ausländerdebatte, durchs Inegrationsgeschwafel, die Ausländer-raus-Kolumne. Kann halt nicht jeder so gestriegelt sein wie ein in der Schweiz lebender Österreicher mit zuviel griechischem Wein, der auch nicht weiß, wer wo was nicht zu suchen hat, das aber radikal, und wenns sein kleiner Freund ist.</p>
<p>Die Vergangenheitsüberwältigungsbesoffenheit in redlichem Abmühen jeweiliger Unredlichkeit erzeugt nicht einmal mehr Betroffenheit. Und Friedmans Michel hats allen gesagt, nur sich selbst nicht:"Im Deutschland 2008 gibt es keine Toleranz "mehr" gegen Intoleranz. Das ist auch gut so. Schlecht ist daran, es gibt auch nicht weniger davon, sonst dürfte sich Michael Friedman gar nicht erst dazu äußern.</p>
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