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Der Boxer und der Papst
(Berliner Zeitung, Klaudia Wick)
Die zwölf Menschen des Fernsehjahres 2006.

SpiegelOnline und die Netzeitung erzählen recht unterschiedliche Geschichten über Henrico Frank:
Henrico, das Beck-Gespenst
(Spiegel Online, Björn Hengst und Carsten Volkery)
SPD-Chef Beck hat acht Jobs für den arbeitslosen Henrico Frank gefunden. Doch der zeigt sich nicht dankbar, sondern schwingt sich zum Anwalt aller Arbeitslosen auf. Wird der Hartz-IV-Empfänger zum Schreckgespenst für den rheinland-pfälzischen Regierungschef?
Wiesbaden droht Rasiertem mit ALG-II-Kürzung
(Netzeitung)
Mitarbeiter von SPD-Chef Beck haben dem arbeitslosen Frank acht Stellenangebote überbracht. Die Staatskanzlei erklärte den Fall damit für erledigt. Das Sozialamt ermahnte den berühmten Erwerbslosen indes.
Fest steht, wenn man das Foto bei SpOn sieht: Das Waschen und Rasieren hat nicht lange vorgehalten.

60 Jahre „Der Spiegel“ – ein Gründungsmitglied erzählt
(Deutschlandfunk, Brigitte Baetz)
Leo Brawand ist der letzte lebende Gründungsredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, das in vierzehn Tagen seinen 60. Geburtstag feiern wird.

Hausfrauen ohne Werbepausen
(Der Tagesspiegel, Wilfried Urbe)
Von „24“ zu „Stalingrad“: Der DVD-Verkauf wird für TV-Produzenten immer wichtiger.

Im neuen Kleid
(sueddeutsche.de, Hans-Jürgen Jakobs)
Das Re-Design eines der führenden Nachrichten-Portale im deutschsprachigen Netz ist Auftakt einer breiten redaktionellen Offensive. sueddeutsche.de wird von nun an stärker als bisher mit der Redaktion der Süddeutschen Zeitung zusammenarbeiten.
sueddeutsche.de ist neu – und hat wie Spiegel Online auch die linke Navigationsleiste abgeschafft.

Veranwortung der Medien bei der Suizid-Berichterstattung
(Chefredaktor-Blog, Ueli Haldimann)
„20 Minuten“ und der „Tagesanzeiger“ berichten ausführlich über Suizide, mit Nennung der geeigneten Orte.