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	<title>Kommentare zu: 6 vor 9</title>
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	<description>Ein Watchblog für deutsche Medien</description>
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		<title>Von: Teja Bernardy</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-603</link>
		<dc:creator>Teja Bernardy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 20:18:20 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;GOOGLE - BEILAGE DER WOZ:
Wann immer ich nach dem Begriff WOZ suche, sagt mir Yahoo als erstes, es handele sich um eine linke Zeitung. Soll mir recht sein. Nach Sichtung der WOZ-Beilage zum Thema Google erst recht. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, als nehme der Geist eines Ron Hubard Gestalt an. Keine noch so rigide geführte PR-Abteilung kann darüber hinwegtäuschen, hier wird ein ursprünglich geheimdienstliches Spionagewerkzeug eingesetzt, das auf dem besten Wege ist, Orwells Big Brother lächerlich zu machen. Die Gläubigen des drohenden Web 3.0 wollen mit der Sprachadaption für Daten-/Informationssuche über die Krake hinweghelfen. Bleibt die Frage, wer sammelt wo mit was die per Sprache abrufbaren Informationen? Und schwupp, schon googelt es schon wieder. Wer die Sprache der Computer an diejenige der Menschen anpassen will, immerhin ohne Dialekte so um die 6.537 Idioms, fängt bei der Schrift an, weil &quot;nur&quot; ca. 650 Sprachen verschriftet sind. Da macht endlich die Rechtschreibreform den Sinn, den niemand bekennen will. Bleibt die Frage, warum sich nicht z.B. eine EU-Kommisssion, die sich um den Krümmungsgrad der Salatgurke sorgt, auch hier kümmert, der marktbeherrschenden, Marktbmißbrauchfragestellung nachgeht? Für Bill Gates und MS langt es gerade doch auch wieder zu zwei neunen Verfahren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>"GOOGLE &#8211; BEILAGE DER WOZ:<br />
Wann immer ich nach dem Begriff WOZ suche, sagt mir Yahoo als erstes, es handele sich um eine linke Zeitung. Soll mir recht sein. Nach Sichtung der WOZ-Beilage zum Thema Google erst recht. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, als nehme der Geist eines Ron Hubard Gestalt an. Keine noch so rigide geführte PR-Abteilung kann darüber hinwegtäuschen, hier wird ein ursprünglich geheimdienstliches Spionagewerkzeug eingesetzt, das auf dem besten Wege ist, Orwells Big Brother lächerlich zu machen. Die Gläubigen des drohenden Web 3.0 wollen mit der Sprachadaption für Daten-/Informationssuche über die Krake hinweghelfen. Bleibt die Frage, wer sammelt wo mit was die per Sprache abrufbaren Informationen? Und schwupp, schon googelt es schon wieder. Wer die Sprache der Computer an diejenige der Menschen anpassen will, immerhin ohne Dialekte so um die 6.537 Idioms, fängt bei der Schrift an, weil "nur" ca. 650 Sprachen verschriftet sind. Da macht endlich die Rechtschreibreform den Sinn, den niemand bekennen will. Bleibt die Frage, warum sich nicht z.B. eine EU-Kommisssion, die sich um den Krümmungsgrad der Salatgurke sorgt, auch hier kümmert, der marktbeherrschenden, Marktbmißbrauchfragestellung nachgeht? Für Bill Gates und MS langt es gerade doch auch wieder zu zwei neunen Verfahren.</p>
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		<title>Von: Teja Bernardy</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-602</link>
		<dc:creator>Teja Bernardy</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 17:16:49 +0000</pubDate>
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		<description>Der -mitunter unterstellte- Gestus macht das Feuilleton zu einer durchaus zwiespältigen Gattung. Nicht selten fällt es Ottilie NormkonsumentIn schwer, sich durch mancherlei Überheblichkeit, etliche Voreingenommenheit, vielerlei gewichtige Gebildetheiten durchwuseln zu sollen/müssen. Ganz abgesehen von hier und da auch Besserwisserei. Der Stolz, nicht für die Allgemeinheit geschrieben zu haben/zu schreiben, ist ein gefährlicher, und er wird in der als Bestenlese titulierten Auswahl reichlich gepflegt, auch vom Ausleser. Die Joonglage des Feuilletonisten mit den Gegenständen seines Metiers ist eine Sache, Antizipation des Textes eine andere. Eine ganz andere ist öffentliche Wahrnehmung und diejenige in den Verlagsetagen. Die hohen Einschaltquoten? Schön wärs! Nur weil &quot;wir&quot; hier via Net schalten und walten,macht das noch keine Quote.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der -mitunter unterstellte- Gestus macht das Feuilleton zu einer durchaus zwiespältigen Gattung. Nicht selten fällt es Ottilie NormkonsumentIn schwer, sich durch mancherlei Überheblichkeit, etliche Voreingenommenheit, vielerlei gewichtige Gebildetheiten durchwuseln zu sollen/müssen. Ganz abgesehen von hier und da auch Besserwisserei. Der Stolz, nicht für die Allgemeinheit geschrieben zu haben/zu schreiben, ist ein gefährlicher, und er wird in der als Bestenlese titulierten Auswahl reichlich gepflegt, auch vom Ausleser. Die Joonglage des Feuilletonisten mit den Gegenständen seines Metiers ist eine Sache, Antizipation des Textes eine andere. Eine ganz andere ist öffentliche Wahrnehmung und diejenige in den Verlagsetagen. Die hohen Einschaltquoten? Schön wärs! Nur weil "wir" hier via Net schalten und walten,macht das noch keine Quote.</p>
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		<title>Von: Ugugu</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-601</link>
		<dc:creator>Ugugu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:43:35 +0000</pubDate>
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		<description>Habe unter dem &lt;a href=&quot;http://planet.blogug.ch/tag/media&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;Medien-Tag&quot;&lt;/a&gt;   zu viel am falschen Ort rumgefuchtelt. ;-)
Und ein Sorry für die Aufregung, falls denn eine solche entstanden sein sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe unter dem <a href="http://planet.blogug.ch/tag/media" rel="nofollow">"Medien-Tag"</a>   zu viel am falschen Ort rumgefuchtelt. ;-)<br />
Und ein Sorry für die Aufregung, falls denn eine solche entstanden sein sollte.</p>
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		<title>Von: Ugugu</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-600</link>
		<dc:creator>Ugugu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:38:53 +0000</pubDate>
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		<description>Moment, nehme meine Aussage wieder zurück.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moment, nehme meine Aussage wieder zurück.</p>
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		<title>Von: Ugugu</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-599</link>
		<dc:creator>Ugugu</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:33:29 +0000</pubDate>
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		<description>Mal ne schüchterne Anfrage. Kann mir mal jemand von Blogwerk sagen, warum dieser Eintrag drüben bei blogug.ch mindestens fünf Mal auftaucht. Gibt es eine Möglichkeit dies technisch zu unterbinden?   Ansonsonsten ich böswilliges Aggregator-Spamen unterstellen müsste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ne schüchterne Anfrage. Kann mir mal jemand von Blogwerk sagen, warum dieser Eintrag drüben bei blogug.ch mindestens fünf Mal auftaucht. Gibt es eine Möglichkeit dies technisch zu unterbinden?   Ansonsonsten ich böswilliges Aggregator-Spamen unterstellen müsste.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Jean-Claude</title>
		<link>http://www.bildblog.de/10338/6-vor-9-364/comment-page-1/#comment-604</link>
		<dc:creator>Jean-Claude</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 09:06:51 +0000</pubDate>
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		<description>Zu: &quot;Best of Feuilleton 07&quot;

Wir lästern ja gern in diesem Blog über Schmalspurjournalismus. Geht ja auch anders. Aber warum erscheinen diese Texte im Feuilleton? Die Themenauswahl jedenfalls klingt interessant. Ich will  auch im übrigen Zeitungsteil zwischendurch mal solche  Happen serviert bekommen. Gibts natürlich. Aber zu wenige.


Es fällt übrigens auf, dass sich unter den ausgewählten Beispielen kaum Gesäss-Journalismus ausmachen lässt. Es gibt offenbar noch ein paar Fossile, die gelegentlich die Redaktion verlassen. Sogar der SZ-Journalist, der über Spiegel online schrieb, schnupperte vor Ort. Man merkts halt sofort.

Eine Frage bleibt: Nimmt man auf Verlagsetagen diese Best-of-Liste überhaupt zur Kenntnis? Interessiert die das? Ahnen die, dass solche scheinbar nebensächlichen, aber gepflegten Texte hohe &quot;Einschaltquoten&quot; haben können? Dass es sogar Leute gibt, und wahrscheinlich nicht wenige, die wieder so einen Zeitungstitel kaufen oder abonnieren, in der Hoffnung, mal wieder von solchen Trouvaillen überrascht zu werden? Dass man einer Zeitung auch eine ganze Menge Mist verzeiht, wenn man hin und wieder fürs Ausharren belohnt wird? Aber das muss dann Qualität haben, inhaltlich und formal.

Journalisten, die das können, wachsen nicht auf den Bäumen. Die muss man pflegen, auch wenn sie manchmal mühsam und lästig sind. Und mehr kosten als andere.

Sind das Kategorien, in denen Verlagsmenschen, Controller und Chefredaktoren denken können (und wollen)?  Leisten sich Anzeigenmenschen am Ende sogar solche Ueberlegungen? - Die Antwort erspar ich mir.

ps. &quot;umblaetterer.de&quot; ist für mich jetzt übrigens so eine Trouvaille, von der ich bisher nix wusste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu: "Best of Feuilleton 07"</p>
<p>Wir lästern ja gern in diesem Blog über Schmalspurjournalismus. Geht ja auch anders. Aber warum erscheinen diese Texte im Feuilleton? Die Themenauswahl jedenfalls klingt interessant. Ich will  auch im übrigen Zeitungsteil zwischendurch mal solche  Happen serviert bekommen. Gibts natürlich. Aber zu wenige.</p>
<p>Es fällt übrigens auf, dass sich unter den ausgewählten Beispielen kaum Gesäss-Journalismus ausmachen lässt. Es gibt offenbar noch ein paar Fossile, die gelegentlich die Redaktion verlassen. Sogar der SZ-Journalist, der über Spiegel online schrieb, schnupperte vor Ort. Man merkts halt sofort.</p>
<p>Eine Frage bleibt: Nimmt man auf Verlagsetagen diese Best-of-Liste überhaupt zur Kenntnis? Interessiert die das? Ahnen die, dass solche scheinbar nebensächlichen, aber gepflegten Texte hohe "Einschaltquoten" haben können? Dass es sogar Leute gibt, und wahrscheinlich nicht wenige, die wieder so einen Zeitungstitel kaufen oder abonnieren, in der Hoffnung, mal wieder von solchen Trouvaillen überrascht zu werden? Dass man einer Zeitung auch eine ganze Menge Mist verzeiht, wenn man hin und wieder fürs Ausharren belohnt wird? Aber das muss dann Qualität haben, inhaltlich und formal.</p>
<p>Journalisten, die das können, wachsen nicht auf den Bäumen. Die muss man pflegen, auch wenn sie manchmal mühsam und lästig sind. Und mehr kosten als andere.</p>
<p>Sind das Kategorien, in denen Verlagsmenschen, Controller und Chefredaktoren denken können (und wollen)?  Leisten sich Anzeigenmenschen am Ende sogar solche Ueberlegungen? &#8211; Die Antwort erspar ich mir.</p>
<p>ps. "umblaetterer.de" ist für mich jetzt übrigens so eine Trouvaille, von der ich bisher nix wusste.</p>
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