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»Gefühl ekelt mich«
(zeit.de, Hanns-Bruno Kammertöns und Stephan Lebert)
Harald Schmidt hasst Sentimentalitäten, trotzdem spricht er über die Geburt seiner Kinder und den größten Rollenwechsel seines Lebens: Von Peymanns Theaterbühne auf die Planken des Traumschiffs.

Der Kult der Selbstdarstellung
(manager-magazin.de, Martin Nejezchleba)
Broadcast Yourself! Der YouTube-Slogan ist programmatisch für das neue Gesicht des Internets, das Web 2.0. An der Universität Bamberg wird dem neuen Netz auf den Zahn gefühlt und gezeigt, wie millionenfaches Sich-selbst-auf-Sendung-Bringen bisherige Öffentlichkeitskonzepte auf den Kopf stellt.

Wie MTV YouTube besiegen will
(welt.de, Lars Winckler)
Der Ikone der Popkultur bläst der Wind heftig ins Gesicht. Erst litt das Image unter der nervigen Klingeltonwerbung, jetzt bieten YouTube, Yahoo und Co. tausende Musikvideos kostenlos über das Internet an. MTV Deutschland-Manager Joel Berger erklärt WELT.de, warum sein Sender heute dennoch erfolgreicher als je zuvor ist.

Herrn Bezos?s jüngste Vision
(eurams.de, Stephan Bauer)
Zwölf Jahre nach Gründung von Amazon hat Internet-Pionier Jeff Bezos wieder große Pläne. Der Onlinehändler soll zum Rechenzentrum des Web werden. Wall Street ist skeptisch.

Kulturelle Kopfnüsse
(taz.de, Christian Bartels)
Bei 3sat wollen gut erzogene Redakteure Kulturfernsehen für die „aktive Mitte“ machen. Mit Hilfe des feuilletonistischen Service-Magazins „Vivo“ hofft man auf mehr Unverwechselbarkeit.

Abgelehnte New Yorker Cartoons
(vice.typepad.com)
Die Cartoons im New Yorker sind ganz schön lahm. Aber Leute die diese Witze auch noch analysieren und sich ihre eigenen Versionen davon zusammenbasteln sind noch viel…moment, am schlimmsten sind eigentlich die Leute, die sich neue, super ausgeflippte Bildunterschriften für die Cartoons ausdenken.